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Wichtige Hinweise:

Aufgrund der besonderen Situation im Zusammenhang mit COVID-19 ist der Besuch von Gerichtsverhandlungen für Zuschauer sehr eingeschränkt.

Das Gericht entscheidet, ob während der Verhandlung eine Maskenpflicht für Besucher/innen, Medienschaffende oder Parteien/Verfahrensbeteiligte und Gericht besteht.

Akkreditierte Medienschaffende sind vorbehältlich eines formellen Ausschlusses der Öffentlichkeit grundsätzlich zu den Verhandlungen zugelassen, sofern die Vorschriften des BAG eingehalten werden können. Eine vorgängige telefonische Kontaktnahme mit der Gerichtskanzlei ist aber unerlässlich.

Andere Personen, die sich für den Besuch einer Gerichtsverhandlung interessieren werden gebeten, sich vorgängig bei der Gerichtskanzlei zu erkundigen, ob der Besuch einer Verhandlung möglich ist.

Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.

Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
05.01.2020 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend qualifizierte grobe Verkehrsregelverletzung: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A13 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80km/h um rechtlich relevante 63km/h überschritten zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 12 Monate, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs sowie eine Busse von CHF 2'000.00.
07.01.2021 10:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend qualifizierte grobe Verkehrsregelverletzung: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 5. Mai 2020 um 12:58 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Autobahn A13 die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80km/h um rechtlich relevante 67km/h überschritten zu haben. Abgekürztes Verfahren; Freiheitsstrafe von 12 Monaten, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges.
12.01.2021 09:00 Kreisgericht B Dem Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfacher Hausfriedensbruch, gewerbsmässige Hehlerei und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes vorgeworfen. Er soll mit dem Mitbeschuldigten in 28 Liegenschaften eingedrungen sein und dort gewaltsam Kellerabteile, Türen und Münzautomaten aufgebrochen haben und bewegliche Sachen (z.B. Esswaren, Bargeld oder Wertgegenstände) mitgenommen haben. Zudem wird dem Beschuldigten vorgeworfen von August 2018 bis zu seiner Festnahme am 1. November 2018 regelmässig Marihuana und Kokain konsumiert zu haben und anlässlich der Kontrolle vom 3. September 2019 1.3 Gramm Kokain und 1.2 Gramm MDMA mit sich geführt zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten. Davon seien 12 Monate zu vollziehen. Der Vollzug der Freiheitsstrafe im Umfang von 18 Monate sei aufzuschieben und die Probezeit auf 2 Jahre festzusetzen. Zusätzlich wird eine Busse von CHF 800.00 sowie eine Landesverweisung von 8 Jahren beantragt.

Dem Beschuldigten wird gewerbs- und bandenmässiger Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfacher Hausfriedensbruch und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes vorgeworfen. Er soll - zum Teil mit dem Mitbeschuldigten - in 36 Liegenschaften eingedrungen sein und dort gewaltsam Kellerabteile, Türen und Münzautomaten aufgebrochen haben und bewegliche Sachen (z.B. Esswaren, Bargeld oder Wertgegenstände) mitgenommen haben. Zudem wird dem Beschuldigten vorgeworfen von August 2018 bis zu seiner Festnahme am 1. November 2018 fast täglich Kokain konsumiert zu haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 40 Monaten und eine Busse von CHF 600.00. Zusätzlich wird eine Landesverweisung von 10 Jahren beantragt.

