Die kulturhistorisch für den Kanton St.Gallen bedeutende Bildersammlung besteht hauptsächlich aus topographischen Ansichten und Porträtbildern.

Präsentationstableau der Gebrüder Taeschler mit elf Daguerreotypien

Das Bildarchiv wirft einen informativen Blick auf die Stadt und den Kanton St.Gallen sowie auf die Schweiz in der Zeit vom 16. bis ins 21. Jahrhundert. An diesen Sammlungen lässt sich auch ablesen, wie sich die Bildtechnik entwickelt hat: Neben Originalzeichnungen finden sich praktisch alle druckgrafischen Verfahren sowie natürlich Fotografien. Von besonderem Wert sind etwa die reichhaltige Sammlung von Radierungen und Aquatinten des St.Galler Künstlers und ersten Schweizer Fotografen Johann Baptist Isenring (1796-1860), rund 260 Bleistift- und Federzeichnungen von Johann Jakob Rietmann (1808-1868) und der bildkünstlerische Nachlass von Hedwig Scherrer (1878-1940). Herausragend sind auch die rund 30 Daguerreotypien, das Fotoarchiv von St.Gallen-Bodensee Tourismus und das bedeutende Fotoarchiv Rietmann mit rund 40‘000 Fotoglasplatten. Die Exlibris-Sammlung mit rund 20‘000 Blättern ist nur rudimentär erschlossen.

Neben den topografischen Ansichten existiert auch eine Porträtsammlung: Sie umfasst rund 5‘000 Bilder aus der Zeit vom 16. bis ins 19. Jahrhundert sowie 1‘500 Fotos von bedeutenden St.Gallerinnen und St.Gallern.

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