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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
24.03.2020 08:30 Strafkammer A Verhandlung wurde abgesagt.
Appell. Straffall betreffend gewerbsmässigen Betrug etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, sich während mehreren Jahren diverse "Anlage-Projekte" bzw. Geschäftsvorhaben ausgedacht und hauptsächlich über Vermittler ausgelobt zu haben. Damit habe er anlagewilligen Geldgebern zugesichert, dass mit relativ geringen Beteiligungen eine sehr hohe Rendite erzielt werden könne. Er habe den meisten Interessenten mindestens die Rückzahlung der Einlage garantiert. Deswegen hätten viele Anleger dem Beschuldigten Geldbeträge zur Investition in besagte Systeme zukommen lassen. Tatsächlich seien all diese Systeme aber vollumfänglich vorgetäuscht gewesen. Der Beschuldigte habe die eingenommenen Gelder zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes sowie zur Aufrechterhaltung seiner vorgetäuschten Systeme verwendet. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten von zwei Anklagepunkten frei, sprach ihn im Übrigen aber des gewerbsmässigen Betrugs, der mehrfachen Urkundenfälschung, der qualifizierten Geldwäscherei sowie der mehrfachen unbefugten Entgegennahme von Publikumseinlagen schuldig. Es verurteilte ihn zu einer unbedingten Freiheitsstrafe sowie zu einer unbedingten Geldstrafe. Sodann auferlegte es dem Beschuldigten ein Berufsverbot. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Teilfreispruch, die Reduktion und Teilbedingung der Freiheitsstrafe sowie das Absehen von einem Berufsverbot. Die Staatsanwaltschaft beantragt mit ihrer Anschlussberufung einen vollständigen Schuldspruch sowie die Erhöhung der Freiheitsstrafe.)
Vorinstanz: Kreisgericht Wil
(Entscheiddatum: 11./13. Juni 2018)
27.03.2020 08:30 Strafkammer A Verhandlung wurde abgesagt.
Appell. Straffall betreffend mehrfaches Fahren ohne
Berechtigung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, mehrfach einen Personenwagen ohne Führerausweis gelenkt zu haben. Zudem habe er während einer solchen Fahrt die innerorts zulässige Höchstgeschwindigkeit um rechtlich relevante 17 km/h überschritten und innert weniger Tage vor einer anderen mindestens einmal Kokain konsumiert. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten des mehrfachen Führens eines Motorfahrzeugs trotz Entzug des Ausweises, der mehrfachen Verletzung der Verkehrsregeln und der Übertretung des Betäubungsmittelgesetzes schuldig. Hierfür verurteilte es ihn zu einer bedingten Geldstrafe und zu einer Busse. Der Beschuldigte verlangt einen Teilfreispruch und eine mildere Strafe. Die Staatsanwaltschaft trägt auf Abweisung der Berufung an.)
Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen
(Entscheiddatum: 11. August 2017)
31.03.2020 08:30 Strafkammer A Verhandlung wurde abgesagt.
Appell. Straffall betreffend schwere Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, insgesamt 1'934 Gramm Heroingemisch von Serbien herkommend in die Schweiz eingeführt zu haben. Das Kreisgericht erklärte den Beschuldigten der qualifizierten Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 40 Monaten, verwies ihn für 10 Jahre des Landes und ordnete die Ausschreibung im Schengener Informationssystem an. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Die Staatsanwaltschaft trägt auf kostenpflichtige Abweisung der Berufung an.)
Vorinstanz: Kreisgericht Rheintal
(Entscheiddatum: 27. November 2019)
01.04.2020 14:00 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend Diebstahl etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, im August 2015 in ein Geschäft eingedrungen zu sein und Waren entwendet zu haben sowie dies bei einem Tankstellenshop versucht zu haben. Zudem soll er im Mai 2016 geholfen haben, Drogenhändler zu überfallen. Im Juli 2016 soll er schliesslich ein nicht eingelöstes Motorrad ohne Führerausweis gefahren haben. Mit Entscheid vom 3. Dezember 2018 sprach das Kreisgericht St. Gallen den Beschuldigten von der Anklage der Gehilfenschaft zur qualifizierten einfachen Körperverletzung frei. Dagegen sprach es ihn der Gehilfenschaft zur mehrfachen einfachen Körperverletzung, der Gehilfenschaft zur mehrfachen versuchten Nötigung, der Gehilfenschaft zum Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz, des Diebstahls, des versuchten Diebstahls, der Sachbeschädigung, des Hausfriedensbruchs und verschiedener Verkehrsdelikte schuldig. Es verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 160 Tagessätzen zu je Fr. 10.00 und zu einer Busse von Fr. 200.00. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Freispruch von den Vorwürfen des Diebstahls, des versuchten Diebstahls, der Gehilfenschaft zur versuchten Nötigung, der Gehilfenschaft zur mehrfachen einfachen Körperverletzung und der Gehilfenschaft zum Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zudem sei die Geldstrafe auf 5 Tagessätze zu reduzieren. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung. Mittels Anschlussberufung verlangt sie eine unbedingte Freiheitsstrafe von 14 Monaten.)
Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen
(Entscheiddatum: 3. Dezember 2018)
03.04.2020 14:00 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend Drohung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, gegenüber einem Polizisten, der sich mit seiner Familie zum Brunch in einer Bäckerei befunden habe, ausfällig geworden zu sein und diesen durch sein aggressives Verhalten bedroht zu haben. Das Kreisgericht sprach ihn vom Vorwurf der Beschimpfung frei, sprach ihn aber der Drohung schuldig. Es verurteilte ihn zu einer bedingten Geldstrafe. Der Beschuldigte verlangt mit seiner Berufung einen Freispruch. Die Staatsanwaltschaft trägt auf Abweisung der Berufung an.)
Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen
(Entscheiddatum: 30. Januar 2019)
28.04.2020 14:00 Strafkammer A Appell. Straffall betreffend qualifizierte Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, als sog. "Bodypacker" Kokain in die Schweiz eingeführt zu haben. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten der schweren Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz schuldig und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten, unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs mit einer Probezeit von zwei Jahren. Zudem verwies es den Beschuldigten für 10 Jahre des Landes und ordnete die Ausschreibung im Schengener Informationssystem an. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte eine Reduktion der Freiheitsstrafe, dies unter Gewährung des bedingten Strafvollzugs mit einer Probezeit von zwei Jahren. Der Beschuldigte verlangt zudem die Reduktion der Dauer der Landesverweisung sowie den Verzicht auf die Ausschreibung im Schengener Informationssystem. Die Staatsanwaltschaft beantragt die kostenpflichtige Abweisung der Berufung.)
Vorinstanz: Kreisgericht Werdenberg-Sarganserland
(Entscheiddatum: 24. Oktober 2018)

Verhandlungsort:
Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Legende
A = Grosser Gerichtssaal
B = Kleiner Gerichtssaal
C = Büro des Handelsgerichtspräsidenten

Aus Platzgründen wird insbesondere Besuchergruppen empfohlen, sich frühzeitig anzumelden. Verhandlungstermine können kurzfristig abgesagt oder verschoben werden.