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Präsidialverfügung vom 23. September 2020, Rekurs I/1-2020/91 i.S. M.L.

Im Rekursverfahren I/1-2020/91 i.S. M.L., geboren 20. Februar 1972, nach eigenen Angaben wohnhaft Isle of Man, ohne Zustelladresse in der Schweiz, gegen das Kantonale Steueramt des Kantons St. Gallen betreffend Steuerpflicht hat der Präsident der Abteilung I - 1. Kammer am 23. September 2020 verfügt:

  1. Der Rekurs wird als erledigt abgeschrieben.

  2. Der Rekurrent trägt die amtlichen Kosten von Fr. 300.–; auf deren Erhebung wird verzichtet.


Rechtsbehelf (Wiederherstellung gemäss Art. 30 Abs. 1 und Art. 30ter Abs. 1 VRP in Verbindung mit Art. 148 ZPO)

Auf Gesuch einer säumigen Partei kann eine Nachfrist gewährt werden, wenn die Partei glaubhaft macht, dass sie kein oder nur ein leichtes Verschulden an der Säumnis trifft. Die Wiederherstellung kann auch angeordnet werden, wenn der Verfahrensgegner zustimmt. Das Gesuch ist innert 10 Tagen seit Wegfall des Säumnisgrundes schriftlich bei der Verwaltungsrekurskommission, Unterstrasse 28, 9001 St. Gallen, einzureichen. Die Gerichtsferien gelten nicht (kein Stillstand der Fristen gemäss Art. 30 VRP). Es muss die Gründe für die beantragte Wiederherstellung benennen und diese soweit möglich durch entsprechende Nachweise belegen. Die Beweismittel sind mit dem Wiederherstellungsgesuch einzureichen.

Rechtsmittelbelehrung (Beschwerde)

Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen nach Eröffnung beim Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen, Webergasse 8, 9001 St. Gallen, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Beschwerde ist in dreifacher Ausfertigung einzureichen und muss einen Antrag, eine Darstellung des Sachverhalts und eine Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid und allfällige Beweismittel sind beizufügen. Die Gerichtsferien gelten nicht (kein Stillstand der Fristen gemäss Art. 30 VRP).

St. Gallen, 23. September 2020                                                                                           

Verwaltungsrekurskommission

Information Coronavirus


A.    Gerichtsverhandlungen

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 die «ausserordentliche Lage» erklärt und verschärfte Massnahmen angeordnet. Diese Massnahmen und die bereits publizierten Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) zur Einhaltung des physischen Abstands zwischen Personen und zur Hygiene gelten auch für den Gerichtsbetrieb.

Gerichtsverhandlungen werden durchgeführt, wenn ein hinreichend grosser Abstand zwischen allen Verhandlungsteilnehmenden gewährleistet werden kann. Der Entscheid, ob eine Verhandlung durchgeführt wird oder nicht, liegt bei der jeweiligen Verfahrensleitung. Bei Fragen im Zusammenhang mit der Durchführung einer angesetzten Verhandlung melden Sie sich telefonisch bei der Gerichtskanzlei.

Personen, die krank sind oder Erkältungssymptome haben, werden zu Verhandlungen nicht zugelassen. Parteien, die zum persönlichen Erscheinen an einer Verhandlung vorgeladen sind und solche Symptome haben, werden gebeten, sich vorgängig telefonisch beim zuständigen Gericht zu melden.

Akkreditierte Medienschaffende sind vorbehältlich eines formellen Ausschlusses der Öffentlichkeit grundsätzlich zu den Verhandlungen zugelassen. Wir empfehlen eine vorgängige telefonische Kontaktaufnahme mit der Gerichtskanzlei zur Klärung der Situation. Aufgrund der besonderen Situation ist der Besuch von Gerichtsverhandlungen für andere Personen stark eingeschränkt. Sie werden gebeten, sich vorgängig telefonisch bei der Gerichtskanzlei zu erkundigen, ob der Besuch einer Verhandlung möglich ist.

Sofern Sie Fragen im Zusammenhang mit einem konkreten Verfahren haben, empfehlen wir Ihnen, telefonisch mit der Gerichtskanzlei Kontakt aufzunehmen.


B.    Publikumsverkehr

Aufgrund der aktuellen Situation reduziert die Verwaltungsrekurskommission den Publikumsverkehr auf das Minimum.

Ohne telefonische Voranmeldung wird kein Einlass gewährt. Für die Briefabgabe benutzen Sie bitte den Briefkasten an der Unterstrasse 28 (links von der Treppe). Dieser wird zweimal täglich geleert.

Unter der Telefonnummer 058 229 40 49 können Sie sich gerne telefonisch an uns wenden.

Für Ihr Verständnis danken wir Ihnen.

 

St.Gallen, 18. März 2020                                             Verwaltungsrekurskommission