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Während der Dauer der aktuellen Coronapandemie gelten für die Durchführung von Verhandlungen des Kreisgerichts die folgenden Einschränkungen:

Parteien und ihre Vertretungen wie auch Zuschauerinnen und Zuschauer haben die bekannten Abstandsempfehlungen und Hygienevorschriften einzuhalten.

Personen, die krank sind oder Erkältungssymptome haben, werden zu Verhandlungen nicht zugelassen.

Die Möglichkeit zum Besuch von Gerichtsverhandlungen ist stark eingeschränkt. Akkreditierte Medienschaffende sind vorbehältlich eines formellen Ausschlusses der Öffentlichkeit ohne Voranmeldung zugelassen, sofern ein hinreichend grosser physischer Abstand zwischen allen Verhandlungsteilnehmenden gewährleistet werden kann. Über die Zulassung weiterer Zuschauerinnen und Zuschauer entscheidet die Verfahrensleitung unter Berücksichtigung der Situation vor Ort.

Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
17.09.2020 08:30 Kreisgericht III
 
G Strafsache betreffend Raub, mehrfachen Diebstahl etc. Die Anklageschrift umfasst 23 Sachverhalte betreffend den Zeitraum März 2017 bis Februar 2019, insbesondere Vermögensdelikte. Der Beschuldigte ist mehrfach vorbestraft; in diesem Zusammenhang steht eine Rückversetzung in den Strafvollzug (Reststrafe 369 Tage) im Raum. Die Staatsanwaltschaft beantragt diese Rückversetzung unter Bildung einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren; zudem eine Busse von Fr. 1'000.– und eine Landesverweisung für fünf Jahre. Der Beschuldigte wurde im April 2019 vor Anklageerhebung in sein Heimatland ausgeschafft, wolle sich aber dem Verfahren stellen und an der Hauptverhandlung teilnehmen. 
22.09.2020 08:30 Kreisgericht III
I Strafsachen betreffend Angriff etc. - In der Nacht vom 19./20. Februar 2016 soll es auf der Brühlgasse in St.Gallen zu einer Schlägerei gekommen sein, nachdem einer der drei Beschuldigten an der Neueröffnung einer Bar mit der Freundin des späteren Opfers eng getanzt habe und es dort deswegen zu einem Geschubse zwischen den beiden Männern gekommen sei. Den 3 Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, den früheren Freund später im Freien in feindlicher Absicht umkreist und mit Faustschlägen zu Boden gestreckt zu haben. Mit Fuss und Faust hätten sie weiter gegen Kopf und Oberkörper des wehrlos am Boden liegenden Opfers geschlagen. – Die Staatsanwaltschaft beantragt für den Beschuldigten 1 eine Freiheitsstrafe von 3 Jahren und 10 Monaten, für den Beschuldigten 2 eine Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 6 Monaten, wobei für 18 Monate der Vollzug aufzuschieben (Probezeit 3 Jahre) und eine früher bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu widerrufen seien, und für den Beschuldigten 3 im Zusatz zu einem Strafbefehl der Bundesanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 6 Monaten (Probezeit 3 Jahre) sowie den Widerruf einer bedingt ausgefällten Geldstrafe von 30 Tagessätzen und eine Busse.
24.09.2020 08:00 Einzelrichter III
F Verhandlung abgesagt zufolge Rückzug der Einsprache.
Strafsache betreffend Verleumdung; Einsprache gegen Strafbefehl.
Der beschuldigten Besitzerin einer Katze wird vorgeworfen, im Nachgang zu ihrem Besuch in einer Kleitierklinik zwecks Behandlung ihrer Katze eine öffentliche Google-Rezension zuhanden der Klinik verfasst zu haben.  "Nur im ganz ganz schlimmsten notfall jeder der tiere hatt ist so endtäuscht und jeder erzählt das die sehr grob mit tieren umgehen was ich selber mit meinen augen erlebt habe und immer drehen sie dir sachen an um mehr geldeinnahmen zu machen….." etc.
Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à CHF 30 (Höhe aufgrund der persönlichen Verhältnisse) und eine zusätzliche Busse von CHF 300.
Die ursprünglich auf 7. Juli 2020 angesetzte Hauptverhandlung musste kurzfristig abgesagt werden zufolge Krankheit der Beschuldigten.
24.09.2020 14:00 Kreisgericht II
G Forderung/Widerklage
28.09.2020 09:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Gewaltdarstellungen. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Zeitraum 27. Februar 2020 bis 20. April 2020 als Drogenläufer für eine Drogenzelle in Gossau gearbeitet zu haben und diverse Abnehmer mit Heroin beliefert zu haben. Insgesamt soll es sich um eine Menge von 5'610 Gramm Heroingemisch bei einem Preis von CHF 150.00 pro 5 Gramm Heroin gehandelt haben. Der Beschuldigte soll dabei ausschliesslich Drogen im Auftrag ausgeliefert und die Einnahmen in der Zentrale abgeliefert haben. Des Weiteren soll der Beschuldigte zwei Filmsequenzen auf seinem Mobiltelefon gespeichert haben, welche erhebliche Gewaltdarstellungen zum Inhalt gehabt haben sollen. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 33 Monaten, wovon 8 Monate zu vollziehen seien sowie eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 10.00. Ausserdem sei der Beschuldigte für 5 Jahre des Landes zu verweisen. Anklage im abgekürzten Verfahren
29.09.2020 08:00 Kreisgericht III

