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Das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung regelt ab dem Jahr 2021 die Verteilung von jährlich 5 Mio. Franken zur Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern.

Senkung der Drittbetreuungskosten der Eltern

Per 1. Januar 2020 wurden die Familienzulagen im Kanton St.Gallen um Fr. 30.– erhöht. Das Gesetz über Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung (abgekürzt KiBG) regelt nun die Investition der daraus resultierenden Steuermehrerträge im Umfang von 5 Mio. Franken in die familien- und schulergänzende Kinderbetreuung. Am 29. November 2020 hat das Stimmvolk dem KiBG zugestimmt. Insgesamt haben 76 politische Gemeinden fristgerecht ein Gesuch beim Amt für Soziales eingereicht, eines wurde zurückgezogen, eines abgelehnt. Ausbezahlt wurde der Förderbeitrag bis spätestens 31. März 2021. Die nächste Gesucheingabe für den Förderbeitrag 2022 erfolgt im September 2021.

Die neu geschaffenen Kantonsbeiträge fliessen über die Gemeinden in die Förderung der familien- und schulergänzenden Kinderbetreuung. Für den Anspruch auf die Kantonsbeiträge müssen die Gemeinden zwei Voraussetzungen erfüllen:

  • In der Gemeinde gibt es ein Kinderbetreuungsangebot oder die Gemeinde unterstützt ein auswärtiges Kinderbetreuungsangebot oder sie leistet Beiträge an Eltern für die familien- oder schulergänzende Betreuung.
  • Die Gemeinde setzt die Fördergelder so ein, dass dadurch die Drittbetreuungskosten der Eltern abnehmen. 

Für die Verteilung der 5 Mio. Franken an die Gemeinden ist ihr Anteil an der Bevölkerungsgruppe der Kinder im Alter von null bis zwölf Jahren ausschlaggebend. In der folgenden Übersicht sind die potenziellen Beiträge der einzelnen Gemeinden aufgeführt.

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Carina Pömp

Aufsicht und Bewilligung Kindertagesstätten

Abteilung Kinder und Jugend

Amt für Soziales

Spisergasse 41
9001 St.Gallen