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Das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung regelt seit dem Jahr 2021 die Verteilung von jährlich wenigstens 5 Mio. Franken an die Gemeinden zur Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern.

Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern

Am 29. November 2020 hat das Stimmvolk dem Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (abgekürzt KiBG) zugestimmt, im März 2021 folgte die erste Auszahlung an die Gemeinden. Nach der zweiten Auszahlung für das Jahr 2022 erfolgte die Gesucheingabe für den Förderbeitrag 2023 bis Ende September 2022. Neu werden zusätzlich zu den 5 Mio. Franken rund 3 Mio. Franken Bundesfinanzhilfen ausbezahlt. Die Kantonsbeiträge fliessen über die Gemeinden in die Förderung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Für den Anspruch auf die Kantonsbeiträge müssen die Gemeinden zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • In der Gemeinde gibt es ein Kinderbetreuungsangebot oder die Gemeinde unterstützt ein auswärtiges Kinderbetreuungsangebot oder sie leistet Beiträge an Eltern für die familien- oder schulergänzende Betreuung.
  • Die Gemeinde setzt die Fördergelder so ein, dass dadurch die Drittbetreuungskosten der Eltern abnehmen. 

Für die Verteilung der Kantonsbeiträge an die Gemeinden ist ihr Anteil an der Bevölkerungsgruppe der Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren ausschlaggebend (Datengrundlage 2021). In der folgenden Übersicht sind die definitiven Beiträge der einzelnen Gemeinden aufgeführt. Der Gesamtbetrag ist jeweils auch abhängig vom tatsächlichen Umfang der Bundesfinanzhilfen sowie von allfälligen Rückerstattungen durch die Gemeinden. Die Verfügung über den Anspruch und den definitiven Umfang des kantonalen Förderbeitrags wurde den Gemeinden nach positiver Gesuchprüfung im ersten Quartal 2023 zugesendet.

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Raphael Wälter

Stab

Amt für Soziales

Spisergasse 41
9001 St.Gallen