Die Verhandlung findet im Theorielokal der Feuerwehr Pizol, Bachstrasse 66, 8887 Mels statt.
14.01.2021 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend mehrfache Veruntreuung: Der Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit von Januar 2016 bis April 2017 zum Nachteil ihrer Arbeitgeberin Bargeld veruntreut, sich Spesen ohne Belege ausbezahlt, Geld auf ihr eigenes Konto überwiesen und ungerechtfertigt Lohn sowie Überstundenentschädigungen ausbezahlt zu haben (Deliktsbetrag total rund CHF 29'850.00). Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 10 Monaten, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges.
15.01.2021 14:00 Einzelrichter A Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 18. Juli 2019 um ca. 18.30 Uhr bis 21.30 Uhr mit seinem Motorrad auf dem Gebiet Palfries (Gemeinde Wartau) über die Strecke Palfriesstrasse, Stralrüfi, Alpeli, durch das Naturschutzgebiet Sennis-Malun und via Alp Castilu nach Berschis gefahren zu sein. Damit habe er sich der Verletzung der Verkehrsregeln durch Missachtung des Signals "Verbot für Motorwagen und Motorräder", des verbotenen Verkehrs ausserhalb von Strassen sowie der Übertretung der Schutzverordnung Sennis-Malun strafbar gemacht. Weiter wird dem Beschuldigten vorgeworfen, eine eigenhändig hergestellte Kopie eines Nummernschilds an seinem Motorrad angebracht zu haben und sich dadurch des Herstellens und des Verwendens von falschen Kontrollschilder strafbar gemacht zu haben. Weiter wird dem Beschuldigten das Fahren ohne Haftpflichtversicherung und das Nichtmitführen des Führerausweises vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen, unter Gewährung des bedingten Strafvollzuges, und eine Busse von CHF 1'800.00. 
18.01.2021 14:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend Führens eines Motorfahrzeuges in fahrunfähigem Zustand (andere Gründe) und Missachtung von Beschränkungen und Auflagen i.S. des Strassenverkehrsgesetzes: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 2019 auf der Autobahn A13 ein Fahrzeug gelenkt zu haben, obwohl er zufolge Übermüdung fahrunfähig gewesen sei. Ausserdem hätten an seinem Fahrzeug die zusätzlichen hinteren Radabdeckungen gefehlt. Einsprache gegen Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 100.00, bedingt aufgeschoben mit einer Probezeit von 2 Jahren, und eine Busse von CHF 700.00 (Ersatzfreiheitsstrafe 7 Tage).
21.01.2021 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend mehrfachen Besitz von Gewaltdarstellungen, mehrfachen Besitz und mehrfaches Zugänglichmachen von harter Pornografie sowie mehrfaches Vergehen gegen das Waffengesetz: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwei Videodateien mit verbotenen Gewaltdarstellungen und drei Videodateien mit harter Pornografie (u.a. Kinderpornografie), die er per WhatsApp erhalten hatte, im Speicher seines Mobiltelefons belassen zu haben. Zwei der Dateien mit pornografischem Inhalt soll er an mehrere Empfänger weitergeleitet haben. Im Rahmen einer Hausdurchsuchung wurden beim Beschuldigten sodann eine Pistole, zwei Magazine und 42 Patronen gefunden, obwohl ihm der Besitz einer Waffe verboten ist. Weiter gefunden wurde ein verbotenes Wurfmesser. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu je CHF 50.00 sowie eine Busse von CHF 800.00. Weiter soll ihm lebenslänglich jede berufliche Tätigkeit und jede organisierte ausserberufliche Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst, verboten werden.
