Logo Kanton St.Gallen

Die Regierung des Kantons St.Gallen will langfristig die medizinische Qualität und die wirtschaftliche Basis der St.Galler Spitalverbunde sichern. Sie schlägt deshalb vor, das stationäre Angebot an den vier Mehrspartenspitälern Grabs, Uznach, Wil und St.Gallen zu konzentrieren. Gleichzeitig soll die Bevölkerung in Altstätten, Wattwil, Flawil, Rorschach und Walenstadt auch in Zukunft an sieben Tagen die Woche während 24 Stunden ein Notfallzentrum aufsuchen können.

***Neuste Informationen***

17. Juli 2020: Das Bundesgericht hat am 14. Juli 2020 verfügt, der Beschwerde von Werner Ritter-Sonderegger gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen, Abteilung III, Abteilungspräsident, vom 13. Mai 2020 (B 2020/45) betreffend «Botschaft und Entwürfe der Regierung des Kantons St. Gallen vom 24. Februar 2020 betreffend Weiterentwicklung der Strategie der St. Galler Spitalverbunde» aufschiebende Wirkung zu erteilen. Die Regierung wird umgehend beim Bundesgericht Antrag auf Wiederherstellung des gesetzlichen Zustandes stellen. Inwiefern sich der Entscheid des Bundesgerichts auf die Beratung der Vorlage durch den Kantonsrat auswirken könnte, klärt die Staatskanzlei nun. In Bezug auf die gleichzeitig eingereichte Beschwerde von Werner Ritter-Sonderegger und weiteren Privatpersonen betreffend die Denkpausen in Altstätten und Wattwil wurde der Beschwerde keine aufschiebende Wirkung erteilt.

2. Juli 2020: Die Verwaltungsräte der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen, der Psychiatrieverbunde des Kantons St.Gallen und der Solviva AG möchten eine verstärkte Zusammenarbeit im vorgeschlagenen Gesundheits-, Notfalls- und Pflegezentrums Wattwil prüfen. Zu diesem Zweck werden sie zusammen mit dem Kanton St.Gallen eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnen. Die Mitteilung finden Sie weiter unten unter Medienmitteilungen.

Über die Ausgestaltung des Spitals Walenstadt soll die Politik erst 2024 endgültig entscheiden, da zuerst Fragen in Bezug auf eine mögliche Zusammenarbeit mit Spitälern anderer Kantone zu klären sind. Der Standort Wattwil wiederum soll zu einem Kompetenzzentrum für spezialisierte Pflege werden und das Gesundheits- und Notfallzentrum ergänzen. 

Konkret bedeutet die Strategie «4plus5» für die Einwohnerinnen und Einwohner:

  • Die Versorgung durch die Rettungsdienste bleibt unverändert: Die Einsatzkräfte müssen in 90 Prozent der Fälle innert 15 Minuten bei der Patientin oder dem Patienten eintreffen.

  • Mit der Strategie «4plus5» erreichen die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons in der Regel innerhalb von 30 Minuten Fahrzeit im Privatfahrzeug selbständig ein Spital mit stationärem Angebot.

  • Mit den regionalen Gesundheits- und Notfallzentren erreichen die Einwohnerinnen und Einwohner im Notfall in der Regel eine Anlaufstelle innerhalb von 20 Minuten Fahrzeit im Privatfahrzeug selbständig.

Dokumente

Noch offene Fragen?

Lenkungsausschuss zur Weiterentwicklung der Strategie der Spitalverbunde

Regierungsgebäude, Klosterhof 3
9001 St.Gallen