Archiv der früheren Referate und Auftritte von Regierungsrat Beat Tinner
Referate
Eröffnungsfeier Expo Rapperswil-Jona 2025
Rund 120 Aussteller präsentieren sich an der diesjährigen Expo Rapperswil-Jona in der Sport- und Tennishalle Grünfeld in Jona. Bewährte Unternehmen, wie auch das Gründer- beziehungsweise Start-up-Umfeld, bieten ihre Produkte und Dienstleistungen an. Das Glarnerland fungiert als Gastregion und die Kantonspolizei ist mit einem Wissenswettbewerb präsent. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein vielfältiges Rahmenprogramm im Event-Zelt sowie ein abwechslungsreiches kulinarisches Angebot im Aussenbereich und dem neuen Expo-Chalet. Regierungspräsident Beat Tinner und Stadtpräsidentin Barbara Dillier haben an der Eröffnungsfeier vom 24. Oktober 2025 teilgenommen.
Versammlung in historischen Gemäuern
An der Hauptversammlung des St.Galler Forstvereins im Schloss Sargans vom 27. Februar 2025 spricht Regierungsrat Beat Tinner ein Grusswort. Der St.Galler Forstverein ist ein privatrechtlicher Verein. Seine Mitglieder sind Forstleute, welche eine forstliche Ausbildung absolviert haben, praktisch im Wald tätig oder in Ausbildung sind. Er kann auf eine lange Tradition zurückblicken, wurde er doch bereits im Jahre 1899 gegründet. Der Zweck des Vereins liegt darin, das gesamte St.Galler Forstpersonal zu vereinigen, die Wald-/Holzwirtschaft und die beruflichen Interessen des Forstpersonals zu fördern. Er soll die kollegialen Beziehungen, die Solidarität unter den Mitgliedern, sowie die berufliche Weiterbildung des St.Galler Forstpersonals unterstützen. Der Verein beteiligt sich aktiv an der Forstpolitik und informiert die Öffentlichkeit über forstliche Belange.
«Der St.Galler Forstverein tagt auf dem historischen Schloss Sargans. Prof. Harald Bugmann von der ETH zeigte auf, dass die Waldverjüngung zentral für nachhaltige Waldleistungen ist. In meinem Grusswort hob ich die Bedeutung der Schutzwaldfunktionen hervor, so am Bespiel der Lawinenverbauungen am Gonzen. Das Kantonsforstamt wird organisatorisch den aktuellen Herausfordernden angepasst. Die Waldziele der Regierung aus dem Jahr 2006 werden überarbeitet und die Waldorganisation einer Evaluation unterzogen.» (Rr Beat Tinner)
Innovationskraft und hohe Lebensqualität
Jährlich alternierend findet im unteren Rheintal jeweils eine Bundesfeier in Au, Berneck oder Heerbrugg statt. Dieses Mal war wieder Au an der Reihe. Die Festansprache bestreitet Regierungsrat Beat Tinner aus Azmoos. Zugehörig zur politischen Gemeinde Wartau befindet sich Azmoos im Wahlkreis Werdenberg.
Beat Tinner legt den Hauptfokus seiner Rede auf die Wichtigkeit der Gemeinschaft und darauf «wie sehr wir aufeinander zählen können.» Die Fähigkeit, zusammenzuarbeiten und gemeinsame Ziele zu verfolgen, stärke nicht nur die lokale Gemeinschaft, sondern auch die Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn.
Jubiläumsfest in Mels
Vor 20 Jahren in Wartau als Kindertagesstätte gegründet, hat sich die Kitawas als überregionaler Verein etabliert, der Kinder im Vorschul- und Schulalter betreut. Regierungsrat Beat Tinner würdigt den Verein am 25. Mai 2024 im Rahmen des Jubiläumsfestes in Mels.
Aktuell ist Kitawas in den Gemeinden Wartau, Sargans, Mels und Vilters-Wangs tätig. Die rund 50 Mitarbeitenden betreuen in acht Gruppen rund 400 Kinder. Die Kitawas ist ein Ort der Begegnung und des Lernens, der den Kindern den Raum gibt, ihre Persönlichkeit zu entwickeln. Kinderhorte sind nicht nur für Eltern bedeutungsvoll, sondern stellen einen wichtigen Pfeiler für die Wirtschaft dar, damit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihren Arbeitstag familiengerecht gestalten können.
Jubiläums-Generalversammlung St.Galler Forstverein
Regierungsrat Beat Tinner hat an der Jubiläums-Generalversammlung "125 Jahre St.Galler Forstverein" vom 8. Februar 2024 in Uznach über die Pflicht informiert, dass für Bauten und Anlagen, die von Kanton, politischen Gemeinden oder Ortsbürgergemeinden gebaut oder subventioniert werden, künftig immer die Verwendung von nachhaltig produziertem Holz geprüft werden muss.
An der Generalversammlung beleuchtet der Meteorologe Dr. Felix Blumer die Klimaerwärmung und damit die Folgen auf Umwelt und Mensch (Bild unten).
Eröffnung Doppelspur Uznach-Schmerikon
Nach über zweijähriger Bauzeit eröffnen am 8. Dezember 2023 Vertreterinnen und Vertreter von Bund, Kanton und Gemeinden sowie der beteiligten Transportunternehmen die doppelspurig ausgebaute Bahnstrecke zwischen Uznach und Schmerikon. Die Fahrgäste profitieren ab Sonntag, 10. Dezember 2023, von kürzeren Reisezeiten, häufigeren Fahrten und mehr Sitzplätzen im öffentlichen Verkehr.
Dank der Ausbauten können ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag sämtliche Bahnhöfe im Linthgebiet halbstündlich bedient werden. Zwischen St.Gallen und Rapperswil-Jona verkehren neu zwei Direktverbindungen je Stunde. Zudem verkürzt sich die Reisezeit zwischen den beiden Städten. Innerhalb des Linthgebiets entstehen zusätzliche Reisemöglichkeiten. Durch den Aus- und Umbau der angrenzenden Busnetze profitieren auch jene Gemeinden von den Vorteilen des neuen Bahnfahrplans, die nicht direkt an einer Bahnlinie liegen.
VAT startet Neubau
Am 13. September 2023 hat die VAT Vakuumventile AG im Zentrum ihres Firmencampus in Haag den Spatenstich für ihr neues Innovation Center vollzogen und dafür ein Budget von 40 Mio. Franken gesprochen. Auf rund 12’000 m2 werden über vier Etagen die Forschungs-, Entwicklungs- und Anwendungsaktivitäten der VAT unter einem Dach vereint. Für das Gebäude, welches zu 100 Prozent CO2-neutral betrieben werden soll, wird das Nachhaltigkeitszertifikat LEED Gold (Leadership in Energy and Environmental Design) angestrebt. Das Innovation Center soll im Frühjahr 2025 eröffnet werden.
Die St.Galler Kantonsregierung war mit Regierungsrat Beat Tinner, Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartements, und Regierungsrätin Susanne Hartmann, Vorsteherin des Bau- und Umweltdepartements, vertreten. Beat Tinner wertete das Bauvorhaben als überzeugendes Bekenntnis zum Werkplatz Ostschweiz. «In Zeiten des Fachkräftemangels ist das Innovation Center ein ungemein positives Zeichen», konstatierte Tinner. Die jüngste Investition am Hauptsitz der VAT sichere und stärke somit mittelbar auch die herausragende Stellung des Kantons St.Gallen im Bereich der Präzisionsindustrie.
Eröffnung Rohan Rothirsch Erlebnisweg
Feierlich wird am 6. Juli 2023 am Flumserberg der neue, spannende Rohan Rothirsch Erlebnisweg eröffnet. Für das Grusswort zur Eröffnung darf die Initiantin, Flumserberg Tourismus, Regierungsrat Beat Tinner begrüssen.
