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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
31.01.2024 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend mehrfache Drohung, Sachbeschädigung, Beschimpfung, Hinderung einer Amtshandlung und Ungehorsam gegen amtliche Verfügungen sowie Strafsachen betreffend Hinderung einer Amtshandlung: Der Beschuldigten 1 wird vorgeworfen, die Privatklägerin 1 mit diversen Chat-Nachrichten beschimpft und bedroht zu haben. Ausserdem habe sie ihre jüngere Schwester trotz gültigem Kontakt- und Annäherungsverbot mit Chat-Nachrichten und einer Karte kontaktiert. Daher sei die vorläufige Festnahme verfügt worden. Bei dieser Festnahme habe sie sich so unkooperativ verhalten, dass sie schliesslich in Handfesseln gelegt werden musste. In der Folge habe sie die Zelle im Werkhof beschädigt. Die Beschuldigten 2 und 3 hätten sich bei der Festnahme der Beschuldigten 1 aktiv eingemischt und die Amtshandlung (zusätzlich) erschwert. Von der Staatsanwaltschaft wird für die Beschuldigte 1 eine Geldstrafe von 80 Tagessätzen à CHF 30.00 (unbedingt; abzüglich 2 Tage Haft) und eine Busse von CHF 200.00, ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 2 Tagen, beantragt. Eine bedingt ausgesprochene Freiheitsstrafe von 30 Tagen sei nicht zu widerrufen, stattdessen die Probezeit um ein Jahr zu verlängern. Für die Beschuldigte 2 wird eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à CHF 90.00, bedingt aufgeschoben mit einer Probezeit von 2 Jahren, und eine Busse von CHF 500.00, ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 6 Tagen, beantragt. Für den Beschuldigten 3 wird eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen à CHF 30.00, bedingt aufgeschoben mit einer Probezeit von 2 Jahren, und eine Busse von CHF 200.00, ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 7 Tagen, beantragt. (Alles Einsprachen gegen Strafbefehle).
01.02.2024 02.02.2024 09:00 Kreisgericht B Strafsache betreffend Verüben einer Tat in selbstverschuldeter Unzurechnungsfähigkeit: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sich durch extensiven Alkoholkonsum derart berauscht zu haben, dass er nicht mehr in der Lage gewesen sei, das Unrecht der nachfolgend aufgeführten vorsätzlichen Tötung einzusehen und sich entsprechend dieser Einsicht zu verhalten: Am Abend des 26. Februar 2022 habe sich der Beschuldigte an die Fasnacht in Mels begeben, wo er alkoholische Getränke in nicht genau bekannter Art und Menge zu sich genommen habe. Um 05:30 Uhr habe er sich in stark alkoholisiertem Zustand in ein Restaurant begeben, welches auch Zimmer vermiete, und habe eines der Zimmer betreten. Mit dem ebenfalls stark alkoholisierten Gast dieses Zimmers sei es in der Folge zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen, die mit dem Tod des Gastes geendet habe. Zufolge der Alkoholintoxikation sei die Steuerungsfähigkeit des Beschuldigten im Tatzeitraum vollständig aufgehoben gewesen, weshalb Schuldunfähigkeit vorgelegen habe. Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Schuldspruch wegen Verübens einer Tat in selbstverschuldeter Zurechnungsunfähigkeit (Art. 263 Abs. 2 StGB i.V.m. Art. 111 StGB) und eine Freiheitsstrafe von 24 Monaten, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 2 Jahren.
19.02.2024 14:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend grobe Verletzung der Verkehrsregeln. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, seinen Personenwagen auf der Autobahn mit 129 km/h (nach Abzug der Messtoleranz von 6 km/h) gelenkt zu haben. Damit habe er die signalisierte Geschwindigkeit von 80 km/h um 49 km/h überschritten. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine bedingte Freiheitsstrafe von 3 Monaten. Weiter soll eine im August 2022 bedingt ausgesprochene Geldstrafe von 175 Tagessätzen zu CHF 30.00 vollzogen werden.
