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Abfallanlagen spielen eine zentrale Rolle in der Abfall- und Kreislaufwirtschaft. Die Kantone sind für die Kapazitätsplanung von Abfallanlagen, in denen Siedlungsabfälle entsorgt werden, zuständig.

Die drei Kehrichtverbrennungsanlagen (KVA) im Kanton St.Gallen (von links nach rechts: Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid, Verein für Abfallentsorgung Buchs und Kehrichtheizkraftwerk St.Gallen)

Abfallanlagen

Alle vom Menschen geschaffenen Dinge werden irgendwann zu Abfall und müssen in geeigneten Anlagen entsorgt werden. Viele Abfälle enthalten Wertstoffe, die in Abfallanlagen wieder zurückgewonnen werden können. Deshalb nehmen Abfallanlagen in der Schweizerischen Abfallwirtschaft eine wichtige Position ein.
Abfallanlagen sind Anlagen, in denen Abfälle behandelt, verwertet, abgelagert oder zwischengelagert werden.

Verschiedenste Abfälle wie Altglas, Papier, Karton und Metalle werden gesammelt, sortiert und für weitere Behandlungsschritte vorbereitet.

Mineralische Bauabfälle wie Betonabbruch, Mischabbruch und Strassenaufbruch werden zu Recyclingbaustoffen aufbereitet und wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt.

Organische Abfälle werden in geordneten Prozessen zu Kompost umgewandelt. Damit können die in den Abfällen enthaltenen Nährstoffe den Pflanzen wieder zugeführt werden. In Vergärungsanlagen wird zudem der Energiegehalt der Abfälle in Form von Biogas genutzt.

Brennbare Abfälle, die sich aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht für ein stoffliches Recycling eignen, müssen in Kehrichtverbrennungsanlagen thermisch verwertet werden. Die in den Abfällen enthaltene Energie wird in Form von Wärme und Strom genutzt. Die Verbrennungsrückstände werden in Deponien abgelagert.

Nicht brennbare Abfälle, die sich aufgrund ihrer Zusammensetzung nicht für ein stoffliches Recycling eignen, müssen in Deponien umweltgerecht abgelagert werden. Je umweltgefährdender ein Abfall ist, desto höher sind die technischen Anforderungen an die entsprechenden Deponien.

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