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Verhandlungstermine

Datum Zeit Zuständigkeit Ort  Betreff
14.02.23 09:00 Strafkammer A Straffall betreffend mehrfache Drohung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Nachbarin seiner Mutter und den Ex-Freund der fraglichen Nachbarin in deren Wohnung bedroht zu haben. Weiter wird ihm zur Last gelegt, Polizeibeamte bei einer Amtshandlung behindert und einen Polizeibeamten überdies tätlich angegriffen zu haben. Das Kreisgericht verurteilte den Beschuldigten wegen mehrfacher Drohung und wegen Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte zu einer Freiheitsstrafe von 12 Monaten, hob eine früher angeordnete ambulante Massnahme auf und ordnete eine stationäre Massnahme an. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte namentlich, er sei freizusprechen und es sei von der Aufhebung der ambulanten Behandlung sowie der Anordnung einer stationären Massnahme abzusehen. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung und mittels Anschlussberufung die Verurteilung des Beschuldigten zu einer Freiheitsstrafe von 24 Monaten.) Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen (Entscheiddatum: 14. Juli 2022)
17.02.23 08:30 Strafkammer A Straffall betreffend Vergewaltigung etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, die Privatklägerin über seine finanzielle Situation getäuscht und dadurch Fr. 2'500.00 von ihr erhalten zu haben. Weiter habe er ihr Lügengeschichten erzählt, um zusätzliche Fr. 2'000.00 von ihr zu erhalten. Da sie ihm das Geld nicht gegeben habe, habe er ihr mitgeteilt, dass seine Gläubiger sie aufsuchen werden, und ihr gedroht, intime Aufnahmen von ihr zu veröffentlichen bzw. ihrem Arbeitgeber zu senden; ferner werde er ihr alle Knochen brechen, wenn sie ihn weiter anlüge. Sodann habe er ihre finanzielle Notlage dahingehend ausgenutzt, als er zweimal Geschlechtsverkehr mit ihr vollzogen und sie mehrfach dazu veranlasst habe, Geschlechtsverkehr mit ihr unbekannten Männern gegen Entgelt auszuüben. Schliesslich habe er sie unter dem Vorwand, ihr das versprochene Geld zu geben, zu sich in die Wohnung gelockt und dort gewalt-sam Geschlechtsverkehr an ihr vollzogen und sie zum Oralverkehr gezwungen. Danach habe er der Privatklägerin gesagt, sie werde den nächsten Tag nicht erleben, wenn sie nicht sofort verschwinde und den Kanton St. Gallen verlasse. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten von der Anklage der mehrfachen Ausnützung der Notlage, der Vergewaltigung, der sexuellen Nötigung sowie der versuchten Nötigung (14. Juli 2017) frei. Hingegen erklärte es ihn der mehrfachen Förderung der Prostitution, des Betruges, des mehrfachen versuchten Betruges, der versuchten Nötigung (11. Juli 2017) sowie der versuchten Erpressung schuldig und verurteilte ihn zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 24 Monaten. Weiter verwies es den Beschuldigten für sieben Jahre des Landes, ordnete die Ausschreibung im Schengener Informationssystem (SIS) an und entschied über die be-schlagnahmten Gegenstände sowie die Zivilforderungen. Mit Berufung verlangt der Beschuldigte den Verzicht auf die Landesverweisung und die Ausschreibung im SIS. Die Staatsanwaltschaft beantragt mit Anschlussbe-rufung Schuldsprüche anstelle der vorinstanzlichen Freisprüche und eine Freiheitsstrafe von vier Jahren.) Vorinstanz: Kreisgericht Rheintal (Entscheiddatum: 16. Dezember 2020)
20.02.23 08:30 Strafkammer A Straffall betreffend eventualvorsätzliche schwere Körperverletzung etc.
 (Dem Beschuldigten wird in der Hauptsache vorgeworfen, beim Verladen von Schränken den Arm des Privatklägers nach hinten gezogen bzw. auf den Rücken gedreht und zusätzlich daran gezogen zu haben, wodurch dieser diverse Verletzungen am Arm erlitten habe. Ausserdem habe er dem Privatkläger gedroht und ihn mehrfach beschimpft. Die Vorinstanz sprach den Beschuldigten der eventualvorsätzlichen einfachen Körperverletzung, der fahrlässigen schweren Körperverletzung, der Drohung sowie der mehrfachen Beschimpfung schuldig. Hierfür verurteilte sie ihn zu einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen. Die Zivilforderung des Privatklägers wurde im Umfang von Fr. 2'016.00 zzgl. Zins geschützt. Der Beschuldigte beantragt mit seiner Berufung im Hauptpunkt Freisprüche vom Vorwurf der eventualvorsätzlichen einfachen Körperverletzung und der fahrlässigen schweren Körperverletzung. Die Staatsanwaltschaft erhob Anschlussberufung und beantragt, der Beschuldigte sei zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 9 Monaten, zu einer Geldstrafe von 40 Tagessätzen sowie zu einer Busse von Fr. 2'000.00 zu verurteilen. Der Privatkläger erhob (ebenfalls) Berufung und beantragt, der Beschuldigte sei statt der eventualvorsätzlichen einfa-chen Körperverletzung und der fahrlässigen schweren Körperverletzung wegen (eventual-) vorsätzlicher schwerer Körperverletzung schuldig zu sprechen. Des Weiteren sei er zu verpflichten, dem Privatkläger eine (Teil-)Schadenersatzzahlung im Betrag von einstweilen Fr. 163'521.45 zzgl. Zins zu bezahlen. Im Übrigen tragen der Beschuldigte, die Staatsanwaltschaft und der Privatkläger auf Abweisung der Berufung (der jeweils anderen Partei) an.) Vorinstanz: Kreisgericht Toggenburg (Entscheiddatum: 14. September 2021)
24.02.23 08:30 Strafkammer A Straffall betreffend mehrfachen Betrug etc. (Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, in drei Fällen unter Vortäuschung seiner Zahlungsfähigkeit bzw.
-willigkeit Fahrzeuge gekauft zu haben, ohne den Kaufpreis vollumfänglich zu bezahlen. Zu diesem Zweck habe er Empfangsscheine der Post manipuliert, um die Überweisung des gesamten Kaufpreises vorzutäuschen. Weiter wird dem Beschuldigten angelastet, eigenhändig ein Kontrollschild an ein Fahrzeug angebracht zu haben, welches nicht auf dieses Fahrzeug immatrikuliert gewesen sei. Das Kreisgericht sprach den Beschuldigten der mehrfachen Urkundenfälschung, des mehrfachen Betrugs sowie des Missbrauchs von Schildern schuldig, widerrief den bedingten Teil der vom Kreisgericht Wil am 7. November 2018 ausgefällten Freiheitsstrafe und verurteilte ihn zu einer Freiheitsstrafe von 26 Monaten. Mit seiner Berufung verlangt der Beschuldigte eine Verurteilung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von maximal 12 Monaten. Die Staatsanwaltschaft beantragt die Abweisung der Berufung.)
Vorinstanz: Kreisgericht St. Gallen (Entscheiddatum: 11. Februar 2021)

Verhandlungsort:
Kantonsgericht, Klosterhof 1, 9001 St.Gallen

Legende
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