22.02.2024 09:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend mehrfachen Diebstahl, mehrfachen teils versuchten betrügerischen Missbrauch einer Datenverarbeitungsanlage und mehrfachen Hausfriedensbruch. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, über einen Zeitraum von rund 4 ½ Monaten in sieben verschiedene Baustellencontainer eingeschlichen zu sein und dort insbesondere Portemonnaies entwendet zu haben. Mit den darin gefundenen Bankkundenkarten soll er verschiedene Einkäufe getätigt oder zumindest versucht haben. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine unbedingte Freiheitsstrafe von 8 Monaten.
27.02.2024 09:00 Kreisgericht Strafsache betreffend mehrfache versuchte vorsätzliche schwere Körperverletzung, mehrfacher geringfügigen Diebstahl, mehrfache teils geringfügige Sachbeschädigung, mehrfache Beschimpfung, mehrfache Drohung, sexuelle Belästigung, mehrfache Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte, mehrfaches Missachten einer polizeilichen Anordnung: Dem Beschuldigten wird insbesondere vorgeworfen, dass er zunächst der Privatklägerin ans Gesäss fasste, sie danach beleidigte und mit einem Taschenmesser in der Hand die Geste einer Schnittbewegung über den Hals machte sowie der Privatklägerin und dem Privatkläger mitteilte, dass er die beiden töten werde. Weiter habe der Beschuldigte den Privatkläger anlässlich der Auseinandersetzung mit dem Taschenmesser angegriffen und versucht, mit dem Messer dem Privatkläger in den Oberkörper und ins Gesicht zu stechen. Dadurch habe der Privatkläger eine Schnittwunde an der Schläfe sowie an der Knievorderseite erlitten, wobei er aber zu keinem Zeitpunkt in akuter Lebensgefahr geschwebt habe. Trotzdem habe der Beschuldigte zumindest in Kauf genommen, dass sich der Privatkläger lebensgefährlich verletzen könnte. Die Staatsanwaltschaft beantragt (unter Einbezug einer früheren bedingt ausgesprochenen und nun zu vollziehenden Strafe) eine Freiheitsstrafe von 40 Monaten, eine Busse von CHF 1'500.00 sowie eine Landesverweisung von 7 Jahren.
29.02.2024 14:00 Kreisgericht A Strafsache betreffend fahrlässige grobe Verletzung der Verkehrsregeln, Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit, Vergehen gegen das BG über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz, einfache Verletzung der Verkehrsregeln, vorsätzliches Führen eines nicht betriebssicheren Fahrzeugs, vorsätzlichen pflichtwidrigen Verhaltens bei einem Unfall  Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 22. März 2022 gegen ca. 04:00 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Walenseestrasse in Richtung Mols SG die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren zu haben, die Sicherheitslinie überfahren zu haben und anschliessend mit seiner linken Fahrzeugseite mit einer Baustellensignalisation kollidierte zu sein. Danach habe der Beschuldigte die Unfallörtlichkeit verlassen, ohne die Polizei zu verständigen und sei mit seinem stark beschädigten Personenwagen bis zu seinem Wohnort gefahren. Dadurch habe sich der Beschuldigte u.a. der groben Verletzung der Verkehrsregeln und der Vereitelung von Massnahmen zur Feststellung der Fahrunfähigkeit schuldig gemacht. Weiter wird dem Beschuldigten vorgeworfen, einem Dienstanlass des Zivilschutzdienstes unentschuldigt ferngeblieben zu sein. Die Staatsanwaltschaft beantragt (unter Einbezug einer früheren bedingt ausgesprochenen und nun zu vollziehenden Strafe) eine Gesamtstrafe von 80 Tagessätzen zu CHF 170.00 und eine Busse von CHF 1'500.00.

Verhandlungsort:
A = Bahnhofstrasse 10, 8887 Mels
B = auf Anfrage

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig angesetzt, abgesagt oder verschoben werden.