F Strafsache betreffend sexuelle Nötigung, versuchte einfache Körperverletzung mit gefährlichem Gegenstand, mehrfachen teilweise versuchten betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage, etc.
Der Beschuldigte soll im Mai 2018 auf der Bahnhofstrasse in St.Gallen die auf ihrem Fahrrad fahrende Privatklägerin von hinten mit den Händen auf- und festgehalten und über Po und Brüste betastet haben, sodass sie vor Angst laut geschrien habe. Beim Bahnhof Heerbrugg soll der Beschuldigte im Juni zwischen den Gleisen Schottersteine behändigt, diese einer anderen Privatklägerin nachgeworfen, die Frau dabei an der Schulter getroffen und verletzt haben. Zudem soll er u.a. zwischen April 2016 und Juli 2017 von seinem Computer aus unter verschiedenen Namen und E-Mail-Adressen zahlreiche Bestellungen getätigt und die Rechnungen anschliessend nicht beglichen haben; Gesamtdeliktsbetrag CHF 2'387.50. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 21 Monaten, bedingt aufgeschoben mit Probezeit von 4 Jahren und eine Busse von CHF 1'000.
29.09.2020 08:30 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Totschlag.
Dem von seinen Kindern durchwegs als angenehme, ruhige, herzensgute, liebevolle, hilfsbereite, geduldige und verständnisvolle Person beschriebenen Beschuldigten wird vorgeworfen, am Vormittag des Karfreitags 19. April 2019 in seiner damaligen Wohnung in St. Gallen seine Ehefrau im Affekt mit einem metallenen Schuhlöffel erschlagen zu haben. Die Familienverhältnisse seien früher intakt und harmonisch gewesen, bis sich seine Frau psychisch verändert und zu fantasieren begonnen habe. Spätestens als alle Kinder von zuhause ausgezogen seien, habe sich das Verhältnis zwischen dem Beschuldigten und seiner Frau markant verschlechtert, da sie ihn regelmässig mit Vorwürfen überschüttet, beschimpft, beleidigt und erniedrigt habe. Ihre erneuten Provokationen an erwähnten Vormittag sollen im Beschuldigten eine unkontrollierte Reaktion und somit die Tat ausgelöst haben. – Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 7 Jahren und 10 Jahre Landesverweis.
06.10.2020 08:30 Kreisgericht III

