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Verhandlungen während Coronapandemie

Der Bundesrat hat mit Wirkung ab 17. Februar 2022 die bis dahin generell geltende Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske in Innenräumen aufgehoben. Das Gericht ist auf arbeitsrechtlicher Grundlage aber nach wie vor verpflichtet, den Schutz seiner Mitarbeitenden zu gewährleisten.

Die Verfahrensleitung kann aufgrund dessen im eigenen Ermessen von den anwesenden Personen das Tragen von Schutzmasken verlangen oder andere Verhaltensanweisungen anordnen (Abstandspflicht, Beschränkung der Besucherzahl). Sie kann namentlich Besucherinnen und Besuchern mit Krankheitssymptomen den Zugang zu den Räumlichkeiten des Gerichts verwehren. 

Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
26.09.2022 08:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend schwere Körperverletzung und Angriff. Die beiden Sicherheitsangestellten sollen einen sich äusserst provokativ und aggressiv verhaltenden Clubbesucher angegriffen und mit Faustschlägen sowie Fusstritten lebensbedrohlich verletzt haben. Gefordert werden Freiheitsstrafen von 2 Jahren (bedingt), Bussen sowie Landesverweisungen für 7 Jahre.
26.09.2022
12:30 Einzelrichter lll F Strafsache betreffend mehrfache Urkundenfälschung, mehrfaches unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem etc.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, aufgrund seiner beruflichen Stellung als IT-Mitarbeiter Zugang zu nicht öffentlichen Datenbanken des Kantons und der Stadt St. Gallen gehabt zu haben. Zwischen Januar und Oktober 2020 habe er bei zahlreichen Gelegenheiten unbefugt Abfragen in den Datenbanken getätigt und die gewonnenen Informationen auch an Drittpersonen weitergegeben. Er soll gemäss der Anklage deshalb des mehrfachen unbefugten Eindringens in ein Datenverarbeitungssystem und der mehrfachen Verletzung des Amtsgeheimnisses schuldig gesprochen werden. Zudem soll der Beschuldigte mehrere gefälschte Dokumente erstellt und bei Bewerbungsprozessen verwendet haben. Auch habe er sich in E-Mail Nachrichten und Dokumenten als Mitarbeiter der Polizei ausgegeben. Die Staatsanwaltschaft beantragt deshalb, der Beschuldigte sei der mehrfachen Urkundenfälschung, der mehrfachen Fälschung von Ausweisen sowie des mehrfachen unzulässigen Gebrauchs öffentlicher Zeichen schuldig zu sprechen. Weiter soll der Beschuldigte eine Nachbarin verbal eingeschüchtert haben, damit sie der Liegenschaftsverwaltung nicht vom Verhalten des Beschuldigten berichte. Der Beschuldigte sei deshalb der Nötigung schuldig zu sprechen. Schliesslich hat der Beschuldigte gemäss der Anklage im Rahmen seines Privatkonkursverfahrens Vermögenswerte verschwiegen und Personen aus der Nachbarschaft beschimpft. Es sollen deshalb Schuldsprüche wegen betrügerischen Konkurses und Pfändungsbetrugs sowie wegen mehrfacher Beschimpfung ergehen.
Die Anklage fordert die Verurteilung des Beschuldigten zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten und zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen.
27.09.2022 08:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend mehrfache Drohung, einfache Körperverletzung etc. Vorfälle häuslicher Gewalt. Die Staatsanwaltschaft fordert 14 Monate Freiheitsstrafe (vollziehbar), Fr. 2'000.– Busse sowie eine am-bulante Massnahme (insb. Suchttherapie).

