Der Ereigniskataster ist eine Chronik stattgefundener Naturgefahrenereignisse.

Früher wurden nur Lawinen systematisch erfasst. Der Forstdienst dokumentierte die Ereignisse im sogenannten Lawinenkataster. Seit 1997 werden im Kanton St. Gallen alle gravitativen Naturereignisse (Rutschungen, Lawinen, Sturzprozesse, Hochwasser) mit einheitlichen Formularen erhoben. Festgehalten wird, was sich wann und wo und in welchem Ausmass ereignet hat. Die «Spurensicherung» führen in den meisten Fällen die Revierförster durch (Spurensicherung Stufe I). Handelt es sich um ein Ereignis von grösserem Ausmass, wird es von Experten genauer analysiert (Spurensicherung Stufe II). Die gesammelten Daten zu den Ereignissen werden auf einer nationalen, vom BAFU betreuten Plattform digital erfasst und im Geoportal publiziert.

Hier wird der Umfang der Rutschbwegungen mit Jalons und Messband ermittelt und dokumentiert
Hier wird der Umfang der Rutschbwegungen mit Jalons und Messband ermittelt und dokumentiert

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