Das Programm HGV-A hat zum Ziel, verbesserte und raschere Verbindungen zwischen der Schweiz und wichtigen Destinationen im grenznahen Ausland zu schaffen. Dazu investiert der Bund 1,090 Milliarden Franken bis Ende 2020 (Preisstand 2003) in das Eisenbahnnetz. Nationalrat und im Ständerat nahmen am 18. März 2005 das HGV-Anschluss-Gesetz an, das für die Ostschweiz folgende Ausbauten vorsieht:

Beschleunigung St.Gallen–Sargans

Beschleunigungsmassnahmen an der Strecke zwischen St. Margrethen und Sargans sowie Ausbauten in verschiedenen Bahnhöfen erlauben seit 2013 eine deutlich kürzere Fahrzeit des Rheintalexpress zwischen St.Gallen und Sargans.

Beschleunigung St.Gallen–Konstanz

Dank einer neuen Kreuzungsstelle in Neukirch-Egnach sowie Ausbauten in verschiedenen Bahnhöfen verkehrt der Regioexpress zwischen St.Gallen und Konstanz seit 2018 im Stundentakt. Die Reisezeit zwischen den beiden Städten verkürzte sich um fast 30 Minuten auf noch 35 Minuten.

Beschleunigung Zürich–St.Gallen–München

Zur Reduktion der Fahrzeit zwischen Zürich, St.Gallen und München wird unter anderem zwischen Goldach und Rorschach Stadt die bestehende doppelspurige Strecke verlängert. Die Strecke wird weiter für höhere Geschwindigkeiten für Neigezüge ausgebaut. Ab Dezember 2020 reduziert sich damit die Fahrzeit zwischen St.Gallen und München auf 2½ Stunden.

In Deutschland leistet die Schweiz zusammen mit Bayern einen Betrag an die Kosten der Elektrifizierung nach München. Diese wird bis Ende 2020 zusammen mit einem neuen Festlandbahnhof in Lindau-Reutin realisiert. Die Investitionen in die Elektrifizierung und Modernisierung der Strecke belaufen sich auf umgerechnet rund eine halbe Milliarde Franken.
 

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