G Strafsache betreffend gewerbsmässigen Betrug, mehrfache Urkundenfälschung, Wucher, mehrfache Nötigung und Versuch hierzu, Hausfriedensbruch.
Dem Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, für nichtbehobene Wohnungsschäden und für vorbestandene, durch den Normalgebrauch verursachte Wohnungsabnützungen sowie für nicht existente Schäden weitaus überhöhte fiktive Rechnungen an die ausziehenden Mieter oder deren Privathaftpflichtversicherungen gestellt zu haben, um sich an den geleisteten Zahlungen unrechtmässig zu bereichern. Zu diesem Zweck soll er (bzw. die von ihm beaufsichtigten und instruierten Mitarbeiter) u.a. nachträglich und planmässig von den Mietern gutgläubig unterzeichnete Wohnungsabgabeprotokolle abgeändert und fiktive Rechnungen der von ihm beherrschten Baufirma sowie einer inexistenten Firma für die angebliche Behebung behaupteter Schäden erstellt haben. Damit habe er zahlreiche Mieter direkt oder indirekt über deren Mietkautions- und Privathaftpflichtversicherungen getäuscht oder er habe die Dokumente vor der Schlichtungsstelle zu Beweiszwecken eingereicht. Der Beschuldigte habe dadurch zum Schaden der Versicherungen und Mieter unrechtmässige Auszahlungen von Mietzinsdepots und Versicherungsleistungen zugunsten seiner Firma erreicht. - Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten.
14.10.2020 09:00 Einzelrichter  III
F Strafsache betreffend sexuelle Belästigung (Einsprache gegen Strafbefehl). Der Beschuldigte soll das Opfer bei einem Besuch in ihrer Wohnung massiert haben und ihr dabei gegen ihren Willen mehrmals an den Intimbereich gefasst haben. 
15.10.2020 08:30 Einzelrichter III

F Strafsache betreffend mehrfache harte Pornografie. - Die Anklage wirft dem Beschuldigten vor, zwischen Ende Januar 2017 und Ende August 2018 über ein Peer-to-Peer-Netzwerk nach kinderpornografischen Videos und Bildern gesucht, solche auf seinen Geräten abgespeichert und schliesslich konsumiert zu haben. Insgesamt soll der Beschuldigte 6'216 kinderpornografische Bilder, 188 kinderpornografische Videos, 67 pornografische Bilder mit nicht tatsächlichen Kindern (virtuelle Kinderpornografie) und ein Bild sowie sieben Videos mit Zoophilie vom Netzwerk runtergeladen haben. Zudem sei es zu insgesamt knapp 2'600 Uploads verbotener Pornografie von seinen Geräten im Peer-to-Peer-Netzwerk gekommen. Gestützt auf diesen Sachverhalt beantragt die Staatsanwaltschaft, der Beschuldigte sei der mehrfachen harten Pornografie schuldig zu sprechen und zu einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen sowie zu einer Busse zu verurteilen. Der Vollzug der Geldstrafe sei aufzuschieben bei einer Probezeit von zwei Jahren. Die Ersatzfreiheitsstrafe bei schuldhaftem Nichtbezahlen der Busse sei auf 35 Tage festzusetzen. Auch sei für den Beschuldigten ein lebenslanges Tätigkeitsverbot mit Minderjährigen auszusprechen.
16.10.2020 09:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfache grobe Verletzung der Verkehrsregeln, etc. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, auf der zweispurigen Stadtautobahn A1, Fahrtrichtung St. Gallen – Zürich, mit einer Geschwindigkeit von 90km/h, kurz vor dem Rosenbergtunnel einem anderen PW so nah aufgefahren zu sein, dass die Fahrzeuge nur noch wenige Meter voneinander entfernt gewesen sein sollen. Im Tunnel soll der Beschuldigte derart knappe Überholmanöver veranstaltet haben, dass die Fahrzeuge nur noch wenige Zentimeter Abstand gehabt haben sollen. Ausserdem soll er einem Van über mehrere hundert Meter mit einem Abstand von weniger als einer Fahrzeuglänge gefolgt sein. Der Beschuldigte soll sich selber und andere Fahrzeuglenker mit diesem Verhalten erheblich gefährdet haben.  Die Staatsanwaltschaft verlangt eine bedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten, sowie eine bedingte Geldstrafe von CHF 3'900.00. Ausserdem soll er eine Busse von CHF 2'500 bezahlen müssen.
20.10.2020 08:00 Einzelrichter III
F Strafsache betreffend harte Pornografie (tatsächliche sexuelle Handlungen mit Minderjährigen). Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, über sein Facebookprofil eine Videodatei an einen anderen Nutzer versendet zu haben, welche einen 12- bis 14-jährigen nackten Jugendlichen gezeigt haben soll, an dem von einer anderen männlichen Person der ungeschützte Analverkehr vollzogen worden sein soll. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu CHF 50.00, sowie eine Busse von CHF 500.00. Es sei eine Landesverweisung von 5 Jahren auszusprechen und ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot auszusprechen. 
20.10.2020 08:30 Kreisgericht III
 