27.09.2022 14:00 Einzelrichter III F Forderung aus Arbeitsrecht
27.09.2022 08:00 Einzelrichter III F ST.2022.42-LSU
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, ein Bild und vier Videos, die sexuelle Handlungen mit Minderjährigen bzw. einem Tier zum Inhalt haben, besessen und an mindestens eine nicht näher bekannte Person weitergeleitet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je CHF 110.00. Der Vollzug der Geldstrafe sei mit einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben. Zudem wird ein Landesverweis von fünf Jahren beantragt.
28.09.2022 14:00 Kreisgericht lll F Forderung aus Arbeitsrecht
28.09.2022 09:00 Kreisgericht III G ST.2022.79-LSU
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seine Zwillingsschwester mit der flachen Hand ins Gesicht geschlagen und es an den Haaren gezogen zu haben. Weiter soll er seiner Mutter mitgeteilt haben, dass er ihre Tochter umbringen werde. Einige Tage später soll er den Entschluss gefasst haben, seine Schwester zu töten und soll erneut zu deren Wohnort gegangen sein. Als diese nicht zu Hause war, soll sich der Beschuldigte wieder entfernt und zu Fuss zum Hauptbahnhof begeben haben. Später soll er von seinem Vorhaben abgekommen sein und seine Absichten auf einem Polizeiposten zur Aussage gebracht haben. Weiter wird ihm vorgeworfen während einem Zeitraum von 2019 – 2022 mehrfach Kokain und Heroin konsumiert zu haben sowie im Januar 2022 seinen Dealer kontaktiert zu haben, damit dieser einem Dritten Kokain verkaufen konnte. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Gesamtfreiheitsstrafe von 21 Monaten unter Anrechnung der erstandenen Haft sowie des vorzeitigen Strafvollzugs, sowie eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu CHF 30.00, wobei der Vollzug der Geldstrafe mit einer Probezeit von 2 Jahren aufzuschieben sei. Weiter wird eine Busse von CHF 1000.00 beantragt. Zudem sei eine stationäre Massnahme anzuordnen und der Beschuldigte sei für zehn Jahre des Landes zu verweisen.
28.09.2022 09:00 Einzelrichter lll F Strafsache betreffend mehrfachen Diebstahl, mehrfachen Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung, Fahren in nicht fahrfähigem Zustand, mehrfachen Pfändungsbetrug, Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrere Geschäftstüren aufgebrochen und jeweils Bargeld entwendet zu haben. Weiter ist er wegen Betäubungsmittelkonsums und Fahren in fahrunfähigem Zustand angeklagt. Weiter soll er bei Pfändungsvollzügen gegenüber dem Betreibungsamt wahrheitswidrig angegeben haben, über keine Einkünfte und kein pfändbares Vermögen zu verfügen, obwohl er in der entsprechenden Zeit Arbeitseinkommen hatte. Die Staatsanwaltschaft fordert eine bedingte Freiheitsstrafe von 6 Monaten, eine unbedingte Geldstrafe von 70 Tagessätzen zu CHF 30.00, eine Busse von CHF 200.00 und eine Landesverweisung von 5 Jahren. 
29.09.2022 08:00 Einzelrichter II F ST.2022.46-LSU
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sich trotz Einreiseverbosts und Kenntnis der Fernhaltemassnahme seit September 2021 bis zu seiner Festnahme am 23. Dezember 2021 ohne Unterbruch im Staatsgebiet der Schweiz aufgehalten zu haben. Da er während dieser Zeit weder über einen Wohnsitz noch über Arbeit verfügte, versuchte er sich mit Diebstählen und Einbrüchen über die Runden zu bringen. Ihm werden ein vollendeter und drei versuchte Einbruchdiebstähle sowie ein geringfügiger Diebstahl zur Last gelegt. Die Staatsanwaltschaft fordert eine unbedingte Freiheitsstrafe von 9 Monaten und eine Busse von CHF 100.00 sowie einen Landesverweis für die Dauer von 5 Jahren.
29.09.2022 08:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend versuchte schwere Körperverletzung etc. (Beschuldigter 1), Raufhandel etc. (Beschuldigter 2) und versuchter Raub etc. (Beschuldigter 3). Gemeinsamer Anklagepunkt ist die Beteiligung an einer tätlichen Auseinandersetzung im Juli 2020 in einem Club in St.Gallen. Wesentliche Anträge der Staatsanwaltschaft betreffend Sanktionen (auch für allfällige weitere Anklagepunkte): 22 Monate Freiheitsstrafe, Vollziehbarerklärung Geldstrafe von 30 Tagessätzen sowie 10 Jahre Landesverweisung (Beschuldigter 1); Geldstrafe von 180 Tagessätzen (Beschuldigter 2); 2 Jahre Freiheitsstrafe und Vollziehbarerklärung von zwei Geldstrafen unter Gesamtstrafenbildung von 180 Tagessätzen (Beschuldigter 3).

