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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
24.10.2019 14:00 Kreisgericht A Strafsache im abgekürzten Verfahren: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, verschiedene Delikte gemäss Strassenverkehrsgesetz verwirklicht zu haben. Unter anderem soll er ein polizeiliches Haltezeichen missachtet, die zulässige Höchstgeschwindigkeit massiv überschritten und in unübersichtlichen Kurven überholt haben. Da eine entgegenkommende Automobilistin bei einem Überholmanöver nur noch knapp habe ausweichen können, habe der Beschuldigte auch den Tatbestand der Gefährdung des Lebens verwirklicht. Es steht eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten, eine Busse von CHF 800.00 und ein Landesverweis zur Debatte
29.10.2019 09:00 Kreisgericht A Strafsache betreffend versuchte vorsätzliche Tötung: Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, am 14. Juni 2018 in Trübbach im Rahmen eines Streites wegen eines für eine Nachmiete zu zahlenden Betrages – wobei der Differenzbetrag lediglich CHF 50.00 betrug – auf seinen Arbeitskollegen mit einem Messer mit einer Klingenlänge von 26 Zentimeter in Tötungsabsicht eingestochen und ihn im Bauchbereich verletzt zu haben. Damit habe er sich der versuchten vorsätzlichen Tötung strafbar gemacht. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Freiheitsstrafe von 5 Jahren. Ausserdem sei eine Landesverweisung von 15 Jahren auszusprechen.
30.10.2019 10:00 Einzelrichter A Strafsache betreffend grobe Verkehrsregelverletzung durch Nichtbeherrschen des Fahrzeuges infolge Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Umstände. Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, auf einer dringlichen Dienstfahrt seinen Patrouillenwagen auf der aufgrund leichten Schneefalls nassen Fahrbahn der A13 Fahrtrichtung Chur-St.Gallen, mit hoher Geschwindigkeit, bei eingeschaltetem Blaulicht und Wechselklanghorn, gelenkt zu haben. Auf der Höhe Buchs sei der Beschuldigte von Schneematsch auf der Strasse überrascht worden und habe in einer leichten Rechtskurve die Herrschaft über das Fahrzeug verloren. Einsprache gegen einen Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen à je Fr. 130.00, bedingt aufgeschoben mit einer Probezeit von 2 Jahren, und eine Busse von Fr. 1'300.00, ersatzweise eine Freiheitsstrafe von 10 Tagen.
14.11.2019 09:00 Kreisgericht A Der Kläger beantragt in der Hauptsache, dass der Beklagte zu verpflichten sei, ihm eine Honorarforderung über CHF 72'130.00 zu bezahlen. Zur Begründung führt er an, er sei als Verwaltungsrat für die Unternehmensgruppe des Beklagten tätig gewesen und habe für diesen Buchhaltungs- und Geschäftsführungsaufgaben erledigt. Das abgemachte Honorar sei aber nie bezahlt worden. Der Beklagte beantragt, dass auf die Klage nicht einzutreten sei, weil das angerufene Gericht unzuständig sei. Eventualiter sei die Klage vollumfänglich abzuweisen. Zur Begründung führt der Beklagte zusammenfassend an, dass eine Schiedsvereinbarung bestehe, wonach die Zuständigkeit staatlicher Gerichte nicht gegeben sei. Sollte auf die Klage dennoch eingetreten werden, sei sie abzuweisen, weil die geltend gemachten Forderungen nicht gegenüber dem Kläger, sondern – wenn überhaupt – gegenüber anderen (juristischen) Personen bestehe. Ausserdem sei die geltend gemachte Honorarforderung nicht nachvollziehbar und ungerechtfertigt. 
20.11.2019 14:00 Einzelrichter A Der Beschuldigten wird vorgeworfen, bei einer Übergabe des gemeinsamen Kindes am Wohnort der Eltern des Kindsvaters anlässlich einer verbalen Auseinandersetzung ihren Fuss in die Haustüre gesetzt zu haben, um das Schliessen der Türe zu verhindern. Ausserdem wird ihr vorgeworfen, dem Kindsvater das gemeinsame Kind nicht mehr zum vereinbarten Besuchsrecht überlassen zu haben. Einsprache gegen Strafbefehl. Die Staatsanwaltschaft beantragt eine Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu je CHF 130.00, bedingt aufgeschoben bei einer Probezeit von 3 Jahren, und eine Busse von CHF 350.00 (Ersatzfreiheitsstrafe 4 Tage).

Verhandlungsort:
A = Bahnhofstrasse 10, 8887 Mels
B = auf Anfrage

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig angesetzt, abgesagt oder verschoben werden.