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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
29.01.2024 09:00 Jugendgericht III G SJ.2023.4-LSU
Jugendstrafsache betreffend fahrlässige Tötung, Unterlassung der Nothilfe

Die Öffentlichkeit und die Medien sind von dieser Gerichtsverhandlung ausgeschlossen.
30.01.2024 13:30 Einzelrichterin ll F Klage aus Eigentum
02.02.2024 08:30 Einzelrichter III G ST.2023.94-SKE
Strafsache betreffend Gefährdung des Lebens (evtl. versuchte schwere Körperverletzung), mehrfaches Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Im Hauptpunkt soll der Beschuldigte seine Freundin im Streit gewürgt haben. Antrag dafür: 10 Monate Freiheitsstrafe (bedingt) sowie 7 Jahre Landesverweisung.
06.02.2024 08:00 Kreisgericht lll G ST.2023.159-LSU
Strafsache betreffend versuchter schwerer Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, dem Opfer nach einem zunächst verbalen Streit, der in eine tätliche Ausei-nandersetzung ausartete, mehrmals mit dem Fuss gegen dessen Kopf getreten zu haben, nachdem es zu Boden gegangen war. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 18 Monaten.
07.02.2024 08:30 Kreisgericht lll G ST.2023.3+4-MJU
Strafsache betreffend gewerbs- und bandenmässigen resp. mehrfachen Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfachen Hausfriedensbruch, grobe Verletzung der Verkehrsregeln etc.
Den Beschuldigten werden unter anderem Einbruchdiebstähle und Einbruchdiebstahlsversuche vorgeworfen. – Die Staatsanwaltschaft fordert für den 1. Beschuldigten eine Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von 42 Monaten (unbedingt), eine 10-jährige Landesverweisung sowie gemäss Entscheid der Staatsanwaltschaft Bischofszell eine bedingt ausgefällte Geldstrafe von 7 Tagessätzen zu je CHF 50.00 sei zu vollziehen. Für den 2. Beschuldigten fordert die Staatsanwaltschaft eine mit Entscheid des Bezirksgerichts Zürich bedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe von 9 Monaten sei zu vollziehen, er sei unter Einbezug der Freiheitsstrafe von 9 Monaten gemäss Entscheid des Bezirksgerichts Zürich zu verurteilen zu einer Gesamtstrafe von 24 Monaten (unbedingt), eine Busse von CHF 500.00 sowie eine 7-jährige Landesverweisung.
09.02.2024 09:30 Kreisgericht llI a Forderung aus Arbeitsrecht
09.02.2024 13:00 Kreisgericht llI
F Forderung aus Arbeitsrecht
13.02.2024 08:30 Kreisgericht lll G ST.2023.19-22-MJU
Strafsache betreffend versuchte vorsätzliche Tötung etc.
Das Strafverfahren richtet sich gegen vier Beschuldigte. Der Beschuldigte A soll mit seiner Partnerin in Streit geraten sein, wobei es auch zu Tätlichkeiten gekommen sei. Die Partnerin habe darauf ihren Bruder, den Beschuldigten B, angerufen. Das Telefonat habe unter Verwendung der Lautsprecherfunktion stattgefunden. Dabei habe der Beschuldigte B über den Beschuldigten A gesagt "ich bringe en um, ich bringe en um". Nach dem Telefonat sei der Beschuldigte B seinen Bruder, den Beschuldigten C, sowie dessen Kollege, den Beschuldigten D, abholen gegangen. Zusammen mit einem weiteren Begleiter seien die Beschuldigten B, C und D dann zum Beschuldigten A und dessen Partnerin gefahren. Als der Beschuldigte A die vier Männer habe kommen sehen, habe dies bei ihm Panik ausgelöst und er habe sich mit dem Leben bedroht gefühlt. Als die Partnerin des Beschuldigten A die Wohnungstür etwa zur Hälfte geöffnet gehabt habe, habe der Beschuldigte C einen Schritt in die Wohnung gemacht. Darauf habe der Beschuldigte A dem Beschuldigten C mit einem Beil auf die Stirn geschlagen. Der Beschuldigte A habe dabei zumindest in Kauf genommen, den Beschuldigten C zu töten. Der Beschuldigte B habe gedacht, dass sein Bruder wegen des Schlags sterbe und dass der Beschuldigte A auch ihm mit dem Beil gegen den Kopf schlagen werde. Der Beschuldigte B sei deshalb auf den Beschuldigten A losgegangen, um ihm das Beil zu entreissen. In der Folge sei es am Boden zu einem Kampf um das Beil zwischen den Beschuldigten A und B gekommen. Der Beschuldigte A habe dann begonnen, mit der rechten Hand auf das rechte Auge des Beschuldigten B einzuschlagen, seinen Daumen in das Auge zu drücken und seinen Kontrahenten zu beissen, da er befürchtet habe, dass das Beil, sollte er die Kontrolle darüber verlieren, gegen ihn eingesetzt werde. Der Beschuldigte C, welcher nach dem Schlag mit dem Beil einen kurzzeitigen "Blackout" gehabt habe, habe gesehen, wie sein Bruder mit dem Beschuldigten A um das Beil gekämpft habe. In der Folge habe der Beschuldigte C ein Messer mit einer Klingenlänge von etwa acht Zentimeter aus seiner Hosentasche genommen, um damit dem Beschuldigten A von hinten sechs Mal in den rechtsseitigen Rücken- und Flankenbereich sowie in die rechte Hüftregion zu stechen. Der Beschuldigte C habe dabei zumindest in Kauf genommen, den Beschuldigten A zu töten. Nach den Messerstichen habe der Beschuldigte C den Beschuldigten A in den Würgegriff genommen, bis dieser kurzzeitig ohnmächtig geworden sei. Der Beschuldigte B habe aufstehen können. Zusammen mit dem Beschuldigten D soll der Beschuldigte B sodann den am Boden liegenden Beschuldigten A mehrfach gegen den Oberkörper und den Kopf getreten haben. Dabei sollen der Beschuldigte B und der Beschuldigte D zumindest in Kauf genommen haben, den Beschuldigten A schwer zu verletzen. Durch den Schlag mit dem Beil durch den Beschuldigten A habe der Beschuldigte C eine glattrandige, bis auf den Schädelknochen reichende Hautdurchtrennung erlitten. Das darunterliegende Stirnbein sei nicht vollständig gebrochen, die äussere Knochentafel habe jedoch Absprengungen kleiner Fragmente aufgewiesen. Der Beschuldigte B habe durch die Einwirkungen des Beschuldigten A unter anderem eine kräftige Schwellung und Einblutung der rechten Augenlider, eine Augapfelprellung am rechten Auge sowie Bisswunden erlitten. Die vom Beschuldigten C beim Beschuldigten A verursachten Stichwunden sollen einen Blutverlust von mehreren Litern (hämorrhagischer Schock aufgrund einer zwischen den Rippen verlaufenden Arterie), einen Kollaps des rechten Lungenflügels mit Blut- und Lufteinschlüssen in die rechte Brusthöhle zur Folge gehabt haben, welche ohne sofortige notfallmedizinische Intervention zum Tod geführt hätten.
Die Staatsanwaltschaft erhebt gegen den Beschuldigten A weitere Vorwürfe. So soll er bei anderer Gelegenheit gegenüber einem Schuldner den Eindruck erweckt haben, er verfüge über eine Schusswaffe und werde sie gegen ihn einsetzen, sollte er nicht bezahlen. Der Schuldner sei davon ausgegangen, dass der Beschuldigte A seine Drohung wahrmache. Weiter soll der Beschuldigte A einen Reizgasspray besessen haben, ohne über die dafür nötige Bewilligung zu verfügen. Schliesslich soll der Beschuldigte A mit seinem Fahrzeug innerorts mit 76 km/h anstatt der erlaubten 50 km/h gefahren sein.

