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Der Klimawandel schreitet unaufhaltsam voran. Laubmischwälder sind stabiler gegenüber möglichen, klimabedingten Einwirkungen wie Sturm, Trockenheit oder Temperatur als nadelholz- sprich fichtendominierte Bestände. Darum die Empfehlung der Waldregion: Mit einem gezielten Waldumbau werden artenreiche, stufige und stabile Wälder angestrebt. Trockenheitstolerante Bäume werden besonders gefördert. Eine Waldumwandlung nur mit natürlicher Verjüngung ist nicht immer möglich. Laubbaumarten sind verbissanfällig und müssen meist geschützt werden. Pflanzungen sind für den Waldeigentümer kostenintensiv.

Förderung von Laubholzpflanzungen

Junge Eiche

Die Waldregion möchte die Waldumwandlung beschleunigen und vor allem private Waldeigentümer darin unterstützen: Einerseits mit einer waldbaulichen Beratung, anderseits aber auch finanziell. Laubholzpflanzungen im Privatwald sollen darum gefördert werden, vor allem auf Kleinflächen, die nicht mit anderen Beiträgen alimentiert werden. Die Baumpflanzaktion der Waldregion ist vorerst befristet für ein Jahr bis 30. April 2021.

Finanzierung und Voraussetzungen

Die Pflanzung von Laubhölzern wird mit einer Pauschale von Fr. 8.- pro Stück unterstützt (im Rahmen der verfügbaren Mittel). Voraussetzungen dafür sind:

  • nur im Privatwald (kleine Pflanzflächen)
  • reine Laubholzpflanzungen (standortsangepasste Baumartenwahl)
  • Mindestanzahl: 25 Pflanzen auf einer Mindestfläche von 2 Aren (Pflanzabstand ca. 3x3m; es können auch mehr Laubhölzer gepflanzt werden)
  • Pflanzung wird nicht anderweitig subventioniert, auch deren Schutz nicht.

Falls Sie als Privatwaldeigentümer/in eine in Frage kommende Fläche haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Revierförster.