G Strafsache betreffend Raub, mehrfachen Diebstahl etc. Die Anklageschrift umfasst 23 Sachverhalte betreffend den Zeitraum März 2017 bis Februar 2019, insbesondere Vermögensdelikte. Der Beschuldigte ist mehrfach vorbestraft; in diesem Zusammenhang steht eine Rückversetzung in den Strafvollzug (Reststrafe 369 Tage) im Raum. Die Staatsanwaltschaft beantragt diese Rückversetzung unter Bildung einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren; zudem eine Busse von Fr. 1'000.– und eine Landesverweisung für fünf Jahre. Der Beschuldigte wurde im April 2019 vor Anklageerhebung in sein Heimatland ausgeschafft, wolle sich aber dem Verfahren stellen und an der Hauptverhandlung teilnehmen. 
21.10.2020 14:15 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Zeitraum 12.02.2020 – 25.02.2020 im Hagenbuchwald in St. Gallen fast täglich ein bis maximal vier Päckchen Heroingemisch zu einem Preis von CHF 30.00 pro Gramm verkauft zu haben. Am 26. Februar 2020 soll sich der Beschuldigte am gleichen Ort mit einer unbekannten Person getroffen haben, um Heroingemisch zu verkaufen. Ausserdem soll er weiter im Waldinnern ein Einmachglas mit mehreren Minigrip gefüllt mit Heroingemisch versteckt haben. Am 27. Februar 2020 soll der Beschuldigte mit einer weiteren Person geflüchtet sein, als diese auf dem Weg zum Versteck zwei Polizeibeamte erblickt haben sollen.   In diesem Versteck sollen sich ca. 85 Gramm Heroingemisch, abgepackt in 18 Minigrip befunden haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 12 Monate zu vollziehen seien. Ausserdem sei der Beschuldigte für zehn Jahre des Landes zu verweisen. 
22.10.2020 14:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Vergewaltigung, Drohung, Landfriedensbruch, Raufhandel, Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsgesetz, Beschimpfung, Hinderung einer Amtshandlung, Tätlichkeiten und Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, u.a. im Sommer 2018 seine damalige Partnerin gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gezwungen und ihr mehrmals gedroht zu haben, dass er mit ihrem gemeinsamen Sohn verschwinden werde. Im Frühjahr 2017 soll sich der Beschuldigte an einer tätlichen Auseinandersetzung von zwei Per-sonengruppen beteiligt haben und bei einer anschliessenden Abklärung der Polizei den Zugang zu seiner Wohnung verweigert haben. Anlässlich eines Fussballspiels im März 2019 soll sich der Beschuldigte an gewalttätigen Ausschreitungen zwischen Anhängern der beiden Clubs an vor-derster Front beteiligt und sich gegen die anschliessende Festnahme durch die Polizei gewalt-sam gewehrt haben. Schliesslich soll er im Zeitraum 2016 – 2019 regelmässig Betäubungsmittel verschiedenster Gattungen konsumiert haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt Schuldsprüche in den eingangs erwähnten Tatbeständen und beantragt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 44 Monaten sowie eine bedingte Geldstrafe. Fortsetzung der Verhandlung vom 2. Juli 2020.
27.10.2020 G Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Diebstahl, mehrfache Sachbeschädigung, mehrfache Drohung, etc. Dem Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, am 1. Dezember 2018 in St.Gallen-Winkeln durch eine zuvor mittels Steinwurf beschädigte Glastüre in eine Geschäftsliegenschaft eingedrungen zu sein und Portemonnaies mit Bargeld entwendet zu haben, mit welchem er  in einem Nachtlokal 4-5 Gramm Kokain gekauft und sogleich konsumiert habe. Im Januar 2019 soll er durch Video-, WhatsApp- und Sprachnachrichten seine Ex- und eine weitere Frau mit Morddrohungen total verängstigt haben. Unter Alkoholkonsum zur Senkung seiner Hemmschwelle habe er Vorbereitungen getätigt für ein Gewaltverbrechen gegenüber den beiden Opfern. Er habe mehrere Waffen gesammelt: Schlagstock, Elektroschockgerät, Pfefferpistole sowie 5 Fleischmesser und sich anschliessend am Wohnort der beiden Frauen in Oberuzwil ohne Licht ins Mehrfamilien-Haus geschlichen, im Erdgeschoss die Sicherungen der beiden Wohnungen herausgedreht und sich auf die Lauer gelegt. Durch die Intervention der KaPo sei er dann gestoppt worden. – Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten, Probezeit 3 Jahre, eine bedingte Geldstrafe von 50 Tagessätzen und eine Busse von CHF 200.