22.01.2021 09:00 Kreisgericht A Strafsache im abgekürzten Verfahren: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 19. Mai 2018 mit einem Personenwagen in Bad Ragaz auf der Autobahn A13 in Fahrtrichtung St.Gallen, mit einer rechtlich relevanten Geschwindigkeit von 201 km/h anstelle der erlaubten 120km/h gefahren zu sein. Der Urteilsvorschlag lautet auf Schuldspruch wegen qualifizierter grober Verletzung der Verkehrsregeln. Dafür sei der Beschuldigte zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten, bei Gewährung des bedingten Strafvollzugs unter Ansetzung einer Probezeit von vier Jahren zu verurteilen. Zudem sei er zu verpflichten, während der Dauer der Probezeit in der Schweiz kein Motorfahrzeug zu führen.
22.01.2021 14:00 Einzelrichter A Dem Beschuldigten werden zwei Diebstähle, begangen in einem Supermarkt und einem Kaufhaus in Sargans, vorgeworfen. Zudem soll er sich des Hausfriedensbruchs schuldig gemacht haben, da ihm von der Kaufhauskette schon früher ein Hausverbot auferlegt worden sei. Weiter soll er sich des rechtswidrigen Aufenthalts schuldig gemacht haben, da gegen den Beschuldigten ein rechtskräftiger Wegweisungsentscheid des Staatssekretariats für Migration SEM vorliege. Schliesslich wird dem Beschuldigten vorgeworfen, mehrfach gegen die Verfügung des Migrationsamtes St.Gallen verstossen zu haben, mit der ihm verboten worden sei, die Gemeinde Vilters zu verlassen. Der Beschuldigte wurde am 6. September 2020 bedingt aus dem Strafvollzug aus früheren Verurteilungen entlassen, unter Ansetzung einer Probezeit von einem Jahr, bei einer Reststrafe von 76 Tagen. Der Beschuldigte wurde zudem mit Urteil des Regionalgerichts Landquart vom 9.  Mai 2018 wegen gewerbsmässigen Diebstahls und mehrfachen Hausfriedensbruchs zu einer auf zwei Jahre bedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten verurteilt. Die Staatsanwaltschaft beantragt, den bedingten Vollzug der mit Urteil des Regionalgerichtes Landquart ausgefällten Freiheitsstrafe von 9 Monaten und die Reststrafe von 76 Tagen zu widerrufen und den Beschuldigten im Sinne einer Gesamtstrafe zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr, unbedingt, zu verurteilen und ihm eine Busse von CHF 300.00 aufzuerlegen. 
26.01.2021 09:00 Kreisgericht B Dem Beschuldigten wird vorgeworfen am 27. Mai 2018 bei einem Streit um eine Geldrückzahlung in Höhe von EUR 1'000.00 mit den Fäusten und mit einem Holzstück auf den Geschädigten eingeschlagen zu haben, wovon letzterer entsprechende Hämatome und eine 4cm lange Rissquetschwunde davongetragen habe. Laut Anklage haben sich die Männer nach dem Streit darauf geeinigt, dass der Beschuldigte den Fernseher als Pfand mitnehmen könne, bis der Geschädigte das Geld für die Rückzahlung zusammen habe. Danach wollte der Geschädigte den Fernseher plötzlich doch wieder zurück haben, weshalb er diesen dem Beschuldigten wieder entriss. Daraufhin soll der Beschuldigte in der Wohnung sein in der Hosentasche mitgeführtes Taschenmesser behändigt haben und die Klinge unkontrolliert vier Mal in den Rumpfbereich sowie einmal in den Hals des Geschädigten gestossen haben. Nach dem Vorfall soll der Beschuldigte den Geschädigten in seinem Auto in der Gegend umhergefahren haben, bevor er ihn schliesslich ins Spital ablieferte. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 5.5 Jahren, eine ambulante Massnahme im Sinne von Art. 63 StGB sowie eine Landesverweisung von 10 Jahren.

Die Verhandlung findet im Theorielokal der Feuerwehr Pizol, Bachstrasse 66, 8887 Mels statt.

28.01.2021 14:00 Kreisgericht A Forderung aus Arbeitsrecht: Der Kläger war bei der Beklagten angestellt und verlangt CHF 19'407.80 für ausstehende Lohnzahlungen sowie eine Entschädigung von CHF 20'500.00 infolge ungerechtfertigter fristloser Entlassung. Zudem verlangt er eine Berichtigung des Arbeitszeugnisses durch die Beklagte. Die Beklagte beantragt die Abweisung der Klage.

Verhandlungsort:
A = Bahnhofstrasse 10, 8887 Mels
B = auf Anfrage

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig angesetzt, abgesagt oder verschoben werden.