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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
04.11.2019 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend versuchter Betrug etc. (Dem Beschuldigten wird im Wesentlichen vorgeworfen, verschiedene Stellen und Ärzte arglistig über seinen Gesundheitszustand getäuscht bzw. zu täuschen versucht zu haben, um die monatliche Auszahlung einer IV-Rente zu erwirken. Im Weiteren wird ihm vorgeworfen, kinderpornografische Bilder und Filme sowie ein pornografisches Bild mit einem Tier auf seinen Computer heruntergeladen zu haben. Schliesslich wird ihm zur Last gelegt, einen Schlagstock und einen Schlagring erworben und besessen zu haben. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten von der Anklage der Pornografie und des mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz frei. Hingegen erklärte es ihn des versuchten Betrugs schuldig und verurteilte ihn unter Anrechnung der erstandenen Untersuchungshaft von 10 Tagen zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte einen vollumfänglichen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft trägt mit ihrer Anschlussberufung auf Bestätigung des Schuldspruchs an. Zudem beantragt sie einen Schuldspruch betreffend Pornografie und verlangt zusätzlich zur bedingten Freiheitsstrafe von 16 Monaten eine bedingte Geldstrafe von 60 Tagessätzen.) Vorinstanz: Kreisgericht Rheintal (Entscheiddatum: 6. März 2018)
08.11.2019 14:00 Strafkammer B Appell. Straffall betreffend mehrfaches unbefugtes
Aufnehmen von Gesprächen (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, verschiedene Gespräche ohne Wissen und Einwilligung der jeweils Beteiligten – Richter, Kindergärtnerin und minderjähriger Sohn – auf einen Tonträger aufgezeichnet und teilweise auf einer sozialen Plattform veröffentlicht zu haben. Der Einzelrichter des Kreisgerichts sprach den Beschuldigten von der Anklage des mehrfachen unbefugten Aufnehmens von Gesprächen frei. Im Berufungsverfahren beantragt die Staatsanwaltschaft, den Beschuldigten schuldig zu erklären und entsprechend zu bestrafen. Der Beschuldigte ersucht um Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Rorschach (Entscheiddatum: 10. August 2018)
11.11.2019 14:00 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend rechtswidriger Aufenthalt (Die Anklage wirft dem Beschuldigten vor, sich trotz angeordnetem Wegweisungsvollzug und abgelaufener Ausreisefrist, rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten zu haben. Das Kreisgericht erklärte den Beschuldigten des rechtswidrigen Aufenthalts schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 120 Tagen. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Freispruch von Schuld und Strafe, eventualiter einen Schuldspruch verbunden mit einer bedingten Freiheitsstrafe von 90 Tagen, subeventualiter die Bestrafung mit gemeinnütziger Arbeit in der Höhe von 360 Stunden. Die Staatsanwaltschaft beantragt Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht St.Gallen (Entscheiddatum: 31. Mai 2018)
12.11.2019 08:30 Strafkammer A Verhandlung wurde abgesagt
Appell. Straffall betreffend Raub etc. (Dem Beschuldigten wird u.a. vorgeworfen, zusammen mit seiner Ehefrau einen Pizzakurier überfallen zu haben. Das Kreisgericht sprach ihn des Raubes, des mehrfachen Vergehens gegen das Waffengesetz und der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig und verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 8 Monaten, zu einer unbedingten Geld-strafe von 20 Tagessätzen und zu einer Busse von Fr. 300.00. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte anstelle des Schuldspruchs wegen Raubs einen solchen wegen Nötigung und eine unbedingte Geldstrafe von 120 Tagessätzen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung Die Ehefrau sprach das Kreisgericht des Raubes, der mehrfachen Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes und des Ungehorsams des Schuldners im Betreibungs- und Konkursverfahren schuldig und verurteilte sie zu einer unbedingten Freiheitsstrafe von 7 Monaten und zu einer Busse von Fr. 750.00. Mit ihrer Berufung verlangt sie eine bedingte Geldstrafe von höchstens 180 Tagessätzen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung) Vorinstanz: Kreisgericht St.Gallen (Entscheiddatum: 31. Mai 2018)
19.11.2019 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend versuchten Mord etc. (Dem Beschuldigten wird zur Hauptsache vorgeworfen, mit einem Sackmesser auf den Freund seiner von ihm getrenntlebenden Ehefrau eingestochen und Notengeld gefälscht und in Umlauf gesetzt zu haben. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten u.a. des versuchten Mords, der mehrfachen Geldfälschung und des mehrfachen In Umlaufsetzens falschen Geldes schuldig und verurteilte ihn u.a. zu einer Freiheitsstrafe von 16 Jahren. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte u.a. einen Schuldspruch wegen schwerer Körperverletzung und einen Freispruch von den Anklagen der Geldfälschung und des Inumlaufsetzens falschen Geldes sowie eine Reduktion der Freiheitsstrafe auf 33 1/3 Monate. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland (Entscheiddatum: 6. Juni 2018)
28.11.2019 08:30 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend fahrlässige Körperverletzung etc. (Der Beschuldigten wird vorgeworfen, mit ihrem Taxi einen zu geringen Abstand zum voranfahrenden Personenwagen eingehalten zu haben und deshalb auf diesen aufgefahren zu sein. Das Kreisgericht sprach die Beschuldigte der Verletzung der Verkehrsregeln, der fahrlässigen Körperverletzung und der Übertretung der Chauffeurverordnung schuldig und verurteilte sie zusammen mit anderen unbestritten gebliebenen Delikten zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen und zu einer Busse von Fr. 1'200.00. Die Beschuldigte verlangt mit ihrer Berufung einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.) Vorinstanz: Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland (Entscheiddatum: 10. Oktober 2018)

Verhandlungsort:
Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Legende
A = Grosser Gerichtssaal
B = Kleiner Gerichtssaal
C = Büro des Handelsgerichtspräsidenten

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.