28.10.2020 09:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Nötigung, Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Sachbeschädigung, etc. Dem Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem fingierten Rechtsgeschäft zwischen zwei Firmen, in der Rolle als Geldeintreiber mitgewirkt zu haben. Dabei soll der Beschuldigte mit einem Komplizen in der Firma des Schuldners aufgetaucht und in seiner Jacke ein Beil mitgeführt haben. Als der Schuldner nicht in der Lage gewesen sein soll zu bezahlen, sollen der Beschuldigte und sein Komplize sämtliche Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere als Sicherheit für den geschuldeten Betrag von CHF 41'000.00 mitgenommen haben. Dem Beschuldigten wird auch Konsum und Verkauf von Marihuana und das Lenken eines Personenwagens, ohne im Besitz eines gültigen Fahrzeugausweises gewesen zu sein, vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 36 Monaten, wovon 12 Monate zu vollziehen seien und eine Geldstrafe (unter Einbezug einer Strafe der Staatsanwaltschaft Zürich) von 180 Tagessätzen zu CHF 30.00 sowie einer Busse von CHF 900. 
28.10.2020 G Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Anstiftung zu mehrfacher Nötigung und geringfügiger Sachbeschädigung. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, als Gesellschafter einer Firma mit zwei Komplizen in einem fingierten Rechtsgeschäft mitgewirkt zu haben. Der Verkauf eines Staplers, welcher nie existiert haben soll, soll aufgrund eines fingierten Kaufvertrages mit einer Vorauszahlung von CHF 41'000.00 erfolgt sein. Einer der Komplizen soll ein Angestellter der Käuferfirma gewesen sein und soll sich das Geld zur Überbrückung finanzieller Engpässe besorgen haben wollen. Als dieser schliesslich nicht mehr in der Lage gewesen sein soll, das Geld zurückzubezahlen, soll der Beschuldigte zwei weitere Komplizen mit dem Eintreiben der Forderung durch Gewalteinwirkung beauftragt haben. Diese sollen, bewaffnet mit einem Beil, den Komplizen der Käuferfirma aufgesucht und diesen massiv bedroht haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 32 Monaten, wovon 8 Monate zu vollziehen seien. Ausserdem wird eine bedingte Geldstrafe von 80 Tagessätzen zu CHF 30.00 und eine Busse von CHF 300.00 beantragt. 
28.10.2020 09:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Nötigung, Sachbeschädigung, Vergehen gegen das Waffengesetz.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem fingierten Rechtsgeschäft zwischen zwei Firmen, in der Rolle als Geldeintreiber mitgewirkt zu haben. Dabei soll der Beschuldigte mit einem Komplizen in der Firma des Schuldners aufgetaucht und sich einem mitgeführten Beil behändigt haben. Er soll dieses mit der scharfen Kante über die Hand des Schuldners geführt haben und diesem gedroht haben, ihm die Finger abzuhacken. Als der Schuldner nicht in der Lage gewesen sein soll zu bezahlen, sollen der Beschuldigte und sein Komplize sämtliche Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere der Firma als Sicherheit für den geschuldeten Betrag von CHF 41'000.00 mitgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 35 Monaten, wovon 9 Monate zu vollziehen seien und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 sowie einer Busse von CHF 300.00.