30.09.2022 09:00 Einzelrichter II F Kontakt- und Annäherungsverbot
30.09.2022 14:00 Einzelrichter II G Forderung
04.10.2022 08:30 Kreisgericht lll G ST.2021.204+206+207
Strafsache betreffend versuchte vorsätzliche Tötung, Raufhandel etc.
Gemeinsamer Anklagepunkt der drei Beschuldigten ist ein Raufhandel im November 2019. Nach heftigen verbalen Diskussionen sei ein Streit eskaliert und es zu körperlichen Übergriffen gekommen. Eine Person habe unter anderem einen Nasenbeinbruch erlitten, der Beschuldigte 1 soll zudem unkontrolliert auf einen Beteiligten eingestochen haben, wodurch dieser zahlreiche Stichverletzungen erlitten habe. Dem Beschuldigten 1 wird zudem mehrfacher Betäubungsmittelkonsum vorgeworfen.
Der Beschuldigte 2 soll sich ferner im Januar 2018 der versuchten Nötigung und der einfachen Körperverletzung schuldig gemacht haben, indem er einen Taxifahrer mit einem spitzen metallischen Gegenstand bedroht und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen habe. Im Dezember 2020 soll der Beschuldigte 2 zusammen mit weiteren Personen unbefugt in ein Gebäude eingedrungen sein und zudem in der gleichen Nacht mehrfach an verschiedenen Orten Gegenstände beschädigt haben. Ihm wird weiter mehrfacher Konsum von Betäubungsmitteln vorgeworfen. Weiter soll er mehrfach eine gegen ihn bestehende Ausgrenzungsverfügung missachtet und sich mehrfach der Hinderung einer Amtshandlung schuldig gemacht haben und mit einem nicht betriebssicheren Elektroroller unterwegs gewesen sein.
Dem Beschuldigten 3 wird ferner vorgeworfen sich der sexuellen Nötigung, der sexuellen Handlung mit einem Kind und der versuchten Nötigung schuldig gemacht zu haben, indem er einen Jungen, mit dem er zuvor Betäubungsmittel und Alkohol konsumiert hatte, genötigt haben soll sexuelle Handlungen mit ihm vorzunehmen. Ihm wird im weiteren mehrfacher Konsum von Betäubungsmitteln vorgeworfen.
Die Staatsanwaltschaft fordert für den Beschuldigten 1 eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 3 Monaten, eine Busse von CHF 300.00 sowie eine Landesverweisung für 15 Jahre. Der Beschuldigte 2 sei zu einer Freiheitsstrafe von 5 Monaten, einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu je CHF 30.00 und einer Busse von CHF 500.00 zu verurteilen. Für den Beschuldigten 3 wird eine bedingte Freiheitsstrafe von 11 Monaten, eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen zu je CHF 30.00 eine Busse von CHF 300.00 und eine Landesverweisung von 15 Jahren beantragt. Zudem soll ein lebenslängliches Tätigkeitsverbot für jede berufliche und jede organisierte ausserberufliche Tätigkeit, die einen regelmässigen Kontakt zu Minderjährigen umfasst, ausgesprochen werden. 
11.10.2022 08:30 Einzelrichter lll G Strafsache betreffend mehrfache Sachbeschädigung, Entwendung eines Motorfahrzeugs zum Gebrauch, mehrfaches unzulässiges Ausführen von Lernfahrten, Verletzung der Verkehrsregeln, Übertretung der Verkehrsregelverordnung.
Der Beschuldigte soll eine Fernbedienung nach seiner Freundin geworfen haben und dadurch die Wand beschädigt haben. Weiter wird ihm vorgeworfen, dass er versucht hat, eine verschlossene Türe aufzubrechen, indem er mit der Faust gegen die Türe schlug und dadurch an der Türe und der Türzarge eine Absplitterung verursachte. Weiter soll er mit einem Auto gefahren sein, obwohl er nur über den Lernfahrausweis verfügte und nicht von einer notwendigen Person begleitet war. Weiter soll Beschuldigte den Autoschlüssel seiner Freundin entwendet haben und in einer 30-Zone mit 46 km/h gefahren sein. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à CHF 100.00 und eine Busse von CHF 500.00. 
11.10.2022 13:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend gewerbs- und bandenmässigen Diebstahl, mehrfachen Hausfriedensbruch sowie mehrfache Sachbeschädigung. Der Beschuldigte soll 31 Einbruchdiebstähle (teils versucht) in der Schweiz begangen haben. Gefordert werden 44 Monate Freiheitsstrafe und 10 Jahre Landesverweis.
12.10.2022 08:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend mehrfachem, teilweise versuchten Diebstahl, mehrfachem Hausfriedensbruch, mehrfacher Sachbeschädigung etc. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, drei Einbruchdiebstähle (teilweise Versuche), mehrere Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, Übertretungen gegen das Betäubungsmittelgesetz sowie ein geringfügiges Vermögensdelikt begangen zu haben. Als Sanktion beantragt die Staatsanwaltschaft eine bedingte Freiheitsstrafe von 20 Monaten, eine Busse von Fr. 1'000.00 sowie eine Landesverweisung für die Dauer von 10 Jahren. Die Privatklägerschaft verlangt Schadenersatz und Genugtuung.

