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Von der römischen Villa bis zur mittelalterlichen Burgruine: Im Kanton St.Gallen können viele archäologische Fundstellen besucht werden.

Ruinen, Museen und Informationen

Mit dem Archäologie-Flyer «Ruinen, Museen und Informationen» sind viele spannende Orte und Museen zu entdecken. Über 50 Objekte laden zur Exkursion: von der urzeitlichen Höhle über den römischen Gutshof bis zur Burgruine oder zum Archäologie-Museum. Der Flyer liegt in vielen Museen auf, ist kostenlos bei der Kantonsarchäologie St.Gallen erhältlich und kann auch heruntergeladen werden.

Archäologische Informationstafeln

Seit dem Jahr 2003 konnten an 13 Fundstellen im Kanton St.Gallen archäologische Informationstafeln der Kantonsarchäologie St.Gallen aufgestellt werden. Kurze Texte vermitteln die wichtigsten Informationen zur Fundstelle; Pläne, Rekonstruktionszeichnungen und Bilder von speziellen Funden zeigen den Reichtum an archäologischem Kulturgut. 

In Zusammenarbeit mit den Gemeinden Oberriet und Rapperswil-Jona entstanden weitere Informationstafeln.

Die Informationstafeln stehen zum Download bereit.  

Archäologischer Park Kempraten

In Rapperswil-Jona finden sich an mehreren Stellen sichtbare Reste der römischen Zeit. An der Meienbergstrasse liegt das «forum» (Marktplatz mit Rathaus) der römischen Siedlung; in der Römerwiese sind die Reste des Hauses eines Töpfers erhalten.

UNESCO-Weltkulturerbe «Pfahlbauten um die Alpen»

111 Pfahlbauten rund um die Alpen – in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Italien, Slowenien und Österreich – wurden am 27. Juni 2011 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Die Reste von urgeschichtlichen Pfahlbausiedlungen aus der Zeit von 5000 bis 500 v.Chr. befinden sich unter Wasser, an See- und Flussufern sowie in Feuchtgebieten.

In Pfahlbauten sind organische Materialien aussergewöhnlich gut erhalten geblieben. Sie liefern deshalb detaillierte Erkenntnisse zu Alltag, Landwirtschaft und Viehzucht, ebenso auch zu technischen Erfindungen der frühen Bewohner Europas. Die Datierung von Hölzern mit Hilfe der Dendrochronologie macht es möglich, ganze Dörfer und ihre räumliche Entwicklung zu verfolgen. Die Pfahlbauten sind daher die besten Quellen für urgeschichtliche Siedlungsgeschichte. 

Im Kanton St.Gallen gehören zwei Fundstellen zum UNESCO-Weltkulturerbe Pfahlbauten: Rapperswil-Jona Feldbach und Rapperswil-Jona Technikum. Kurzinformationen zu den beiden Fundstellen stehen zum Download zur Verfügung.

«Faszination Archäologie»

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