Der Themenweg startet auf Prodkamm auf 1939 m. Der Ausgangspunkt wird einfach mit der Gondelbahn Prodalp-Express ab Tannenheim und mit der 8er-Sesselbahn ab Prodalp erreicht. Der Weg führt über 3 Kilometer mit 366 Tiefenmeter talwärts zurück nach Prodalp und ist für Kinder im Primarschulalter konzipiert. Bewusst wurde auch eine pädagogische Komponente integriert. Den kleinen und grossen Entdecker:innen werden auf dem Erlebnisweg die Geheimnisse und die Kräfte der Heilkräuter aus unserer Region erklärt und auf spielerische Art und Weise lernen sie die Natur zu respektieren und zu schützen.
Die 8-monatige Sperre auf der Rheintallinie lohnt sich
Im Rahmen des Ausbauschritts 2025 des Bundes werden im St.Galler Rheintal die Fernverkehrszüge zwischen St. Gallen und Sargans im Halbstundentakt verkehren. Dies erfordert zusätzliche Doppelspurabschnitte, sowie weitere Bauarbeiten an der Bahninfrastruktur. Der Ausbauschritt wurde 2013 durch das Bundesparlament beschlossen und ist nun in der Realisierung. Ab Dezember 2024 wird das öV-Angebot auf der Schiene, wie auf dem Busnetz, stark verbessert.
Am Medienanlass vom 24. Mai 2023 führt Christian Furrer (SBB Gesamtprojektleiter) durch die beiden Baustellen und erläutert die Arbeiten. Am Bahnhof Rüthi SG zeigt zudem Regierungsrat Beat Tinner die Bedeutung des Projekts für den Kanton und die Region auf.
Thurbo-Zugstaufe auf den Namen "Vorarlberg"
Der Kanton St.Gallen und Thurbo gratulieren Vorarlberg und der ÖBB zu 150 Jahre Eisenbahnen im Ländle. Am 11. Juni 2022 tauft Regierungsrat Beat Tinner zusammen mit Landesrat Mag. Daniel Zadra einen Thurbo-Zug auf den Namen "Vorarlberg". Vorarlberg teilt mit dem Kanton St.Gallen eine lange Grenze. Das "Ländle" ist für den Kanton St.Gallen von grosser Bedeutung.
Als vor 175 Jahren, am 9. August 1847, die erste Schweizer Bahnstrecke mit der «Spanisch Brötli-Bahn» ihren Betrieb zwischen Zürich und Baden aufnahm, verringerte sich die Fahrzeit gegenüber der «Bäderkutsche» massiv. Nämlich von 3 Stunden auf 45 Minuten für die 22.5 Kilometer lange Strecke. Eine fast revolutionäre Beschleunigung. Das Jubiläum "175 Jahre Schweizer Bahnen" dient auch als Erinnerung an den grossen Pioniergeist unserer Vorfahren. Sie legten den Grundstein für die industrielle, technologische, räumliche und gesellschaftliche Entwicklung der Schweiz.
Waldratstag und ArgeALP-Projekt «Klimafitte Baumarten»
Anlässlich des Waldratstages vom 20. Mai 2022 im Werdenberg pflanzte Regierungsrat Beat Tinner klimafitte Waldbäume im Schutzwald oberhalb Buchs. Die Pflanzung ist eine Initiative im Rahmen des ArgeALP-Projektes «Klimafitte Baumarten für die Bergwälder der ARGE Region». Der Kanton St.Gallen gehört zu den Trägern des ArgeALP-Propjektes.
Auftritte
Jahrestreffen mit Transportunternehmen
Das Amt für öffentlichen Verkehr führt jedes Jahr ein Treffen mit den Vertreterinnen und Vertretern der Transportunternehmen durch, die tagtäglich im Kanton St. Gallen für ein reibungsloses und kundenorientiertes öV-Angebot sorgen. Diskutiert wurden am Treffen vom 18. Dezember 2025 Projekte wie "Verkehr 45" mit möglichen Auswirkungen auf das Fahrplanangebot ab dem Jahr 2035 oder ein einheitliches Tarifsystem für die ganze Schweiz. Der Austausch fand im Klanghaus in Alt St.Johann statt. Angereist wurde mit dem öffentlichen Verkehr bis Unterwasser und nachher erfolgte der Transport mit myBuxi ins Klanghaus.
Meilenstein für Flums
Am 14. Dezember 2025 haben knapp 500 Personen an der Einweihung des sanierten Bahnhofs Flums teilgenommen. Nach jahrelanger Planungszeit ist Flums jetzt halbstündlich an das Bahnnetz angeschlossen und steigert die Attraktivität der Wohn- und Arbeitsgemeinde, sowie das Tourismusangebot.
Die Gäste erwarteten spannende und wertvolle Ansprachen von Ständerat und SOB-Verwaltungsratspräsident Beni Würth, Regierungsratspräsident Beat Tinner, Stefan Drengemann als Vertreter der SBB und Gemeindepräsident Christoph Gull bereichert.
Neu präsentiert sich der Flumser-Bahnhof modernisiert, an die Vorgaben des Behindertengleichstellungsgesetzes angepasst und damit behindertengerecht und auf den Halbstundentakt ausgerichtet. Die ab sofort geltenden, sehr attraktiven Verbindungen bieten für die Gemeinde Flums ein sehr gutes öV-Angebot.
Einladung von UNESCO-Botschafter nach Paris
«Auf Einladung von Benedikt Wechsler, UNESCO-Botschafter in Paris, erfreuten sich seine Gäste bei Raclette und Unterhaltung am 28. November 2025 mit der Musikformation "Rond om de Säntis" bei Jodel- und Hackbretttönen sowie beim Talerschwingen. Mitte Dezember wird entschieden, ob der Jodel ins Register des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen wird. Mit dem Klanghaus im Toggenburg bietet sich dem Jodel eine nationale wenn gar internationale Plattform an. St.Gallen ist reich an Weltkulturstätten: Tektonik-Arena Sardona, Klangwelt Toggenburg, Stiftsbezirk St. Gallen, Prähistorischn Pfahlbauten in Rapperswil. Das UNESCO-Label zieht Besuchende aus der ganzen Welt an, stimuliert das handwerkliche Können und fördert den regionalen Zusammenhalt.» (PPr Beat Tinner)
25 Jahre Partnerschaft St.Gallen Symposium mit Singapur
«Diese Woche Ende November 2025 haben wir ein besonderes Jubiläum gefeiert: Seit 25 Jahren besucht eine Regierungsdelegation aus Singapur das St.Gallen Symposium. Seither verbindet St.Gallen und Singapur eine enge, vertrauensvolle Beziehung, getragen von einem gemeinsamen Verständnis für die Bedeutung von Dialog, Innovation und Bildung.
Die Universität St.Gallen ist seit 2011 in Singapur präsent, und über 4’400 Studierende haben seither vor Ort gelernt, geforscht und Brücken gebaut. Ebenso prägen Unternehmen aus St.Gallen die wirtschaftlichen Beziehungen.
Im Rahmen einer Würdigung dieser langjährigen Beziehungen durften wir Persönlichkeiten ehren, die diese Partnerschaft geprägt haben – allen voran Senior Minister Teo Chee Hean, der als erster Minister St.Gallen besucht hat.
Zentrale Erkenntnisse unsere Reise sind:
• Singapur setzt konsequent auf Innovation und Fortschritt
• Talentförderung, lebenslanges Lernen und Mentoring sind Schlüssel zum Erfolg
• Infrastruktur wird mit beeindruckender Weitsicht vorangetrieben und umgesetzt
• Wandel wird als Chance verstanden
Fazit für St.Gallen: Wir können von Singapur mitnehmen , dass wir insbesondere die Startup-Förderung unterstützen, ebenso die Talententwicklung und das langfristige Denken. Ich hoffe daher, dass wir diese wertvolle und einzigartige Partnerschaft in den kommenden Jahren weiter stärken und vertiefen können.
