Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
01.05.2019 09:00 Kreisgericht A Strafsache im abgekürzten Verfahren: Den drei Beschuldigten wird primär banden- und gewerbsmässiger Diebstahl vorgeworfen. Sie sollen im Zeitraum von ca. Dezember 2017 bis März 2018 in verschiedene Gebäude (vorwiegend Wohnungen und Einfamilienhäuser) eingebrochen sein und dort diverse Gegenstände entwendet haben. Den drei Beschuldigten drohen (teilweise bedingte) Freiheitsstrafen zwischen 15 und 30 Monaten. Sie befinden sich bereits im vorzeitigen Strafvollzug. Weiter droht allen Beschuldigten ein Landesverweis.
02.05.2019 14:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend Fahren in fahrunfähigem Zustand: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, auf der A13, Höhe Sevelen, Fahrtrichtung Chur – St.Gallen in übermüdetem Zustand gefahren zu sein und eine Streifkollision mit der Mittelleitplanke verursacht zu haben. Einsprache gegen einen Strafbefehl.
07.05.2019 14:00 Einzelrichter A Strafsache: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mit seinem Auto als sog. "Gucklochfahrer", d.h. mit vereister Front- und Seitenscheibe unterwegs gewesen zu sein. Der Beschulidgte ist der groben Verletzung der Verkehrsregeln angeklagt.
10.05.2019 09:00 Kreisgericht A Strafsache: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, ab ca. Juni 2012 seine Ehefrau mehrfach geschlagen und insbesondere ab ca. Juni 2017 mehrfach vergewaltigt und sexuell genötigt zu haben. Weiter soll er seiner Ehefrau mehrfach gedroht und sie beschimpft haben. Ebenso soll er den gemeinsamen Sohn regelmässig geschlagen haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 6.5 Jahren. Der Beschuldigte streitet die Vorwürfe vollumfänglich ab.
Die Öffentlichkeit wurde von der Hauptverhandlung ausgeschlossen. Vom Öffentlichkeitsausschluss sind die Gerichtsberichterstatter nicht betroffen.
13.05.2019 14:00 Einzelrichter Strafsache betreffend vorsätzliches Fahren in fahrunfähigem Zustand und mehrfache Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes: Anlässlich einer Verkehrskontrolle wurde beim Beschuldigten eine THC-Blutkonzentration über dem Grenzwert festgestellt. Zudem konnten im Auto ca. 0.4 Gramm Marihuana sichergestellt werden. Weiter wird ihm der mehrfache Konsum von Marihuana zum Vorworf gemacht.
15.05.2019 09:00 Kreisgericht A Strafsache im abgekürzten Verfahren: Dem Beschuldigten wird das vorsätzliche Führen eines Motorfahrzeuges in angetrunkenem Zustand (qualifizierte Blutalkoholkonzentration) vorgeworfen. Zudem soll er trotz Aberkennung des Führerausweises mehrfach ein Motorfahrzeug geführt sowie vorsätzlich unbefugt Marihuana konsumiert haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 13 Monaten sowie eine Busse von CHF 100.00. Weiter wird für den Beschuldigten die Anordnung einer ambulanten Suchtbehandlung unter Aufschub des Vollzugs der Freiheitstrafe sowie eine Bewährungshilfe vorgeschlagen.
15.05.2019 10:30 Kreisgericht A Strafsache im abgekürzten Verfahren: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im Zeitraum von 2009 bis 2015 mehrfach Heroin in grossen Mengen angekauft, gehandelt sowie selber konsumiert zu haben. Weiter soll sich der Beschuldigte des mehrfachen Sozialhilfebetrugs schuldig gemacht haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten, wobei der bedingte Strafvollzug unter Ansetzung einer Probezeit von 5 Jahren zu gewähren sei.
17.05.2019 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend Veruntreuung: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, ein ihm gewährtes Darlehen über CHF 20'000.00 nicht wie vereinbart für einen Autokauf verwendet zu haben. 
20.05.2019 14:00 Einzelrichter Strafsache betreffend Widerruf einer bedingten Strafe: Der Beschuldigte wurde im Jahr 2017 wegen mehrfacher einfacher Körperverletzung und mehrfacher Nötigung zu einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 3 Jahren verurteilt. Für die Dauer der Probezeit wurde Bewährungshilfe angeordnet und eine Weisung (Therapie) erteilt. In der Folge gelang es nicht die Bewährungshilfe durchzuführen und eine Therapie konnte bis heute nicht aufgegleist werden. Es wird beantragt, die Bewährungshilfe aufzuheben und die Strafe zum Vollzug anzuordnen.
