Vorläufig Aufgenommene und Flüchtlinge können eine Erwerbstätigkeit ausüben. Es genügt dafür eine einfache Meldung. Dieses vereinfachte Verfahren soll die rasche Integration in den Arbeitsmarkt fördern.

Meldepflicht

Will ein anerkannter Flüchtling oder eine vorläufig aufgenommene Person erwerbstätig sein, gilt ein vereinfachtes Meldeverfahren. Sie melden:

  • jede Tätigkeit
  • die Aufnahme der Tätigkeit, auch im Nebenerwerb
  • die Beendigung der Tätigkeit 

Voraussetzungen

Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen dürfen in allen Branchen tätig sein. Es gelten jedoch folgende Voraussetzungen:

  • Es liegen gültige Aufenthaltsbewilligungen für anerkannte Flüchtlinge (Ausweis B) oder vorläufig aufgenommene Personen (Ausweis F) vor.
  • Die orts-, berufs- und branchenüblichen Löhne sind eingehalten.

Besondere Anstellungsbedingungen

Kann man einen anerkannten Flüchtling oder eine vorläufig aufgenommene Person – zum Beispiel bei Berufsintegrationseinsätzen – nicht zu regulären Lohn- und Anstellungsbedingungen beschäftigen, kann im Beschäftigungsvertrag von diesen abgewichen werden.

Das Merkblatt zu den Anstellungsmöglichkeiten finden Sie hier.

Achtung

  • Will eine asylsuchende Person eine Erwerbstätigkeit aufnehmen, ist dies bewilligungspflichtig.
  • Wer einen anerkannten Flüchtling oder eine vorläufig aufgenommenen Person anstellt, unterliegt der Stellenmeldepflicht.
     

Gemeinsame Richtlinie Migrationsamt-AWA-AVIG-AIG-AsylG

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