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Das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung regelt ab dem Jahr 2021 die Verteilung von jährlich 5 Mio. Franken zur Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern.

Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern

Per 1. Januar 2020 wurden die Familienzulagen im Kanton St.Gallen um Fr. 30.– erhöht. Das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (abgekürzt KiBG) regelt nun die Investition der daraus resultierenden Steuermehrerträge im Umfang von 5 Mio. Franken in die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Am 29. November 2020 hat das Stimmvolk dem KiBG zugestimmt. Die nächste Gesucheingabe für den Förderbeitrag 2022 hat bis spätestens 30. September 2021 zu erfolgen.

Die neu geschaffenen Kantonsbeiträge fliessen über die Gemeinden in die Förderung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Für den Anspruch auf die Kantonsbeiträge müssen die Gemeinden zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • In der Gemeinde gibt es ein Kinderbetreuungsangebot oder die Gemeinde unterstützt ein auswärtiges Kinderbetreuungsangebot oder sie leistet Beiträge an Eltern für die familien- oder schulergänzende Betreuung.
  • Die Gemeinde setzt die Fördergelder so ein, dass dadurch die Drittbetreuungskosten der Eltern abnehmen. 

Für die Verteilung der 5 Mio. Franken an die Gemeinden ist ihr Anteil an der Bevölkerungsgruppe der Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren ausschlaggebend. In der folgenden Übersicht sind die potenziellen Beiträge der einzelnen Gemeinden aufgeführt. Bezugsgrösse sind zur Veranschaulichung noch die Kinderzahlen aus dem Jahr 2019. Die Zahlen aus dem Jahr 2020 sind erst ab August 2021 verfügbar und werden dann die Berechnungsgrundlage für die Förderbeiträge darstellen.

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Carina Pömp

Aufsicht und Bewilligung Kindertagesstätten

Abteilung Kinder und Jugend

Amt für Soziales

Spisergasse 41
9001 St.Gallen