Strafsache betreffend Nötigung, Sachbeschädigung, Vergehen gegen das Waffengesetz.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem fingierten Rechtsgeschäft zwischen zwei Firmen, in der Rolle als Geldeintreiber mitgewirkt zu haben. Dabei soll der Beschuldigte mit einem Komplizen in der Firma des Schuldners aufgetaucht und sich einem mitgeführten Beil behändigt haben. Er soll dieses mit der scharfen Kante über die Hand des Schuldners geführt haben und diesem gedroht haben, ihm die Finger abzuhacken. Als der Schuldner nicht in der Lage gewesen sein soll zu bezahlen, sollen der Beschuldigte und sein Komplize sämtliche Fahrzeugschlüssel und Fahrzeugpapiere der Firma als Sicherheit für den geschuldeten Betrag von CHF 41'000.00 mitgenommen haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine teilbedingte Freiheitsstrafe von 35 Monaten, wovon 9 Monate zu vollziehen seien und eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu CHF 30.00 sowie einer Busse von CHF 300.00.


04.11.2020 09:00 Kreisgericht III
G Strafsache betreffend Hehlerei. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, nachdem 2 unbekannte Personen im Dezember 2019 bei einem Einbruchdiebstahl in den Swisscom-Shop in St. Gallen 233 elektronische Geräte (Natels und Modems) im Wert von CHF 207'344.00 erbeutet haben sollen, von Italien herkommend in die Schweiz eingereist zu sein, um einen Teil der Ware abzuholen. Dabei soll er sich mit seinem Bekannten in St. Gallen getroffen haben und dort einen Koffer und 126 neue und original verpackte Mobiltelefone, in Müllsäcken verpackt, im Wert von CHF 90'188.00 übernommen haben. Der Beschuldigte soll sich damit auf den Weg nach Rumänien gemacht haben. Dabei soll er mit dem Diebesgut in Deutschland in eine Polizeikontrolle geraten und festgenommen bzw. an die Schweiz ausgeliefert worden sein. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 18 Monaten. Der Beschuldigte sei für 7 Jahre aus der Schweiz zu verweisen.
05.11.2020 14:00 Kreisgericht II
G Forderung
06.11.2020 14:00 Einzelrichter III
F Strafsache betreffend harte Pornografie (abgekürztes Verfahren). Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in den letzten 10 Jahren vor Anklageerhebung über diverse Internetseiten rund 4'556 Bilder und 231 Videos mit echtem und virtuellem kinderpornographischem Inhalt heruntergeladen, gespeichert und auf diversen Datenträgern für den Eigenkonsum abgespeichert zu haben. Desweitern soll der Beschuldigte 47 Bilder, welche Geschlechtsverkehr und sexuelle Handlungen zwischen Personen mit Tieren wie Pferden und Hunden zum Inhalt gehabt haben sollen sowie 6 Videos mit massiver Gewalt an Personen, heruntergeladen haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 12 Monaten und eine deliktorientierte therapeutische Behandlung sowie die Anordnung von Bewährungshilfe.
11.11.2020 08:30 Einzelrichter III

