Unsere öffentlichen Kläranlagen produzieren jährlich etwa 275'000 m3 ausgefaulten Klärschlamm. Dieser wird heute verbrannt, teilweise nach vorgängiger Trocknung.

Faultürme
Faultürme

Trotz Phosphor: Klärschlamm ist kein Dünger

Der anfallende Klärschlamm wird in Entwässerungs- und Trocknungsanlagen weiterverarbeitet. Dabei fallen jährlich etwa 12'000 Tonnen Trockensubstanz an. Ein Grossteil davon ist gesundheitsschädlich. Neben Schwermetallen, Krankheitserregern und organischen Schadstoffen enthält der Klärschlamm aber auch Pflanzennährstoffe wie Phosphor und Stickstoff.

In der Schweiz darf der Klärschlamm nicht mehr als Dünger verwendet werden. Er wird in Kehricht- und Schlammverbrennungsanlagen verbrannt oder in Zementwerken als Brennstoff genutzt.

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