Diese Reise bestärkt mich, die Innovationskraft unseres Standorts weiter zu stärken!» (RPr Beat Tinner)
Führungsmodelle überdenken und neu gestalten
Regierungspräsident Beat Tinner begrüsst am 10. November 2025 die Teilnehmenden des «CEC-Level Day@HSG / CEOs back to Campus» an der Universität St.Gallen. Am Führungsforum diskutieren CEOs, Dozenten der Universität St.Gallen (HSG) und ausgewählte Studierende aus zwei der Masterstudiengänge der Universität, die Führungsmodelle von heute und morgen.
Die Universität St.Gallen ist dank ihrer wirkungsorientierten Forschung und ganzheitlichen Ausbildung eine der führenden Wirtschaftshochschulen in Europa. Mit einem aktiven globalen Netzwerk und ihrem Engagement für praxisorientierte Erkenntnisse vermittelt die HSG erfahrenen und zukünftigen Entscheidungsträgern einzigartige Einblicke und wertvolle Kontakte, die für die Bewältigung der Herausforderungen unserer Welt unerlässlich sind.
Innovation schafft Fortschritt
Getreu diesem Motto startet PostAuto ein zukunftsweisendes Angebot mit automatisierten Fahrzeugen auf Abruf: Erste Testfahrten starten bereits diesen Dezember, zum Start noch ohne Kundinnen und Kunden und mit Sicherheitsfahrer:innen an Bord. Bis 2027 sollen bis zu 25 Autos im Einsatz sein. «AmiGo» wird von den Bundesämtern für Verkehr (BAV) und Strassen (ASTRA), den Kantonen St.Gallen, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und Thurgau, dem Touring-Club Schweiz (TCS) sowie weiteren Partnern unterstützt. Technologiepartnerin ist Apollo Go, die in Asien heute bereits mehrere tausend automatisierte Fahrzeuge betreibt.
Mit «AmiGo» wird PostAuto zur Vorreiterin für eine neue Ära im öffentlichen Verkehr: Das Angebot ergänzt künftig das heutige Angebot dort, wo Gebiete mit dem klassischen Linienverkehr nicht optimal erschlossen sind – zum Beispiel in ländlichen und weniger gut erschlossenen Regionen oder zu Randzeiten. Ziel ist es, ein reguläres Mobilitätsangebot mit automatisierten Fahrzeugen im Einsatzgebiet aufzubauen und sukzessive weiterzuentwickeln.
Medienanlass "4’000-jähriges Moor auf der Alp Tamons wird saniert" am 18. Oktober 2025
Mehr als 90 Prozent der ursprünglichen Moorflächen sind in den letzten 150 Jahren verschwunden. Auch im Voralpenkanton St.Gallen leidet mancher Standort unter früheren Entwässerungen. Auf der Alp Tamons oberhalb Mels wird nun eine der bedeutendsten Moorlandschaften saniert. Sie umfasst rund 480 Hektaren – eine Fläche von etwa 670 Fussballfelder – mit einem Hochmooranteil von 42 Hektaren oder einer Grösse von rund 60 Fussballfeldern. 15 Zentimeter Torf auf einem Quadratmeter binden etwa so viel CO₂ wie ein Quadratmeter Wald in 100 Jahren. Entwässerte Moore dagegen setzen durch Zersetzung des Torfs wieder CO₂ frei. Entsprechend wichtig ist es Moore aufzuwerten.
Kern der Moorsanierung ist die Wiedervernässung der Fläche. «Alte Drainageleitungen wurden entfernt, oberirdische Gräben mit bis zu drei Meter tiefen Spundwänden verschlossen und verfüllt», erklärt Moorökologin Simonetta Selva. So wachst der Torf weiter, die Vegetation erholt sich und CO₂ wird gespeichert.
Die technischen Massnahmen werden durch Anpassungen in der Bewirtschaftung ergänzt. Zum Schutz der Moore vor Trittschäden werden an besonders nassen Stellen Viehübergänge angelegt. Im Gebiet Ried ergänzt ein alternierender Streuschnitt die Beweidung. Das fördert eine dichte Pflanzendecke, beugt Verbuschung vor und sichert den Landwirten die seit Langem bewährte Streue als Einstreu im Winter.
Olma: Tag des Ehrengastes - Kanton Wallis
«Freudvolles Einordnen in den Olma-Umzug mit meinem Kollegen Staatsratspräsident Mathias Reynard, der den Kanton Wallis als Gastkanton anführt. Der zweisprachige Kanton Wallis setzt auf Innovation als Fortschritt - wie der Kanton St. Gallen. Wallis zeigt, dass Französsich als Zweitsprache ein wichtiges Element der Verständigung ist und ich bin überzeugt, dass Französisch auch weiterhin in der Schule unterrichtet werden muss.
Der Staatsrat Walis und der Gemeinderat Blatten waren am Mittwochabend vor der Olma-Eröffnung, Gäste der St. Galler Regierung im Staatskeller. Die Regierung des Kantons St. Gallen beantragt beim Kantonsrat 1 Million Franken aus dem Lotteriefonds für ein Wohnbauförderprojekt zur Hauptsache, sowie für Strukturverbesserungsmassnahmen in der Berglandwirtschaft. Es ist wichtig, dass die vom Felssturz betroffene Bevölkerung Perspektiven für den Verbleib im Lötschental bekommt.» (Regierungspräsident Beat Tinner)
Eschenbacher Grenzweg
«Nach der offiziellen Feier zu ‘1250 Jahre Eschenbach’ nutzte ich am 4. Oktober 2025 auch als Regierungspräsident die Gelegenheit, an einer Wanderung im Rahmen der Feierlichkeiten teilzunehmen - 5. Etappe von Egligen nach Ermenswil via Bannholz in Richtung Wald nach Ermenswil.
Die Znünipause fand nach dem ersten Aufstieg mit wunderschöner Aussicht im Restaurant Bannholz statt. Vom Restaurant geht es anschliessend weiter an Weihern in einem Naturschutzgebiet vorbei in Richtung Rehazentrum. Nach der Mittagspause erfreuten wir uns an der ehemaligen Mühle Diemberg. Nach 14 km Marschroute war Ermenswil das Ziel im selbstbedienten Dorfladen, wo wir uns mit Nussgipfeln von der Bäckerei Bächtiger stärkten.
Geschätzt habe ich die Gespräche mit den Wandergruppenteilnehmenden, sowie den Blick in die Bergwelt und die nähere Umgebung, wo auch der Linthkanal erkennbar war» (Regierungspräsident Beat Tinner)
Spatenstich der Hochrheinbahn
Am 20. September 2025 war der Spatenstich für den Ausbau und die Elektrifizierung der Hochrheinbahn in Waldshut mit Gästen und Festrednerinnen und Festredner aus Deutschland und der Schweiz - darunter auch Minister Winfried Hermann, Baden-Württemberg, und die Direktorin des Bundesamts für Verkehr. Nach Abschluss der Arbeiten Ende 2027 ist eine direkte und zugleich alternative Verbindung von St.Gallen - mit Ausgangspunkt Herisau - nach Basel auf der Bodensee-Hochrheinbahn möglich.
Der Ausbau und die Elektrifizierung der Hochrheinbahn sind von grosser Bedeutung für die Attraktivität, Zukunftsfähigkeit und Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs in der Region. Die Fahrgäste profitieren künftig von einem leistungsstarken, leiseren und klimafreundlichen Angebot zwischen Südbaden, Bodensee und der Schweiz.
Filmvorführung auf Schloss Sargans
Die Filmemacherin Susanna Fanzun erhält für ihr Schaffen im November 2025 den Radio- und Fernsehpreis der Ostschweiz. Sie ist in Tarasp als Tochter des Schlossverwalters aufgewachsen. In ihrem Film «Unser Schloss» erzählt sie die Geschichte des Schlosses Tarasp aus einer einzigartigen Perspektive.
