Strassen führen zusammen. Wir, die Abteilung Strassen- und Kunstbauten, sorgen für einen zukunftsgerichteten Ausbau der Kantonsstrassen. Dafür richten wir unsere Strasseninfrastruktur auf die gesellschaftlichen Bedürfnisse aus. So tragen wir zur Lebensqualität und wirtschaftlichen Entwicklung bei. Zusammen mit Planern, Ingenieuren und Bauunternehmen projektieren und realisieren wir nachhaltige Strassenprojekte und sind ein wichtiger Auftraggeber der Bauwirtschaft.
Wir verbinden Regionen über Generationen
Die Abteilung Strassen- und Kunstbauten gehört zum Tiefbauamt des Kantons St.Gallen. Über dreissig Mitarbeitende planen und bauen Strassen und Kunstbauten. Kunstbauten sind beispielsweise Brücken, Tunnel oder Unterführungen. Für diese übernehmen wir auch den Unterhalt, halten sie sicher und funktionsfähig.
Nachhaltigkeit neues Fenster ist zentral für uns – getreu unserem Motto «Wir verbinden Regionen über Generationen». Bei Strassen- und Kunstbauten berücksichtigen wir darum ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Der Nachwuchs im Strassenbau ist wichtig für uns. Wir bilden stets vier Lernende neues Fenster aus.
Unsere Projekte betreffen viele Menschen. Deshalb bezieht die Abteilung Strassen- und Kunstbauten die Bevölkerung zur Mitwirkung neues Fenster ein und hört die Gemeinden an. Ausgearbeitete Projekte werden gemäss Strassengesetz öffentlich aufgelegt neues Fenster und können eingesehen werden – in den Gemeinden und auf unserer Webseite.
Die Abteilung Strassen- und Kunstbauten hat drei Sektionen:
Der Strassenbau Neuhaus ist für die Regionen See-Gaster und Toggenburg zuständig. Der Strassenbau St.Gallen für den restlichen Kanton. Die Sektion Kunstbauten deckt den gesamten Kanton mit ihren Spezialkompetenzen ab.
Der Kanton St.Gallen hat eine Gesamtverkehrsstrategie. Sie strebt ein ausgewogenes Verhältnis von motorisiertem Verkehr, öffentlichem Verkehr sowie Fuss- und Veloverkehr an. Der Kantonsrat legt die Verkehrspolitik fest. Er erlässt alle fünf Jahre ein Strassenbauprogramm. Dessen Umsetzung ist unser Auftrag. Das Strassenbauprogramm enthält alle geplanten Bauvorhaben mit Rahmenkrediten.
Im Tiefbauamt arbeiten wir mit der Abteilung Mobilität und Planung zusammen. Sie erstellt Strategien und Vorstudien. Wir sind für die Projektierung und Realisierung zuständig. Dabei halten wir Kosten, Termine und Qualität im Blick. Auch Gesetze und technische Standards müssen eingehalten werden. Fertiggestellte Strassen übergeben wir ans kantonale Strasseninspektorat. Es kümmert sich um ihren Betrieb und Unterhalt. Den Unterhalt von Kunstbauten erledigen wir selbst.
Die Aufgaben aus dem Strassenbauprogramm sind vielfältig: Mit Umfahrungsstrassen verlagern wir den Verkehr an Dorfränder – weg von den Zentren. Sie werden so vom Verkehr entlastet. Gestaltungskonzepte in den Dorfzentren können dann die Aufenthalts- und Lebensqualität verbessern. Wir fördern alle Verkehrsmittel. Priorität hat dabei immer die Verkehrssicherheit. Das Fuss- und Veloverkehrsnetz bauen wir laufend gezielt aus – ebenso die Infrastruktur für einen zuverlässigen komfortablen öffentlichen Busverkehr. Die Abteilung Strassen- und Kunstbauten schafft auch barrierefreie Bushaltestellen, sorgt für sichere Fussgängerstreifen und rüstet die Strassenbeleuchtung energieeffizient um.
Wir entwickeln Standards für den Kantonsstrassenbau, fördern Innovationen im Bauwesen und bilden Fachkräfte aus und weiter. Wir agieren vernetzt mit kantonalen und kommunalen Behörden und der Bevölkerung. Damit sorgen wir für Sicherheit und Mobilität und eine zukunftsgerichtete Infrastruktur für kommende Generationen.
Die Abteilung Strassen- und Kunstbauten arbeitet stets an etwa 500 laufenden Projekten. Sie haben ein Investitionsvolumen von etwa 80 Millionen Franken pro Jahr. Davon profitiert die regionale Bauwirtschaft.
Die Anforderungen an Kantonsstrassen wachsen ständig. Teilweise sind sie gar widersprüchlich. Fünfhundert Projekte gleichzeitig zu bearbeiten, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wir steuern das umfangreiche Portfolio, indem wir Jahr für Jahr die erreichten Planungs- und Baufortschritte mit den geplanten vergleichen. Dasselbe gilt auch für die Finanzen. Wenn notwendig, ergreifen wir frühzeitig Massnahmen, um auf Kurs zu bleiben.
Neben dem Ausbau des Strassennetzes kümmern wir uns um 650 grössere Kunstbauten. Die Überwachung, Reparatur und Pflege der Kunstbauten ist eine unserer Kernkompetenzen. Wir machen etwa 130 Inspektion pro Jahr und investieren rund 4 Millionen Franken in den Unterhalt.
Die Abteilung Mobilität und Planung im Tiefbauamt entwirft das Strassenbauprogramm. Der Kantonsrat beschliesst dieses mit allen Bauvorhaben erster Priorität und einem Rahmenkredit für fünf Jahre. Er finanziert sich aus dem Strassenfonds des Kantons St.Gallen. Dieser speist sich unter anderem aus Fahrzeugsteuern, Treibstoffzöllen und der Schwerverkehrsabgabe.
Die Abteilung Strassen- und Kunstbauten ist für die Investitionsrechnung im Tiefbauamt zuständig. Sie führt den jährlichen Budgetprozess und erstellt den Aufgaben- und Finanzplan für die kommenden Jahre. Dafür koordinieren wir die Investitionsbudgets der beteiligten Abteilungen im Tiefbauamt. Zudem legen wir der kantonalen Finanzkontrolle Rechenschaft ab über die Ein- und Ausgaben der Investitionsrechnung.
Mit rund 300 Auftragsvergaben pro Jahr und einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von 80 Millionen Franken leisten wir einen wichtigen Beitrag für das Baugewerbe. Mit den Investitionen tragen wir auch zum Werterhalt der Kantonsstrassen bei – ihr Wert beläuft sich auf rund drei Milliarden Franken.
Abteilungsleiter
Manfred Huber
Dipl. Ing. ETH
Strassen- und Kunstbauten
Tiefbauamt
Lämmlisbrunnenstrasse 54
9001 St.Gallen
Administration
Anja Testor
Assistentin / Projektassistentin
Lämmlisbrunnenstrasse 54
9001 St.Gallen
