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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
28.07.21 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend Missachtung des Verbots unter Alkoholeinfluss zu fahren etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, einen Personenwagen in angetrunkenem Zustand gelenkt zu haben, wobei er die in seinem Führerschein eingetragene Auflage 101 missachtet habe. Der Einzelrichter des Kreisgerichts Rheintal sprach den Beschuldigten des Fahrens unter Alkoholeinfluss sowie des Missachtens einer mit dem Führerausweis verbundenen Auflage oder Be-schränkung schuldig und verurteilte ihn zu einer Busse von Fr. 600.00. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte die Rückweisung der Anklageschrift an die Staatsanwaltschaft, eventualiter die Einstellung des Verfahrens und subeventualiter einen vollumfänglichen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Rheintal (Entscheiddatum: 19. März 2020)
10.08.21 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend Verlängerung der Massnahme (Der Beschuldigte befindet sich wegen Sexualdelikten in einer stationären Massnahme. Mit Entscheid vom 6. Januar 2021 verlängerte das Kreisgericht die Massnahme um fünf Jahre. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte, es sei von der Massnahme abzusehen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland (Entscheiddatum: 6. Januar 2021)
18.08.21 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend vorsätzliche Tötung (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seinem Bruder im Zuge einer Auseinandersetzung mit einem Rüstmesser am unteren Ohrmuschelansatz eine Stich-/Schnittverletzung zugefügt und so seine äussere Kopfschlagader verletzt zu haben. In der Folge sei der Bruder des Beschuldigten aufgrund des verletzungsbedingten erheblichen Blutverlustes verstorben. Das Kreisgericht erklärte den Beschuldigten der vorsätzlichen Tötung schuldig. Hierfür verurteilte es ihn zu einer Freiheitsstrafe von 4.5 Jahren. Zudem wurde eine ambulante Massnahme angeordnet. Weiter verpflichtete es den Beschuldigten, dem Privatkläger eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 8'000.00 und der Privatklägerin eine Genugtuung in der Höhe von Fr. 16'000.00 zu bezahlen. Der Beschuldigte beantragt mit seiner Berufung einen Freispruch von Schuld und Strafe. Ausserdem ficht er die Regelung der Zivilforderungen an. Die Privatklägerin beantragt mit ihrer Anschlussberufung, der Beschuldigte sei zu verpflichten, ihr eine Genugtuung von mindestens Fr. 23'000.00 zu bezahlen. Die Staatsanwaltschaft trägt auf Abweisung der Berufung an.) Vorinstanz: Kreisgericht Toggenburg (Entscheiddatum: 28. Mai 2020)
24.08.21 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend mehrfache Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz etc. (Der Beschuldigten wird vorgeworfen, Heroin vermittelt, verkauft und konsumiert zu haben. Das Kreisgericht sprach die Beschuldigte des mehrfachen Vergehens gegen das Betäubungsmittelgesetz und der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig und verurteilte sie zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten sowie zu einer Busse. Mit ihrer Berufung verlangt die Beschuldigte anstelle des unbedingten den bedingten Vollzug der ausgesprochenen Freiheitsstrafe. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Kreisgericht St. Gallen (Entscheiddatum: 23. Juni 2020)
27.08.21 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend Mord etc. (Dem Beschuldigten wird hauptsächlich vorgeworfen, einen Kollegen durch mindestens zwei massive Schläge auf den Kopf mit einem Stock oder einer Metallstange niedergeschlagen, ihm dabei zwei Schädelbrüche zugefügt und dadurch willentlich seinen Tod verursacht zu haben. Zu einem späteren Zeitpunkt habe er die Leiche samt Beweismittel zu verbrennen versucht. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten unter anderem wegen Mordes schuldig. Es verurteilte ihn hierfür zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren und verwies ihn für 15 Jahre des Landes. Im Berufungsverfahren verlangt der Beschuldigte primär einen Freispruch vom Vorwurf des Mordes, die Aufhebung der Landesverweisung sowie eine Genugtuung wegen unrechtmässiger Haft. Die Staatsanwaltschaft trägt auf Abweisung der Berufung und beantragt im Rahmen einer Anschlussberufung die Erhöhung der Freiheitsstrafe auf 18 Jahre.) Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen (Entscheiddatum: 10./11. November 2020)

Verhandlungsort:
Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Legende
A = Grosser Gerichtssaal
B = Kleiner Gerichtssaal
C = Büro des Handelsgerichtspräsidenten

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