G Strafsache betreffend mehrfache harte Pornografie, etc.
Dem Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, von Juni 2019 bis März 2020 bei sich zuhause in St.Gallen im Darknet mehrmals gezielt nach Bilddateien mit verbotenem pornografischem Inhalt gesucht, diese dann angeschaut, heruntergeladen und auf seinem Laptop abgespeichert zu haben. Zudem soll der Beschuldigte mehrere Monate über verschiedene Plattformen mit einer 13Jährigen kommuniziert und ihr dabei auch seine Liebe gestanden haben. Das Mädchen habe ihn daraufhin via WhatsApp und SnapChat mehrfach vergeblich aufgefordert, sie zukünftig in Ruhe zu lassen. – Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingt auszufällende Freiheitsstrafe von 8 Monaten mit Probezeit von 2 Jahren, eine Busse von CHF 300.00 sowie ein Tätigkeitsverbot und die Anordnung von Bewährungshilfe.
19.11.2020 08:30 Kreisgericht III

G Strafsache betreffend qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz, etc. - Dem Betäubungsmittel konsumierenden Beschuldigten wird im Wesentlichen vorgeworfen, zwischen Mitte Juni 2019 und Juli 2020 verschiedentlich im Besitz von Kokaingemisch mit unterschiedlichem Reinheitsgrad gewesen zu sein, versteckt in portionenfertig abgepackten Minigripsäckli, z.B. in seinen Kleidungsstücken, in einem Schnupftabakspender, in einer Mühle, in einer Babuschka, in einem Taschentuchpack etc., insgesamt gegen 50 Gramm. Einige Säckli mit Kokaingemisch habe er verkauft. Zudem habe der Beschuldigte in der Nähe seines Wohnortes in einem kleinen Sack unter einem Baum eine Automatic Pistole samt 10 Schuss Munition gefunden und nach Hause genommen, ohne über eine entsprechende Bewilligung zu verfügen. – Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten mit Probezeit von 3 Jahren, eine Gesamtstrafe von 100 Tagessätzen (unter Berücksichtigung eines Widerrufs einer mit Strafbefehl von 2017 bedingt ausgesprochenen Geldstrafe), eine Busse von CHF 1'500 sowie 5 Jahre Landesverweis.
01.12.2020 14:00 Einzelrichter III

G Strafsache betreffend unrechtmässiger Bezug von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe (mehrfache Begehung). – Neue 2. Vorladung, weil der Beschuldigte an der Hauptverhandlung vom 03.12.2019 unentschuldigt nicht erschienen ist.

Dem Beschuldigten wird im Wesentlichen vorgeworfen, er habe während mehreren Monaten gegenüber der Arbeitslosenkasse seine Arbeitstätigkeit verschwiegen und dadurch die Ausbezahlung von nicht geschuldeten Taggeldleistungen erwirkt.
Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Geldstrafe von 90 Tagessätzen (Probezeit 2 Jahre), eine Busse von CHF 500, sowie eine Landesverweisung von 5 Jahren.

Zuständigkeit:
I = 1. Abteilung, II = 2. Abteilung, III = 3. Abteilung

Verhandlungsort:
A = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 201
B = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 202
C = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 214
D = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 316
F = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 324
G = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 325
H = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 322
I = Kantonsgerichtssaal, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.