Über drei Generationen war die Familie Fanzun eng mit dem Betrieb des Schlosses Tarasp verbunden, bevor es an den Künstler Not Vital verkauft wurde. Fanzun verbindet historische Aufnahmen, animierte Elemente und persönliche Erinnerungen zu einem Werk, das über das Schloss hinaus Fragen nach Heimat, Wandel und kulturellem Erbe aufwirft.
Das kulturelle und vielfältige Wirken der Regisseurin und Filmemacherin hat Regierungspräsident Beat Tinner zum Anlass genommen, in seinem Präsidialjahr den Film «Nos Chastè - Das Schloss Tarasp und seine märchenhafte Geschichte» am 27. August 2025 im Schloss Sargans im Rittersaal vorzuführen. Eingeladen waren Vertreter der Südkultur und von den Gemeinden genannte Vertreter/Innen mit Bezug zum regionalen beziehungsweise lokalen Kulturschaffen. Das Kulturschaffen lebt - wie auch die Medienerzeugnisse - von Menschen, die sich engagieren.
UEFA Women's EURO 2025: Spiel England – Wales in St.Gallen
«St.Gallen als Host-City für das Spiel England-Wales hat vor dem Spiel am 13. Juli 2025 offizielle Gäste wie die Britische Ministerin Staphanie Peacock, den Walisischen Minister Jack Sargeant, Botschafter James Squire und Vize-Botschafter Richard Shackleton im Klosterhof des Regierungsgebäudes zu einem Austausch empfangen. In meiner Begrüssung erwähnte ich die Gemeinsamkeiten von England, Wales und der Schweiz; Berge und bezaubernde Landschaften wie auch die Pflege von Traditionen und der eigenen Sprache» (Regierungspräsident Beat Tinner)
Vorarlberg und St.Gallen rücken zusammen
Im Dezember 2026 nimmt eine direkte S-Bahn-Linie zwischen Bregenz und St.Gallen ihren Betrieb auf. Die Regierungen von Vorarlberg und St.Gallen haben die entsprechende Angebots- und Finanzierungsvereinbarung am 7. Juli 2025 in St.Margrethen unterzeichnet. Die heutige Linie der S5 zwischen Weinfelden, St.Gallen und St.Margrethen wird künftig am Grenzbahnhof St.Margrethen mit der S3 Richtung Bregenz verknüpft. Die Bezeichnung der Linie lautet S3 Weinfelden–St.Gallen–St.Margrethen–Bregenz.
Die Leistungen werden mit Fahrzeugen der Ostschweizer Regionalbahn Thurbo erbracht. Zu diesem Zweck werden in den nächsten Monaten zehn Fahrzeuge der Thurbo für ihren Einsatz in Österreich ausgerüstet. Zwischen St.Margrethen und Bregenz steuert Lokpersonal der ÖBB die Züge, auf der Schweizer Seite ist es Lokpersonal von Thurbo.
Bundesratsreise «Verre de l’amitié»
Am 26. und 27. Juni 2025 weilt der Bundesrat auf seiner Bundesratsreise im Kanton St.Gallen. Die Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter führte das Kollegium an besondere Ecken des Kantons. Die erste Etappe war Rapperswil-Jona auf dem Schloss und in Knies Kinderzoo, danach ging es weiter nach Quinten und heute Freitag zum Abschluss nach St.Gallen. Die Stiftsbibliothek gehörte zum Programm wie auch der Austausch mit der Bevölkerung auf dem Klosterplatz.
Der Bundespräsidentin und allen Mitgliedern des Bundesrates überreichte die St.Galler Regierung als Zeichen der Wertschätzung aus der Bühler Group Lernwerkstätte eine Bühler-Pfeffermühle. Diese Bühler-Mühle, gefertigt mit viel Herzblut und handwerklichem Geschick von engagierten Lernenden, symbolisiert nicht nur unser Bekenntnis zur dualen Bildung, sondern auch die Innovationskraft der nächsten Generation.
Eröffnungsfeier der Revitalisierung des Werdenberger Binnenkanal am 21. Juni 2025
«Gestern durfte ich in Sevelen die Eröffnung des revitalisierten Werdenberger Binnenkanals mitfeiern – ein Projekt, das ich als damaliger Präsident des WBK mit angestossen habe und das mir bis heute am Herzen liegt. Entstanden ist ein vielfältiger Lebensraum für Tiere, Pflanzen und Menschen – und ein Vorzeigeprojekt für gelungene Zusammenarbeit zwischen Umwelt, Landwirtschaft und Verwaltung. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten für ihren grossen Einsatz. Wer den neuen Erlebnisweg besucht, wird sehen: Die Natur dankt es uns!» (Regierungspräsident Beat Tinner)
Niederländische Botschafterin zu Besuch in Trübbach
Am 12. Juni 2025 ist die niederländische Botschafterin Karin Mössenlechner zu Besuch bei der VDL ETG Switzerland AG in Trübbach. Das Ziel dieses Besuchs ist ein offener Austausch aller Anwesenden über die momentanen Herausforderungen und über mögliche Chancen in der heutigen Zeit, welche sich für das niederländische Unternehmen im St. Galler Rheintal ergeben. In diesem Zusammenhang wird auch diskutiert, wie der Kanton und die Gemeinden, Unternehmungen unterstützen können und wie sie die aktuellen Herausforderungen war nehmen. Nach der Einführung und dem offenen Austausch haben die Botschafterin, Regierungspräsident Beat Tinner und der Gemeindepräsident Andreas Bernold (Wartau) den neu fertiggestellten ISO6-Reinraum eröffnet.
«Die holländische Botschafterin Karin Mössenlechner war zu Besuch bei VDL ETG und Evateq in Trübbach. VDL ETG Trübbach ist Bestandteil eines holländischen Familienunternehmens. Im Anschluss an den Besuch in Trübbach stand die Besichtigung von RhySearch, einem Forschungspartner von VDL ETG, an. Als Regierungspräsident wies ich in Trübbach darauf hin, dass die Erneuerung des Reinreims zum Sensor Innovation Hub durch das St. Galler Parlament und den Landtag des Fürstentums Liechtenstein genehmigt worden ist und Ende November 2025 die Volksabstimmung im Kanton St.Gallen ansteht. Die Reinraumerneuerung ist ein wichtiger Bestandteil, um die Innovationskraft der St. Galler Industrie weiterentwickeln zu können. Herzlichen an John Piggen von VDL ETG für die Gastfreundschaft.» (Regierungspräsident Beat Tinner)
In die Welt des Lokführers oder der Lokführerin eintauchen
Jürg Ammann hat am OLMA-Wettbewerb 2024 teilgenommen und eine SOB-Führerstandsfahrt in Begleitung von Regierungspräsident Beat Tinner gewonnen. Am 17. Mai 2025 haben Jürg Ammann und sein Sohn Andreas Ammann - nach einer Führung durch die Betriebszentrale der Schweizerischen Südostbahn - die Fahrt von Herisau nach Chur im Führerstand genossen.
Kantischüler im politischen Praxisaustausch in der Hauptstadt
Die Gymnasialklasse 3W mit Schwerpunkt Wirtschaft der Kantonsschule Sargans besucht am 14. Mai 2025 unter Begleitung der Lehrkräfte Corinna Dohr und Mario Hermann die Stiftsbibliothek. Anschliessend führt Regierungsrat Beat Tinner durch das Regierungsgebäude, das Tafelzimmer (Bild) und den Kantonsratssaal. Auch das Regierungszimmer, in dem die Regierung jeweils Dienstags tagt, fehlte nicht auf auf dem Besichtigungsprogramm. Der Zvieri im Ratsstübli schloss den Besuchstag mit Blick hinter die Kulissen der Parlaments- und Regierungsarbeit ab.
Aclaris bezieht neues Headquarter in Rebstein
Die Aclaris GmbH ist Spezialistin und Marktführerin von Tankfilterlösungen für Kaffeevollautomaten und eröffnet mit Anwesenheit von Regierungsrat Beat Tinner am 10. Mai 2025 in Rebstein ihren Firmensitz-Neubau. Innovation hoch drei: als Entwickler und Produzent eines innovativen Produktes - der Neubau wurde in Holz ausgeführt – und als Arbeitgeber von interessanten Arbeitsplätzen.