21.05.2019 09:00 Kreisgericht A Forderung aus Arbeitsrecht: Die Klägerin verlangt von der Beklagten zufolge rechtsmissbräuchlicher Kündigung eine Entschädigung in Höhe von CHF 30'000.00 sowie die Ausstellung eines Arbeitszeugnisses. Die Beklagte beantragt die Abweisung der Klage. Sie bestreitet eine rechtsmissbräuchliche Kündigung ausgestellt zu haben und stellt sich auf den Standpunkt, der Klägerin bereits ein Arbeitszeugnis ausgestellt zu haben.
28.05.2019 09:00 Kreisgericht A Zivilsache/Aberkennungsklage: Die Kläger verlangen, dass festzustellen sei, dass eine Forderung über CHF 51'000.00, für die der Beklagten die provisorische Rechtsöffnung erteilt worden sei, nicht bestehe. Weiter machen die Kläger eine Gegenforderung von CHF 9'000.00 geltend. Die Beklagte beantragt die Abweisung der Klage, soweit darauf einzutreten sei. 
19.06.2019 14:00 Kreisgericht A Zivilsache/Aberkennungsklage: Der Kläger verlangt, dass festzustellen sei, dass eine Forderung über insgesamt rund CHF 430'000.00, für die der Beklagten die provisorische Rechtsöffnung erteilt worden sei, nicht bestehe. Einerseits beruft sich der (Aberkennungs-)kläger auf die Verjährung der Forderung. Weiter habe es sich beim Grundgeschäft (Hypothek, verbunden mit einem Immobilienkauf), aus dem die vermeintliche Forderung resultiere, um ein sittenwidrig überteuertes Geschäft gehandelt, welches zum Zweck des Provisionsbetrugs vorgenommen worden sei. Das Geschäft sei nach dem anwendbaren deutschen Recht nichtig. Die Beklagte bestreitet diese Behauptungen und hält daran fest, dass der Betrag geschuldet sei.
21.06.2019 09:00 Einzelrichter A Strafsache: Die beiden Beschuldigten haben sich im Zusammenhang mit der Gesamterneuerungswahl in eine Einheitsgemeinde  in Leserbriefen und einem Flugblatt zu einer Kandidatin, welche sich zur Wiederwahl stellte, geäussert. Diese wurde nicht wiedergewählt. Den Beschuldigten wird qualifizierte Verleumdung im obgenannten Zusammenhang vorgeworfen. Der einen Beschuldigten wird zusätzlich vorgeworfen, sie habe mit Aussagen in ihren Leserbriefen das Amtsgeheimnis verletzt. Der andere Beschuldigte soll sodann mittels E-Mail der Kandidatin mitgeteilt haben, dass er einen weiteren kritischen Leserbrief verfassen und dass der Druck gegen sie weiter aufrechterhalten werde sowie ihr indirekt damit gedroht haben, dass sie keine Ruhe habe, solange sie ihre Kandidatur nicht zurückziehe. Deshalb wird ihm versuchte Nötigung zum Vorwurf gemacht.
25.06.2019 09:00 Kreisgericht A Der Beschuldigte, der nicht im Besitz eines Führerausweises ist, soll mehrfach die beiden Motorfahrzeuge seiner ehemaligen Lebenspartnerin ohne deren Wissen benutzt haben. Dabei soll er unter anderem ein Nummernschild vom einen Fahrzeug beim anderen Fahrzeug montiert haben, obwohl dafür keine Haftpflichtversicherung bestand. Als die Polizei ihn auf der Autobahn A1 kurz vor dem Rastplatz Thurau habe anhalten wollen, sei er mit überhöhter Geschwindigkeit und unter weiterer Verletzungen der Verkehrsregeln geflohen, bis er schliesslich gestellt worden sei. Nebst den ihm vorgeworfenen Delikten im Bereich des Strassenverkehrsrechts habe sich der Beschuldigte gemäss Anklage der Urkundenfälschung schuldig gemacht, indem er einen Antrag für den Abschluss einer Motorfahrzeugversicherung unter Verwendung des Namens seines unter Beistandschaft stehenden Bruders ausgefüllt habe, um so ein Motorfahrzeug einlösen zu können, was ihm ansonsten aufgrund seines getrübten automobilistischen Leumundes nicht möglich gewesen sei. Die Staatsanwaltschaft beantragt – unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorstrafen des Beschuldigten – eine (unbedingte) Freiheitsstrafe von 20 Monaten. Weiter sei im Zusatz zu einer zuvor durch die Staatsanwaltschaft Zug ausgesprochenen Geldstrafe eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je CHF 50.00 auszusprechen.

Verhandlungsort:
A = Bahnhofstrasse 10, 8887 Mels
B = auf Anfrage

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig angesetzt, abgesagt oder verschoben werden.