Die Staatsanwaltschaft beantragt die Verurteilung der Beschuldigten wie folgt:

- Beschuldigter A: Versuchte vorsätzlichen Tötung, mehrfache einfache Körperverletzung, Raufhandel, versuchte Nötigung, Widerhandlung gegen das Waffengesetz sowie grobe Verletzung der Verkehrsregeln; Freiheitsstrafe von 46 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Haft von vier Tagen sowie Geldstrafe von 40 Tagessätzen à Fr. 90.00.

- Beschuldiger B: Versuchte schwere Körperverletzung, Drohung sowie Raufhandel; Freiheitsstrafe von 28 Monaten, unter Anrechnung der Untersuchungshaft von drei Tagen.

- Beschuldigter C: Versuchte vorsätzliche Tötung sowie Raufhandel; Freiheitsstrafe von 36 Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Haft von drei Tagen, teilbedingter Vollzug mit einem vollziehbaren Teil von sechs Monaten.

- Beschuldiger D: Versuchte schwere Körperverletzung sowie Raufhandel; Freiheitsstrafe von 20 Monaten mit bedingtem Vollzug bei einer Probezeit von zwei Jahren; Landesverweisung für die Dauer von sieben Jahren.

Zulassung für die Gerichtsverhandlung nur nach vorheriger Anmeldung auf der Gerichtskanzlei.
15.02.2024 08:30 Einzelrichter lll F ST.2023.92-MJU
Strafsache betreffend einfache Verletzung der Verkehrsregeln – Einsprache gegen Strafbefehl
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, durch mangelnde Aufmerksamkeit einen vortrittsberechtigten E-Fahrradfahrer auf dem Radstreifen übersehen zu haben. – Die Staatsanwaltschaft fordert eine Busse von CHF 300.00.
20.02.2024 08:30 Einzelrichterin ll G Forderung
21.02.2024 09:00 Jugendgericht III F SJ.2023.1-LSU
Jugendstrafsache betreffend mehrfacher Raufhandel, Raub, Diebstahl etc.