Mit dem Bezug des neuen Headquarters am Standort Rebstein hat ACALRIS dem kontinuierlichen Wachstum des Unternehmens Rechnung getragen und in diesem Zusammenhang mehrere Abteilungen in einem Gebäude zusammengefasst. Dem weitgehend in Holz errichteten Neubau liegt ein innenarchitektonisches Konzept zugrunde, welches auf den vier Grundsäulen „Kommunikation – Zusammenarbeit – Konzentration und Regeneration“ beruht.
Deputy Prime Minister aus Singapur am St.Galler Symposium
Am 8. Mai 2025 empfangen Regierungsrat Beat Tinner, Regierungsrat Marc Mächler und Staatssekretär Benedikt van Spyk die Delegation aus Singapur am 54. St.Galler Symposium (ISC) an der Universität St.Gallen.
Das Symposium fördert den generationenübergreifenden Dialog über die drängendsten Fragen unserer Zeit und dient dazu, Führungskräften von heute und morgen zum Nachdenken und Handeln anzuregen.
In den letzten Jahren gab es Verschiebungen der globalen, wirtschaftlichen und politischen Machtzentren. Jahrzehntelang dominierte «der Westen» den Welthandel und die multilateralen Institutionen. Jetzt sind die Zentren der globalen Bevölkerung, der Produktion, des Verbrauchs und des Handels Mächte wie China, Indien, Südafrika, Indonesien und Afrika, Indonesien und Brasilien. Das 54. St.Gallen Symposium untersucht, wie dieser Wandel zur Multipolarität Wirtschaft, Geopolitik und Gesellschaft verändert und zeigt Strategien für Wohlstand und Zusammenarbeit in einer neuen Ära auf.
Erfolgreiche St.Gallen Area am START Summit
Die führenden Institutionen und Organisationen des Startup-Ökosystems der Region St.Gallen haben sich erstmals zusammen geschlossen für einen gemeinsamen Auftritt am START Summit – einer der grössten Startup-Messen Europas. Unter dem Claim «St.Gallen – Success Through Access» präsentierten sie am 20. und 21. März 2025 die Stärken der Region: Kurze Wege zu allen relevanten Stakeholdern – von der Ideenfindung bis zur Skalierung.
Die Kooperation umfasst neun Institutionen und Organisationen von Kanton und Stadt St.Gallen, Hochschulen, regionalen Innovationsförderinstitutionen sowie Finanz- und Investmentfirmen. In der gemeinsamen St.Gallen Area erhalten Gründerinnen und Gründer von Startups eine individuelle Beratung und können die umfassenden Unterstützungsangebote der Region kennenlernen – von Innovationsförderprogrammen über Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zu Mentoring durch Expertinnen und Experten. Zudem präsentierten sich acht Startups aus der Region.
Insgesamt haben in der St.Gallen Area rund 2’000 Personen Kontakte zu den regionalen Akteuren geknüpft. Die St.Gallen Area war über die ganze Zeit sehr gut besucht. Sie bot die Möglichkeit für Begegnungen – für Gründerinnen mit Investoren, für die regionale Industrie mit jungen Talenten und für strategische Gespräche, um das Startup-Ökosystem der Region St.Gallen weiter zu stärken. Damit hat der Auftritt die Erwartungen des Kantons und der anderen Institutionen mehr als erfüllt.
Konjunktur- und Trendforum «Horizonte» der St.Galler Kantonalbank
In der Ostschweizer Wirtschaft zeigt sich ein unterschiedliches Bild. Die Industrie leidet unter der schwachen Nachfrage aus dem Ausland. Ihr Auftragsbestand hat sich weiter verschlechtert. Die inlandorientierten Sektoren profitieren dagegen von der anhaltend guten Konsumnachfrage und stützen die Wirtschaft in der Ostschweiz. Auch im Jahr 2025 wird das Verhalten der Schweizerischen Nationalbank von grosser Bedeutung sein. Wie weit wird sie ihren Leitzins senken und wie reagiert sie auf den Frankenkurs? Dieser wird angesichts der geopolitischen Unsicherheiten als sicherer Hafen weiterhin gesucht sein.
Am 5. Februar 2025 in Widnau und am 26. Februar 2025 in Buchs, setzen sich Thomas Stucki und Dominik Schmidlin mit diesen Fragen auseinander. Regierungsrat Beat Tinner und René Walser führen ein Gespräch mit Sabine Bianchi zum Thema «Politik und Wirtschaft im Dialog». Zur «grossen Transformation» in der Automobilindustrie referiert Prof. Dr. Stefan Bratzel, Center of Automotive Management an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Bergisch Gladbach.
«Prof. Dr. Stefan Bratzel ordnete die Zukunftschancen der Automobilindustrie bei der E-Mobilität ein. Die europäischen Hersteller stehen vor grossen Herausforderungen aufgrund der Marktveränderungen und der Preisentwicklung. Automobilzulieferer im Kanton St. Gallen stehen wegen der Wirtschaftslage in Deutschland und des sich verändernden Marktes auch vor Herausforderungen. Diese Einschätzung habe ich am Forum Horizonte eingenommen. Die hohen Exportanteile von St.Gallen nach Bayern und Baden-Württemberg erfordern geregelte Beziehungen zu Europa» (Rr Beat Tinner)
Einzigartige Zusammenarbeit zwischen Forschung, Bildung und Unternehmen
Damit St. Galler Unternehmen am Standort Buchs der Ost – Ostschweizer Fachhochschule, Forschungsprojekte oder Prototypen mit dem Forschungs- und Innovationszentrum Rheintal oder der Ostschweizer Fachhochschule umsetzen können, wird die bestehende Reinrauminfrastruktur erneuert. RhySearch gewinnt mit der Reinraumerneuerung und dank der kürzlich erfolgten Anerkennung durch den Bund als Technologiekompetenzzentrum von nationaler Bedeutung zusätzlich an Kraft und Potenzial. Die Anerkennung ermöglicht einen Ausbau von RhySearch. Zudem stärkt sie die Innovationskraft und das Innovationsökosystem der Region Ostschweiz und des Fürstentums Liechtenstein.
Markanter Ausbau ab dem Fahrplanwechsel
Ab dem Fahrplanwechsel im Dezember wird das Nachtnetz in den Regionen Wil, Toggenburg, St. Gallen, Appenzell und Rheintal deutlich ausgebaut. Der öffentliche Verkehr sorgt an den Wochenenden für sichere und bequeme Verbindungen für Nachtschwärmer bis spät in die Nacht. Viele Regionen der Ostschweiz werden in der Freitag- und Samstagnacht sowie an Feiertagen besser mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Ab dem Wochenende vom 20./21. Dezember 2024 fahren die Züge und Busse weiter, länger und häufiger. Die halbstündlichen Zug-Verbindungen ab Winterthur in die Ostschweiz bis um 3.00 Uhr bilden das Rückgrat im Nachtnetz. Gute Anschlüsse an den Bahnhöfen ab Wil via St. Gallen bis Heerbrugg sorgen für eine zügige Weiterreise in die Regionen.
Regierungsrat Beat Tinner, Patrick Ruggli (Leiter Amt für öffentlichem Verkehr), Christian Baumgartner (Leiter Markt Thurbo) und Roger Walser (Leiter Markt & Kunden PostAuto-Gebiet Ost) haben in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2024 die Erstfahrt von Winterthur nach Gossau begleitet.