13.10.2022 09:00 Einzelgericht III G ST.2022.82-LSU Strafsache betreffend fahrlässige Tierquälerei. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten vor, seinen Hund nicht jederzeit wirksam unter Kontrolle gehabt zu haben und dadurch sei er seiner Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen. Er soll mit seinem Hund und einer weiteren Person mit Hund (beide unangeleint) gespielt haben. Plötzlich begaben sich die Hunde aus dem Blickfeld des Beschuldigten und sollen auf einen weiteren (angeleinten) Hund getroffen und auf diesen losgegangen sein. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 8 Tagessätzen zu je CHF. 30.00, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 3 Jahren sowie eine Busse von CHF 200.00.
13.10.2022 13:30 Einzelrichter III F Strafsache betreffend Widerhandlung gegen das Übertretungsstrafrecht (Einsprache gegen Strafbefehl) Der Beschuldigte soll mehrmaligen Aufforderungen von Polizisten, stehenzubleiben, keine Folge geleis-tet haben. Staatsanwaltschaft fordert Fr. 300.– Busse.

18.10.2022 08:30 Kreisgericht lll G ST.2022.80-MJU
Strafsache betreffend Verbrechen gegen das Betäubungsmittelgesetz, mehrfache Geldwäscherei, Fahren in fahrunfähigem Zustand, mehrfaches Fahren ohne Berechtigung, Verletzung der Verkehrsregeln (Geschwindigkeitsübertretung) - abgekürztes Verfahren
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, dass er keine Fahrberechtigung für die Schweiz besitzt und er als Kurierfahrer für eine Drogenorganisation 13 Kilogramm Heroin geschmuggelt hat. - Die Staatsanwaltschaft beantragt eine 5-jährige Freiheitsstrafe, eine Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu CHF 10.00, eine Busse von CHF 400.00 sowie eine 15-jährige Landesverweisung. 
21.10.2022 14:15 Einzelricher III F ST.2022.105-LSU
Strafsache betreffend Verletzung der Verkehrsregeln (Einsprache gegen Strafbefehl). Der Beschuldigten Person wird vorgeworfen ihren Personenwagen im November 2020 auf der Teufener Strasse in Richtung Riethüsli gelenkt zu haben und anschliessend über den Radweg (Trottoir) in die Treuackerstrasse abgebogen zu sein. Dabei soll sie den Fahrer des E-Trottinetts, welches auf dem Radweg in Richtung Stadtzentrum gelenkt wurde, übersehen haben. Infolgedessen soll es zu einer Vortrittsverletzung und Kollision seitens der Beschuldigten gekommen sein. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Busse von CHF. 300.00.
21.10.2022 08:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend versuchte schwere Körperverletzung, Angriff, Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauch, falsche Anschuldigung sowie Vergehen gegen das Waffengesetz (Beschuldigter 1). Strafsache betreffend Angriff, Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauch sowie falsche Anschuldigung (Beschuldigter 2). Die beiden Beschuldigten standen als Sicherheitsorgane der Transportunternehmen im öffentlichen Verkehr im Einsatz. Ereignisse in einem Verkaufsgeschäft beim HB St.Gallen im März 2019. Beantragte Freiheitsstrafen: 40 Monate (unbedingt) bzw. 22 Monate (bedingt); sowie je 5 Jahre Tätigkeitsverbot im Bereich Sicherheit.
 