Die Öffentlichkeit und die Medien sind von dieser Gerichtsverhandlung ausgeschlossen.
22.02.2024 08:30 Kreisgericht lll F

Die Verhandlung wurde abgesagt

ST.2023.95-MJU
Strafsache betreffend mehrfachen Raub, mehrfachen versuchten Raub, Diebstahl, etc.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen unter anderem verschiedene Raubüberfälle verübt zu haben. Zudem soll er ein Mountainbike sowie ein E-Scooter gestohlen haben. - Die Staatsanwaltschaft fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten, eventualiter sei der Vollzug der Freiheitsstrafe mit einer Probezeit von 5 Jahren aufzuschieben. Für die Dauer der Probezeit sei Bewährungshilfe anzuordnen. 

26.02.2024 08:30 Jugendgericht lll G SJ.2023.5-MJU
Jugendstrafsache betreffend versuchter Raub, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch etc.

Die Öffentlichkeit und die Medien sind von dieser Verhandlung ausgeschlossen.
28.02.2024 08:30 Kreisgericht lll F ST.2023.90-MJU
Strafsache betreffend mehrfachen versuchten Betrug, mehrfachen versuchten unregelmässigen Bezug von Leistungen einer Sozialversicherung, etc.
Der Beschuldigten wird vorgeworfen, gegenüber Organen der Invalidenversicherung Falschangaben gemacht zu haben. – Die Staatsanwaltschaft fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten und eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je CHF 30.00. 
29.02.2024 08:00 Kreisgericht III G ST.2023.154+155-LSU
Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten unter anderem vor, einen Raubüberfall auf eine Coop-Tankstelle begangen zu haben. Zu diesem Zweck sollen sie ihr Fahrzeug mit gestohlenen Kontrollschildern versehen haben. Die Coop-Tankstelle sollen sie vermummt und mit Handschuhen bekleidet gemeinsam betreten haben. Der Beschuldigte 1 soll ein Brecheisen und der Beschuldigte 2 ein Kunststoff-Imitat einer Pistole mit sich geführt haben. Damit haben sie gemäss Anklageschrift die Shop Angestellte bedroht und gezwungen, den Geldbehälter aus der Kasse in ihre Tasche zu leeren. Ein weiterer gleichartiger Versuch am Folgetag auf einen anderen Tankstellenshop soll ihnen missglückt sein. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Beschuldigten 1 eine Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie eine Busse von CHF 200.00 und für den Beschuldigten 2, dem weitere Delikte vorgeworfen werden, eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten, eine unbedingte Geldstrafe von 180 Tagessätzen à 30 sowie eine Busse von CHF 500.00.
05.03.2024 09:00 Einzelrichter III G ST.2023.122-LSU
Strafsache betreffend mehrfache Drohung etc. (Einsprache gegen Strafbefehl). Der beschuldigten Person wird unter anderem vorgeworfen, im Januar 2023 an einer Tankstelle in Rorschach an das Opfer herangetreten und dieses übel beschimpft, mit einem Stein bedroht sowie gegen dessen Personenwagen getreten zu haben. An einem anderen Tag im Januar 2023 soll er bei einem Tankstellenshop Sachbeschädigung begannen haben. Schliesslich soll er Ende Januar 2023 beim Eingang eines Clubs die herbeigerufene Polizei beschimpft und bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Gesamtgeldstrafe von 180 Tagessätzen zu je CHF 30.00.
19.03.2024 08:30 Einzelrichter lll G ST.2024.3-5-MJU
Strafsache betreffend versuchten Diebstahl, Sachbeschädigung, Hausfriedensbruch
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, dass sie sich mit Schraubenziehern und einer Brechstange Eintritt in eine Liegenschaft verschaffen wollten. Dies gelang nicht. – Die Staatsanwaltschaft beantragt für alle Beschuldigten eine Freiheitsstrafe von zehn Monaten, unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft sowie des vorzeitigen Strafvollzugs sowie eine Landesverweisung für fünf Jahre.
26.04.2024 09:00 Einzelrichter llI F Forderung aus Arbeitsrecht
26.04.2024 13:00 Einzelrichter llI F Forderung aus Arbeitsrecht
29.04.2024 09:30 Einzelrichterin ll F Forderung

Zuständigkeit:
I = 1. Abteilung, II = 2. Abteilung, III = 3. Abteilung

Verhandlungsort:
A = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 201
B = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 202
C = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 214
D = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 316
F = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 324
G = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 325
H = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 322
I = Kantonsgerichtssaal, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.