«Nachtschwärmer aufgepasst: Seit diesem Wochenende kann länger gefeiert werden! Dank dem Ausbau des öV-Nachtnetzes kommt man beispielsweise bis 3 Uhr in der Früh sicher von Winterthur nach Heerbrugg oder ins Toggenburg. Ich habe das selber in der ersten Nacht getestet. Weitere Ausbauten folgen im restlichen Kantonsteil in einem Jahr. Entdecke auch du die Vorzüge des Nachtnetz unter www.ostwind.ch/nachtnetz» neues Fenster (Rr Beat Tinner)
Bahn frei für den Halbstundentakt im St. Galler Rheintal
Die Hauptarbeiten der partiellen Doppelspurabschnitte im St. Galler Rheintal sind abgeschlossen. Damit können die Fernverkehrszüge ab dem Fahrplanwechsel vom 15. Dezember 2024 im Halbstundentakt zwischen Sargans und St. Gallen verkehren. Diesen Meilenstein für den öffentlichen Verkehr (ÖV) haben Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft sowie ÖV- und Tourismusbranche am 13. Dezember 2024 an einem Anlass gewürdigt.
«Mehr Zug und Bus ab heute im Rheintal und im Sarganserland dank des Doppelspurausbaus im Rheintal. Für Pendlerinnen und Pendler, wie für Freizeitnutzende, gibt es nun ‘allopott’ gute Verbindungen dank des Halbstundentakts. Freizeitangebote wie unsere Skigebiete oder der Walensee sind noch besser erreichbar. Ein herzliches Dankeschön an Planer und alle am Bau Beteiligten.» (Rr Beat Tinner)
Startup Forum St. Gallen @ OLMA 2024
Das Startup Forum St.Gallen an der OLMA feiert dieses Jahr sein 10-Jahres-Jubiläum! Ein Jahrzehnt voller Innovation, Inspiration und Networking verdient eine besondere Ausgabe des Forums. Regierungsrat Beat Tinner begrüsst am 14. Oktober 2024 die 700 gründungsinteressierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer in St.Gallen. Spannende Speaker, innovative Startups und natürlich reichlich Gelegenheit zum Netzwerken – all das in einem inspirierenden Rahmen, der den Geist des Unternehmertums atmet. Start-ups sind ein grosser Gewinn für den Kanton St.Gallen: Sie tragen zur Wertschöpfung in den Regionen bei, schaffen spannende Arbeitsplätze und sind wertvolle Innovationstreiber. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schwerpunktziel der St.Galler Regierung, die Innovationskraft im Kanton weiter zu erhöhen.
ENHK zu Besuch im Toggenburg
An der Jahrestagung der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) vom 30. August 2024 nutzt Regierungsrat Beat Tinner als Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes die Gelegenheit, der Kommission die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Landwirtschaft bei der Nutzung und Weiterentwicklung ihres wertvollen Lebensraumes aufzuzeigen. Trotz der Schutzziele muss eine zeitgemässe Nutzung möglich bleiben
Die Eidgenössische Natur- und Heimatschutzkommission ENHK ist eine unabhängige, ausserparlamentarische Kommission des Bundes. Die Hauptaufgabe der Kommission besteht in der Ausarbeitung von Gutachten und Stellungnahmen zuhanden von Behörden und Gerichten in den vom Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz NHG neues Fenster vorgesehenen Fällen. Im Zentrum der Begutachtung steht die Frage, ob ein Projekt zu einer Beeinträchtigung des Schutzobjektes führt.
Wanderung im Arvenwald
Regierungsrat Beat Tinner ist am 31. Juli 2024 mit Thomas Kurt (Revierförster Quarten) im grössten Arvenwaldbestand im Kanton St.Gallen unterwegs. Landschaftlich ist das Gebiet eine Augenweide - mit Blick auf die Murgseen oder auch beim Rückweg auf die Churfirsten. Das Arvenwaldgebiet ist 180 Hektar gross und hat rund 15'000 bis 20'000 Arven. Dank den Ortsgemeinden Murg und Quarten konnte das Naturwaldreservat im Jahr 2023 auf 700 Hektar erweitert werden.
Die Arve (Pinus cembra L.) ist an den fünf Nadeln pro Kurztrieb leicht zu erkennen. Sie ist in der Subalpinstufe beheimatet, erträgt Temperaturen bis unter –40°C und kommt mit einer sehr kurzen Vegetationsperiode zurecht. Die häufigen mechanischen Kronen- und Stammschäden infolge von Schneelasten führen zu eindrücklichen Wuchsformen. Die Arve wächst in der Jugend sehr langsam, wird maximal 25 m hoch und mehrere Jahrhunderte alt.
ARGE Forsttagung und Jubiläum «125 Jahre St.Galler Forstverein»
Vom 27. und 28. Juni 2024 findet die Tagung der Arbeitsgemeinschaft Alpenländischer Forstvereine im Sarganserland unter dem Motto «Ideengeber Schutzwald» statt. Im Zentrum steht der Schutzwald, der vor Naturgefahren schützt. Die regelmässig stattfindende grenzüberschreitende Fachtagung bietet die Gelegenheit, Wissen zu vertiefen, Erfahrungen über die Landesgrenzen hinaus auszutauschen und gemeinsam Lösungsansätze für den Schutzwald zu entwickeln.
Es ist eine Kombinations-Veranstaltung mit dem St.Galler Forstvereins. Der Forstverein hat seine Partnerländer nicht nur zum fachlichen Austausch eingeladen, sondern auch zum Feiern. Der Gastgeber feiert sein 125-jähriges Jubiläum. Entsprechend passend ist auch das Tagungsthema: «Ideengeber Schutzwald». Denn für die Arbeit im Schutzwald, genauso wie für eine erfolgreiche Vereinsgeschichte, braucht es einen langen Schnauf, innovative Ideen und den Mut, diese auszuprobieren und konsequent umzusetzen. Regierungsrat Beat Tinner gratuliert herzlich zu diesem ehrwürdigen Jubiläum und freute sich, die Forstleute aus den benachbarten Ländern im vielfältigen Kanton St.Gallen willkommen zu heissen.
Ein Hub für Vernetzung, Innovation und Zusammenarbeit
Neue innovative Lösungen entstehen immer durch eine interdisziplinäre Zusammenarbeit. Dies gilt insbesondere für das komplexe Gesundheitssystem. Der Switzerland Innovation Park Ost eröffnet am 7. Juni 2024 den HEALTH Innovation Hub, um gemeinsam mit Partnern und interessierten Unternehmen konkrete Lösungen für die bestehenden Herausforderungen im Gesundheitsbereich zu entwickeln und zu präsentieren. Das Ziel ist es, Innovationsprojekte zu fördern und zu beschleunigen. Im neuen HEALTH Innovation Hub werden Forschungs- und Industriepartner vor Ort vernetzt, um die Entwicklung innovativer Produkte von morgen voranzutreiben.
Eröffnung HEALTH Innovation Hub in St.Gallen vom 7. Mai 2024
Startschuss zum slowUp Werdenberg-Liechtenstein
Vor der offiziellen Streckenfreigabe zum slowUp Werdenberg-Liechtenstein vom 5. Mai 2024 begrüssen Beat Tinner (Regierungsrat), Fredy Schöb (Gemeindepräsident Gams und Präsident des Trägervereins slowUp Werdenberg-Liechtenstein) sowie Rolf Pfeiffer (Stadtpräsident Buchs) die Gäste in Buchs. Allen Reden gemeinsam ist der verbindende Gedanke der Veranstaltung und die historische, gelebte Freundschaft im gemeinsamen Lebensraum Schweiz-Liechtenstein.
Die 17. Ausgabe der Sonntags-Veranstaltung in zehn Gemeinden beidseits des Rheins zog die Bevölkerung auf die autofreien Hauptstrassen. Bei trockenen und angenehmen Bedingungen machten Gross und Klein den jährlichen Anlass zum Fest des Langsamverkehrs.
Eine nachhaltige Innovation
Am 26. April 2024 weihen Bundesrat Albert Rösti und Regierungsrat Beat Tinner den weltgrössten Elektroschmelzofen für Steinwolle ein.
