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Im Jahr 2007 wurde das Baudepartement vom Hochschulrat mit der Durchführung eines Architekturwettbewerbs beauftragt. Das Projekt von Andreas Senn Architekt BSA/SIA aus St.Gallen ging damals als Sieger aus diesem Wettbewerb hervor. Das neue Forschungszentrum ergänzt aus städtebaulicher Sicht die bestehende Anlage in idealer Weise. Gebäudeform und Materialisierung orientieren sich an der bestehenden Campusarchitektur.

Projektbeschrieb

Im Zentrum des viergeschossigen Baus befindet sich ein Atrium, das über Oblichter im Sheddach natürlich belichtetet wird. Ein Kunstbeitrag des St.Galler Künstlers Roman Signer, acht blaue Fässer hat er zu einer Säule hochgestapelt, ziert den Leerraum. Die an der Aussenfassade angeordneten Institutsräume werden durch ringförmige Korridore erschlossen. Beiderseits des Atriums sind Sitzungszimmer, Serverraum, Toilettenanlagen, Lift und Nottreppen angeordnet. Im Erdgeschoss hat es eine Cafeteria mit Zugang zur Terrasse. Zwei Computerunterrichtsräume und ein unterteilbarer Veranstaltungsraum für 200 Personen befinden sich im Untergeschoss, dazu kommen diverse Technikräume.

Von aussen erscheint der Baukörper niedrig, lediglich dreigeschossig. Das transparente Erdgeschoss, das von der Fassade etwas zurückgesetzt ist, unterstreicht den öffentlichen Charakter. Das leichte in Stahl erstellte Gebäude steht auf einer wasserdichten Betonwanne. Wie bei einem Schiff hält sich das Gebäudegewicht mit dem Auftrieb die Waage. Umschlossen und verankert ist das Ganze mit einer über 20 m tiefen, in der Erde belassenen Spundwand.

Das neue Forschungszentrum verfügt über Minergie-Standard. Auch wurde auf eine gesunde und nachhaltige Bauweise (Bauteiltrennung) geachtet. Die Energie- und Wärmeerzeugung erfolgen zeitgemäss mittels Wärmepumpe und Erdsonden sowie einer grossflächigen Fotovoltaikanlage auf dem Flachdach.

Möchten Sie noch mehr erfahren über das Bauprojekt? Weitere Informationen finden Sie in der Baudokumentation.

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