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Auf den St.Galler Landwirtschaftsbetrieben führen drei Kontrolldienste die Betriebskontrollen durch. Mängel werden an das Landwirtschaftsamt weitergeleitet, welches allfällige Beitragskürzungen vollzieht.

Eine Kommission beurteilt den Grossteil der Verstösse

Die gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft werden durch den Bund mit Direktzahlungen gefördert. Der Erhalt von Direktzahlungen ist an die Erfüllung des ÖLN und der Anforderungen verschiedener Direktzahlungsprogramme geknüpft. Diese Vorschriften sind in der Direktzahlungsverordnung festgelegt. Deren Einhaltung wird regelmässig überprüft. Werden auf den Kontrollen Abweichungen festgestellt, werden diese dem Landwirtschaftsamt weitergeleitet. Die breit abgestützte Kommission für Direktzahlungsprogramme beurteilt die Mängel und beantragt dem Landwirtschaftsamt entsprechende Sanktionen. Das Landwirtschaftsamt vollzieht dann die Beitragskürzungen. Eine Ausnahme bilden Mängel in den Bereichen Strukturdaten, Biodiversität und Landschaftsqualität, welche direkt vom Landwirtschaftsamt beurteilt und sanktioniert werden.

Ein spezielles Augenmerk wird seit 2018 auf die Einhaltung der Pufferstreifenvorschriften gelegt. Dies wird auch in den kommenden Jahren gezielt kontrolliert.

Kontrollorganisationen

Kontrolldienste

Grundlagen der Sanktionen

Beispiele von Sanktionen

Ein Verstoss gegen die Pufferstreifenvorschriften wird mit Fr. 15.– pro Laufmeter sanktioniert. Geahndet wird die Lagerung von Materialien, die Düngung oder der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf den Pufferstreifen. Bei Äckern entlang von Gewässern wird auch die Nichteinhaltung der 6 Meter Grünstreifen sanktioniert.

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Christian Stutz

Christian Stutz

Dipl. Ing.-Agr. ETH

Projektleiter