Mit einer Investition von über 100 Millionen Franken macht das Flumser Industrieunternehmen Flumroc einen grossen Schritt in Richtung Dekarbonisierung und reduziert seine CO2-Emissionen. Der neue Ofen wird zu 100 % mit Strom aus Schweizer Wasserkraft betrieben. Dadurch reduzieren sich die CO2-Emissionen bei der Steinschmelze um 80 Prozent: jährlich rund 25'000 Tonnen. Das entspricht 5'500 Haushalten, die mit Öl beheizt werden. Flumroc zeigt damit, dass die Dekarbonisierung der Industrie funktionieren kann und wird zur Vorreiterin der Schweizer Industrie. Das Dämmmaterial wird aus dem nahezu unerschöpflichen Rohstoff Stein hergestellt. Dank dem neuen Elektroschmelzofen wird der Produktionsprozess noch nachhaltiger gestaltet. Der ökologische Fussbadruck von Flumroc-Steinwolle wird massiv verringert: die Treibhausgasemissionen halbieren sich. Im Vergleich zu den gängigen Dämmstoffen stecken damit in der einzigen Schweizer Steinwolle die geringsten Treibhausgasemissionen von der Herstellung bis zur Entsorgung.
Konjunktur- und Trendforum «Horizonte» der St.Galler Kantonalbank
Die Konjunktur kühlt sich merklich ab, insbesondere in der Industrie hat sich die Auftragslage abgeschwächt. Die Inflation ist aus den Schlagzeilen verschwunden, aber noch nicht besiegt. Dennoch sind die Notenbanken mit ihren Zinserhöhungen am Ende angelangt. Ein zentrales Thema 2024 ist die Wende in der Geldpolitik. In den USA wird die Fed voraussichtlich mit Zinssenkungen beginnen. Zieht die Schweizer Nationalbank nach oder belässt sie den Leitzins auf dem aktuellen Niveau? Was bedeutet dies für den Schweizer Franken? Erholt sich die Konjunktur in der Schweiz oder wird doch eine Rezession zum Thema?
Thomas Stucki und Beat Schiffhauer setzen sich am 28. Februar 2024 in Widnau und am 18. März 2024 in St.Gallen mit diesen Fragen auseinander und beleuchten vor diesem Hintergrund die Aussichten für die Ostschweizer Wirtschaft. Im Dialog mit Regierungsrat Beat Tinner und René Walser werden die Erkenntnisse aus Sicht der Wirtschaft und der Politik vertieft.
Spanische Botschafterin besucht St.Gallen
Regierungspräsident Stefan Kölliker, Regierungsrat Beat Tinner und Staatssekretär Benedikt van Spyk begrüssen am 15. Februar 2024 die spanische Botschafterin I.E. María Celsa Nuño García.
Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern haben eine lange Tradition. Bereits im ausgehenden Mittelalter unterhielt Spanien eine Gesandtschaft in der Schweiz und Schweizer Handelshäuser waren in Spanien präsent.
1847 eröffnete die Schweiz in Barcelona ein Handelskonsulat für Spanien, das seit 1958 als Generalkonsulat geführt wird. Das 1861 errichtete Honorarkonsulat in Madrid wurde 1910 zur Gesandtschaft und diese 1957 zur Schweizerischen Botschaft in Spanien erhoben.
1869 unterzeichneten die Schweiz und Spanien das erste Handelsabkommen. Im Ersten Weltkrieg war Spanien der wichtigste Lebensmittellieferant der Schweiz. Die Beziehungen vertieften sich nach dem Tod Francos 1975 mit dem demokratischen Übergang Spaniens zu einer parlamentarischen Monarchie und dessen EU-Beitritt 1986.
Traditionell pflegen die beiden Länder einen guten und intensiven wirtschaftlichen Austausch. Das Handelsvolumen betrug 2022 rund 19 Mrd. Franken. Die wichtigsten Güterkategorien waren Pharma- und Chemieprodukte, Edelmetalle und Schmuck, Landwirtschaftsgüter, Maschinen und Fahrzeuge.
Balzner Neujahrsblätter - 30. Herausgabe
Gemeindevorstehung und Redaktionsteam haben am 5. Januar 2024 den 30. Jahrgang der «Balzner Neujahrsblätter» in Balzers präsentiert. Die Jahresschrift erscheint seit 1995 und kann mit der 30. Ausgabe ein kleines Jubiläum feiern. Sie enthält wie immer eine interessante Palette von Themen, wobei der Burghügel Gutenberg einen Schwerpunkt bildet. Ein im 19. Jahrhundert geplantes und nicht realisiertes «Bergschloss» steht denn auch im Mittelpunkt der Präsentation.
Historischer Moment
Mit dem Hochrhein-Bodensee-Express (HBE) soll ab Dezember 2027 eine neue zweistündliche Verbindung von Basel Badischer Bahnhof über Waldshut, Schaffhausen und Konstanz nach St. Gallen und Herisau geführt werden. Diese ergänzt die heute stündlich fahrende IRE-Linie Basel – Singen. Für die Infrastrukturprojekte inklusive Elektrifizierung dauert die Planung mehrere Jahre.
Mit einem symbolischen Akt haben die am Projekt beteiligten Kantone und Landkreise, das Bundesamt für Verkehr (BAV) sowie das Land Baden-Württemberg am 18. Dezember 2023 in Laufenburg/Baden eine gemeinsam unterzeichnete Vereinbarung ausgetauscht, welche die gemeinsame Finanzierung des Betriebs des HBE und die Zusammenarbeit regelt. Gleichzeitig haben auf deutscher Seite die Projektpartner die Modalitäten für die Finanzierung und Umsetzung der Infrastrukturmassnahmen besiegelt.
Kamingespräch mit Ministerpräsident Kretschmann
Ministerpräsident Winfried Kretschmann und sein Kabinett holen am 28. November 2023 im Rahmen eines Kamingesprächs in der Villa Reitzenstein in Stuttgart Anliegen der Anstösserkantone zu Baden-Württemberg ab, um diese in der Schweiz-Strategie zu berücksichtigen. Wichtig für St. Gallen sind die wirtschaftlichen wie die Grenzgänger-Beziehungen und bessere öV-Verbindungen, die auch Ausbauten auf der Gäubahnlinie notwendig machen. Diskutiert werden auch Massnahmen, wie der Bodensee mit seiner Schifffahrt klimaneutral gestaltet werden kann. Neben Regierungsrat Beat Tinner sind auch die Botschafterin der Schweiz in Deutschland Livia Leu und Generalkonsul Urs Schnider anwesend.
Zweitägige Plenarversammlung in St.Gallen
Die Konferenz für Wald, Wildtiere und Landschaft (KWL) hält ihre Plenarversammlung unter der Leitung von Regierungsrat Josef Hess am 23. und 24. November 2023 im St.Galler Kantonsratssaal ab. Als Gäste nehmen Fachvertreter aus Jagd und Forst, wie das Bundesamt für Umwelt (BAFU) mit seiner Direktorin, teil. Die Regierungsmitglieder befassen sich mit forstwirtschaftlichen Themen und tauschen sich auch zur Wolfsregulation aus.
Regierungsrat Beat Tinner ist in den Vorstand der KWL gewählt worden.
Neue Räumlichkeiten der HB-Therm AG
Der weltweit grösste Hersteller von Temperiergeräten für die kunststoffverarbeitende Industrie ist auf nachhaltiges Wachstum programmiert: HB-Therm AG eröffnet am 9. November 2023 den Neubau in St.Gallen zur Erweiterung der Produktionskapazität. Das neue Gebäude an der Piccardstrasse im Westen St. Gallens integriert auf 15 000 m2 die bisher räumlich getrennten vier Gebäude in St.Gallen. Damit steht - acht Kilometer von den heutigen Standorten entfernt - ein grosszügiges Flächenangebot zur Verfügung: für die Fertigung 2 200 m2, für den Lagerbereich 2 000 m2, für die Montage 4 000 m2, für Büros und Meetingräume 1 500 m2 und 3 500 m2 Parkflächen. Das Gebäude bietet lichtdurchflutete Arbeitsplätze, die sogar mit Blick auf den Säntis beeindrucken, wie auch die hohe Fertigungstiefe der High-Tech-Temperiergeräte.
