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Die Koordinationsstelle Häusliche Gewalt verfolgt die Ziele der Stabilisierung und Weiterentwicklung der Massnahmen gegen Häusliche Gewalt mit dem Zweck:

- Häusliche Gewalt zu stoppen
- Opfer zu schützen
- Täter zur Verantwortung zu ziehen

16 Tage gegen Gewalt an Frauen*: 25.November - 10. Dezember 2020

Die Kampagne 16 Tage gegen Gewalt an Frauen* findet jährlich vom 25. November (internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen*) bis am 10. Dezember (Tag der Menschenrechte) statt. Das Fokusthema der diesjährigen Kampagne ist "Mutterschaft und Gewalt". Der Kanton St. Gallen führt im Rahmen dieser Kampagne verschiedene Veranstaltungen und Aktionen durch.

 

Mehr Informationen zur diesjährigen Kampagne finden Sie hier

Informationen zur Unterstützung und Hilfe bei Häuslicher Gewalt finden Sie auf unserer Notfallkarte, Flyer oder Broschüre.

Koordinationsstelle Häusliche Gewalt Kanton St. Gallen

 

Die Koordinationsstelle Häusliche Gewalt ist verantwortlich für die Runden Tische zu häuslicher Gewalt (kantonal, Region Rheintal, Region Werdenberg-Sarganserland, Region Linthgebiet-Toggenburg) und führt im Auftrag der Regierung von 2017 bis 2021 im Kanton St. Gallen das Projekt «Häusliche Gewalt – und die Kinder mittendrin!» durch.

Die Leitung des kantonalen Runden Tischs zur Bekämpfung von Menschenhandel, die kantonale Umsetzung des Bundesprogramms Zwangsheiraten und Informationen zur Verhinderung von Genitalbeschneidung gehören ebenfalls in die Zuständigkeit der Koordinationsstelle.

Die Leiterin der Koordinationsstelle Häusliche Gewalt ist Co-Präsidentin der Schweizerischen Konferenz gegen Häusliche Gewalt (SKHG). Die SKHG ist von der Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD) und der Konferenz der Kantonalen Sozialdirektorinnen und –direktoren (SODK) mit der interkantonalen Koordination der Umsetzung der Istanbul-Konvention mandatiert.

Die Statistik Häusliche Gewalt und Kinder 2019 gibt Auskunft über Kinder in Familien, die im Jahr 2019 eine Polizeiintervention im häuslichen Bereich im Kanton St. Gallen erlebt haben. Die folgenden Fallzahlen zeigen nur die offiziell gemeldeten Fälle bei der Polizei, die Dunkelziffer von Gewalttaten im häuslichen Bereich ist sehr viel höher. Dazu kommt, dass sich viele Betroffene direkt bei einer Beratungsstelle oder im Frauenhaus melden, ohne die Polizei zu kontaktieren.

 
 

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Miriam Reber

Miriam Reber

Co-Präsidentin SKHG

Koordinationsstelle Häusliche Gewalt

Sicherheits- und Justizdepartement

Oberer Graben 32
9001 St.Gallen