24.10.2022 08:30 Kreisgericht lll G ST.2022.121-MJU
Strafsache betreffend mehrfacher Diebstahl etc.
Gemäss der Anklage soll der Beschuldigte im März 2022 in zwei unverschlossene Wohnungen eingeschlichen und Wertgegenstände entwendet haben. Im Januar 2022 habe er dies bereits bei einem unverschlossenen Personenwagen getan. Weiter soll er im Februar 2022 vier Bankkarten gefunden, an sich genommen und via Kontaktlosfunktion zum Einkauf im Gesamtbetrag von insgesamt rund Fr. 300.00 verwendet haben. Schliesslich soll er mehrfach eine Eingrenzung missachtet haben, die ihm gegenüber verfügt worden sei. Die Staatsanwaltschaft beantragt deshalb, der Beschuldigte sei des mehrfachen Diebstahls, des mehrfachen Hausfriedensbruchs, der geringfügigen unrechtmässigen Aneignung, des mehrfachen geringfügigen Missbrauchs einer Datenverarbeitungsanlage und der mehrfachen Missachtung der Eingrenzung schuldig zu sprechen. Er soll zu einer unbedingt zu vollziehenden Freiheitsstrafe von 12 Monaten sowie zu einer Busse von Fr. 450.00 verurteilt werden. Zudem sei er für zehn Jahre aus der Schweiz zu verweisen.
25.10.2022 09:00 Einzelrichter III G Forderung aus Miete
25.10.2022 13:30 Kreisgericht III G Strafsache betreffend qualifizierte grobe Verletzung der Verkehrsregeln, mehrfache Gewaltdarstellungen sowie mehrfache Pornografie. Hauptgegenstand bildet ein Überholmanöver mit anschliessender Kollision (kein Personenschaden) im Zentrum von Gossau. Antrag Staatswaltschaft: 15 Monate Freiheitsstrafe sowie 40 Tagessätze Geldstrafe (beides bedingt).
 
26.10.2022 09:00 Kreisgericht III G ST.2022.30-LSU
Strafsache betreffend versuchter gewerbsmässiger Betrug, mehrfacher versuchter unrechtmässiger Bezug von Leistungen einer Sozialversicherung oder der Sozialhilfe, mehrfache Vergehen gegen das Bundesgesetz über die Alters- und Hinterlassenenversicherung.
Der beschuldigten Person wird vorgeworfen, mehrfach und betrügerisch versucht zu haben, IV- und BVG-Rentenleistungen zu beziehen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten, wobei der Vollzug der Freiheitsstrafe im Umfang von 20 Monaten unter Ansetzung einer Probezeit von zwei Jahren aufzuschieben sei. Demzufolge seien 10 Monate zu vollziehen.
27.10.2022 08:30 Einzelrichter lll G ST.2022.73-MJU
Strafsache betreffend Drohung
Der Beschuldigte soll seiner Ex-Frau gedroht haben, sie und ihre Familie zu vernichten, ihnen die Beine zu brechen und das Haus ihrer Grosseltern anzuzünden. – Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 150 Tagessätzen zu je CHF 30.00. und eine Busse von CHF 900.00. 
03.11.2022 08:30 Kreisgericht lll G ST.2022.9+10-MJU
Strafsache betreffend versuchte schwere Körperverletzung, Raufhandel etc.

