Zur Förderung der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft sowie zur Verbesserung der Effizienz beim Einsatz von Produktionsmitteln werden im Pflanzenbau und in der Tierhaltung Ressourceneffizienzbeiträge ausgerichtet.

(Bild: LZSG)

Zeitlich gestaffelte Einführung ver-schiedener Massnahmen

Die ersten Ressourceneffizienzbeiträge waren 2014 die schonende Bodenbearbeitung, emissionsmindernde Ausbringverfahren sowie der Einsatz von präzisen Applikationstechnik mit Pflanzenschutzmitteln. Die Ausrüstung von Pflanzenschutzmittelspritzen mit einem Spülsystem mit separatem Spülwasserkreislauf zur Innenreinigung wird seit 2017 unterstützt. 2018 kamen neue Ressourceneffizienzbeiträge für die stickstoffreduzierte Phasenfütterung von Schweinen sowie für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau, im Rebbau und im Zucker-rübenanbau hinzu. Seit 2019 können auch Beiträge für den Herbizidverzicht auf der offenen Ackerfläche beantragt werden.

Die Ressourceneffizienzbeiträge sind zeitlich befristet. Die Anmeldung für die Beiträge muss jeweils in der Auguster-hebung erfolgen, um im Folgejahr Beiträge zu erhalten. Die Erfassung der jeweiligen Massnahmen auf den verschiedenen Parzellen erfolgt zwischen Juni und Ende August. Verspätete Anmeldungen und Erfassungen können nur noch beschränkt entgegengenommen werden und werden mit Fr. 200.– sanktioniert.

Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau, Rebbau & Zuckerrübenanbau

Für die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln im Obstbau für Obstanlagen, im Rebbau und im Zuckerrübenanbau wird ein jährlicher Betrag pro Hektare ausgerichtet. Die nachstehend aufgeführten Massnahmen mit Herbizidverzicht können nicht für biologisch bewirtschaftete Flächen beantragt werden, die anderen Massnahmen jedoch schon.

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Christian Stutz

Christian Stutz

Dipl. Ing.-Agr. ETH

Projektleiter