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Die Kugelfänge der Schiessanlagen enthalten insgesamt mehrere zehntausend Tonnen Blei und andere Schwermetalle aus dem Schiessbetrieb.

Gefahr für Grundwasser, Gewässer und Boden

Wenn schadstoffbelastete Kugelfänge Grundwasser, Gewässer oder Boden gefährden, erfordert dies Massnahmen zur Beseitigung der Gefahr, d.h. der belastete Standort muss saniert werden.

Kugelfang ohne künstliches Kugelfangsystem. Blei und andere Schadstoffe gelangen direkt in den Boden.

Massnahmen in Absprache mit dem Amt für Umwelt

Die altlastentechnischen Untersuchungen, die Ziele und die Dringlichkeit einer allfälligen Sanierung sowie die entsprechenden Sanierungsarbeiten sind in Zusammenarbeit mit dem AFU zu planen.

Wer muss die Massnahmen durchführen?

Die Massnahmen müssen üblicherweise vom Inhaber der Schiessanlage oder dem Hauptverursacher der Belastung aus der Schiesstätigkeit ergriffen werden. Bei zivilen, nicht gewerblichen Schiessanlagen fällt diese Aufgabe somit entweder dem Schützenverein oder der Standortgemeinde zu.

Frist vom 31.12.2020 für künstliche Kugelfang-Systeme

Der Bund unterstützt die Untersuchung, Überwachung und Sanierung von belasteten Standorten bei nicht gewerblichen Schiessanlagen mit Mitteln aus dem VASA-Fonds. Voraussetzung ist allerdings, dass auf den Standort nach dem 31.12.2012 (innerhalb von Grundwasserschutzzonen) und 31.12.2020 (ausserhalb von Grundwasserschutzzonen) keine Abfälle mehr gelangt sind. In diesem Zusammenhang bedeutet dies, dass ab diesem Zeitpunkt nicht mehr in den Boden geschossen werden darf.

Kugelfang mit künstlichen Kugelfangkästen (KKF)

Informationen für politische Gemeinden

Die nachfolgenden Informationen an die politischen Gemeinden zeigen, welche weiteren Schritte von den Gemeinden zu unternehmen sind.
Falls ein künstliches Kugelfang-System erstellt wird, ist ein Baubewilligungsverfahren durchzuführen.

Noch offene Fragen?