Der Beschuldigte A soll C während einer nächtlichen Auseinandersetzung in der Stadt St. Gallen mehrfach mit der Faust wuchtig gegen den Kopf geschlagen haben, zum Teil als C nahezu regungslos am Boden gelegen sei. Dabei habe A C auch beschimpft. Der Beschuldigte B sei hinzugekommen, als A C am Boden fixiert habe. B habe dem wehrlos am Boden liegenden C mit seinem linken Schuh wuchtig gegen den Kopf getreten. A und B sollen damit zumindest billigend in Kauf genommen haben, C eine schwerwiegende Körperverletzung zuzufügen; tatsächlich habe C namentlich Einblutungen am Kopf, an den Schultern, am Nasenrücken und den Unterarmen sowie oberflächliche Kratzer und ein unterlaufenes Augenlid erlitten. B soll weiter das am Boden liegenden Mobiltelefon von C behändigt und eingesteckt haben. Die Staatsanwaltschaft wirft A weiter vor, er habe mit D eine Wette abgeschlossen und schliesslich auch gewonnen. Nachdem D den Wetteinsatz nicht sogleich bezahlt habe, habe A mittels WhatsApp Nachrichten erheblichen psychischen Druck auf sie ausgeübt und ihr ernstliche Nachteile in Aussicht gestellt, wenn sie ihre Wettschulden nicht begleichen würde. Zudem habe A D in den Nachrichten beschimpft. D sei es nicht gelungen, den geforderten Betrag aufzutreiben. A soll weiter zwischen April 2016 und April 2020 C zwei bis drei Mal monatlich jeweils rund 50 g Marihuana verkauft haben, insgesamt mindestens 4.8 kg zu einem Preis von Fr. 33'600.00. Selber habe A zwischen Januar 2020 und Dezember 2020 monatlich 1-2 Joints mit Marihuana konsumiert.
Die Staatsanwaltschaft beantragt, A sei wegen versuchter schwerer Körperverletzung, Raufhandels, versuchter Nötigung, mehrfacher Beschimpfung, mehrfacher Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz und mehrfacher Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig zu sprechen. Er sei zu einer bedingt zu vollziehenden Freiheitsstrafe von 24 Monaten, einer Geldstrafe von 180 Tagessätzen und einer Busse von Fr. 300.00 zu verurteilen. Zudem sei er für acht Jahre aus der Schweiz zu verweisen. B sei ebenfalls der versuchten schweren Körperverletzung und des Raufhandels sowie des Diebstahls schuldig zu sprechen. Eine früher gegen ihn ausgesprochene bedingte Freiheitsstrafe von 21 Monaten sei zu widerrufen und er sei zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 36 Monaten sowie zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu verurteilen.
03.11.2022 09:00 Einzelrichter III F Strafsache betreffend mehrfache Beschimpfung (Einsprache gegen Strafbefehl). Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mit seinem Mobiltelefon zwei  WhatsApp-Nachrichten versendet zu haben, welche den Empfänger in seiner Ehre angegriffen haben sollen. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Geldstrafe von 20 Tagessätzen zu je CHF 50.00, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 2 Jahren sowie eine Busse von CHF 200.00.
08.11.2022 14:00 Kreisgericht lll G ST.2022.100-MJU
Strafsache betreffend gewerbs- und bandenmässigem Diebstahl, rechtswidriger Einreise und rechtswidrigem Aufenthalt sowie Widerhandlung gegen das SVG
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, zwischen September und November 2021 in verschiedenen Geschäften in der Schweiz Waren im Wert von Fr. 31'529.15 gestohlen zu haben. Er soll zudem rechtswidrig in die Schweiz eingereist und sich hier aufgehalten haben. Als Sanktion beantragt die Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von 30 Monaten, eine Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu je Fr. 30.00 sowie eine Landesverweisung für die Dauer von 10 Jahren. Die Privatklägerschaft verlangt Schadenersatz.
09.11.2022 09:00 Einzelrichter III G ST.2022.114-116_LSU Die Staatsanwaltschaft wirft den 3 Beschuldigten vor eine Veranstaltung mit mehr als 10 Personen organisiert und dabei die Zugangsbeschränkung gemäss Covid-19-Verordnung missachtet zu haben. Die Staatsanwaltschaft fordert eine Busse von je CHF 250.00.
15.11.2022 14:15 Einzelrichter II F Forderung
01.12.2022 08:30 Einzelrichter III G SJ.2022.4-LSU Jugendstrafsache betreffend Verleumdung, falsche Anschuldigung etc.
Öffentlichkeit und Presse ausgeschlossen!
17.01.2023 08:30 Kreisgericht lll G ST.2021.181-MJU
Strafsache betreffend mehrfache qualifizierte ungetreue Geschäftsbesorgung, mehrfache Urkundenfälschung und Geldwäscherei.
Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Buchhaltung nicht ordnungsgemäss geführt zu haben. Er soll sodann rückwirkend Darlehensverträge in verschiedenen Variationen ausgestellt haben. Weiter wird er im Zusammenhang mit dadurch erhaltenen Beträgen der Geldwäscherei beschuldigt.
Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten, eine Busse von CHF 4800.00 sowie eine Landesverweisung von 5 Jahren.

Zuständigkeit:
I = 1. Abteilung, II = 2. Abteilung, III = 3. Abteilung

Verhandlungsort:
A = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 201
B = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 202
C = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 214
D = Haus Hecht, Bohl 1, 9004 St.Gallen, Büro 316
F = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 324
G = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 325
H = Gerichtshaus, Neugasse 3, 9004 St.Gallen, Zimmer 322
I = Kantonsgerichtssaal, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.