FDP nominiert die amtierenden Regierungsräte Marc Mächler und Beat Tinner
"Mein Regierungskollege Marc Mächler und ich durften an der Toggenburger Tagung vom 4. November 2023 in Wattwil auf unsere letzten vier Jahre Arbeit in der Regierung zurückblicken. Die Delegierten haben uns einstimmig für die kommenden Wahlen nominiert. Vielen herzlichen Dank hierfür.
Die ersten beiden Jahre der laufenden Amtsperiode waren geprägt durch die COVID-19-Pandemie. Das Bereitstellen von Härtefallhilfen für Industrie und Gewerbe standen in unseren beiden Departementen im Vordergrund. Die Stärkung von Innovationskraft und Unternehmertum ist wichtig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons zu stärken. Der 'Switzerland Innovation Park Ost', eine gemeinsame ETH-/Empa-Professur am Standort der Empa in St. Gallen, sowie den Ausbau der Start-up-Förderung sind Massnahmen, um Erkenntnisse aus Lehre und Forschung mit Produkten und Dienstleistungen marktfähig zu machen. Hier helfen unsere ausgezeichneten Forschungsaktivitäten an der Empa, am Kantonsspital St.Gallen, an der Universität St.Gallen sowie an den Fachhochschulstandorten." (Beat Tinner)
Rheintallinie wieder durchgehend offen
Nach über 8monatiger Bauzeit verkehren die Züge zwischen Sargans und St. Gallen ab 30. Oktober 2023 wieder durchgehend. Vielen herzlichen Dank all jenen, die die längere Reisezeit auf sich genommen haben. Mit dem Fahrplanwechsel 2024/2025 wird neu ein Halbstundentakt auf der Rheintallinie angeboten. Es lohnt sich, auf der Rheintallinie zu reisen, sei es an den Ausbildungs- oder Arbeitsplatz, wie auch in der Freizeit.
Die Schweiz: Traditionell innovativ
Die Soirée Suisse findet unter dem Motto "2023 Bahntastische Schweiz" am Freitag, 8. September 2023, im Deutschen Technikmuseum in Berlin statt.
Die Soirée Suisse versteht sich als jährlicher Sommerempfang, um Partner der Schweizerischen Botschaft und Vertreterinnen und Vertreter aus den Bereichen Politik, Wirtschaft und Kultur einzuladen. Die Soirée möchten zum Anlass nehmen, jeweils verschiedene Seiten der Schweiz vorzustellen. Unter dem Motto «Die Schweiz: Traditionell innovativ!» nimmt die Schweizerische Botschaft jedes Jahr ein Thema in den Fokus, mit dem die Schweiz landläufig in Verbindung gebracht wird, um zu zeigen, welche Innovationskraft hinter diesen Traditionen steht.
Das aktuelle Themenjahr ist der Schweiz als Bahn- und Reiseland gewidmet. Zusammen mit den Sponsoren wird vermittelt, dass die Schweiz in Sachen Bahninfrastruktur und technischer Innovationen eine wichtige Partnerin für den deutschen und europäischen Schienenverkehr ist.
Impuls-Anlass in Oberrindal
Das Jungunternehmerzentrum und die W.E. Schultz GmbH in Oberrindal verzeichnen den Impuls-Anlass vom 6. September 2023 als Erfolg. Das Jungunternehmerzentrum organisierte eine Führung durch die Werkstätten.
Die W.E. Schultz arbeitet für Kunden in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Medizintechnik, Maschinenbau, Automation und überall sonst, wo Präzision und Qualität gefragt ist. Ihr Kerngeschäft ist das Drehen und Montieren von hochwertigen Elektromagneten. Mit Ihrem Know-How und dem hochmodernen Maschinenpark steht die W.E. Schultz GmbH verlässlich zur Seite und das seit 50 Jahren.
8 Tage, 8 Kantone und 444 km entlang dem Rhein
Martin Candinas, Nationalratspräsident 2022/2023, fährt vom 23. bis 30. Juli 2023 mit dem e-Bike rund 444 km dem Rhein nach von der Quelle bis zum Hafen. Ganz nach seinem Motto im Präsidialjahr «Gemeinsam – Ensemble – Insieme – Ensemen» besucht er dabei in acht Tagen acht Kantone, trifft unterwegs Kantons- und Gemeindevertreter/-innen sowie politische Weggefährte und erlebt mit ihnen auf der Tour hautnah die Verbindung und die Vielseitigkeit der verschiedenen «RheinWelten».
Am 24. Juli 2023 macht er Halt in Bad Ragaz auf seiner 444 km langen Tour von der Rheinquelle bis nach Basel. Dabei überreichte Martin Candinas dem Gastgeber Kanton St.Gallen - vertreten durch Regierungsrat Beat Tinner - einen Schlüssel zum Leuchturm auf dem Oberalppass. Projektverantwortliche des Tourismusprojekts Rheinwelten, eine Delegation des Grand Resort sowie Vertreter aus der nationalen, kantonalen und kommunalen Politik liessen sich von der erfolgreichen Umsetzung von Rheinwelten (www.rheinwelten.com neues Fenster) überzeugen. In Bad Ragaz stehen Wasser und Genuss im Vordergrund.
Der Dialog ist wichtig
Am Medienanlass vom 30. Juni 2023 wird die Broschüre "Der Weg zum Erfolg" der Wald-Wild-Lebensraum-Kommission vorgestellt. In den letzten Jahren konnten im Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum deutliche Verbesserungen und gebietsweise eine Entschärfung der Konflikte festgestellt werden. Die Wald-Wild-Lebensraum-Kommission hat die Erfolgsfaktoren analysiert und sie in einer Broschüre zusammengefasst.
Die Koexistenz von Wald und Wild ist ein ständiges Spannungsfeld, das seit langer Zeit Vertreterinnen und Vertreter der Waldeigentümer, Forst, Jagd und Behörde gleichermassen beschäftigt. Die Thematik hat mit der Zunahme der Wildpopulationen an Bedeutung gewonnen. Die Ausdehnung der Siedlungsgebiete, neue Erschliessungen sowie vermehrte Störungen durch Freizeitaktivitäten engen die Wildlebensräume zusätzlich ein und verschärfen die Ziel- und Nutzungskonflikte.
Die Wald-Wild-Lebensraum-Kommission wurde im Jahr 2012 durch den damaligen Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes gegründet mit dem Ziel, im Spannungsfeld «Wald-Wild-Lebensraum» das gegenseitige Verständnis zu fördern und eine Entschärfung der Konflikte zu erreichen.
Fest des Langsamverkehrs
Bei trockenem und zunehmend sonnigen Bedingungen mobilisierte der 16. slowUp Werdenberg-Liechstenstein am 7. Mai 2023 die Massen. Die Bevölkerung nutzte die zur Verfügung gestellten, autofreien Hauptstrassen zahlreich und machte die jährliche Veranstaltung zum grossen Fest des Langsamverkehrs. Über 25‘000 Teilnehmende nahmen wie Regierungsrat Beat Tinner am grenzüberschreitenden slowUp teil, pflegten Freundschaften auf dem Weg oder in den gemütlich eingerichteten Beizen und erfreuten sich an autofreien Radrouten beidseits des Rheins auf einer Länge von über 44 km.
Generationenübergreifender Dialog
Das St. Galler Symposium an der Universität St.Gallen ist die weltweit bedeutendste Organisation und Plattform für den generationenübergreifenden Dialog und die Zusammenarbeit. Das Symposium bringt Führungskräfte von heute und morgen aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um das gegenseitige Verständnis und das gemeinsame Handeln in Bezug auf unsere dringendsten Herausforderungen und Chancen zu fördern. Die globale Gemeinschaft umfasst mehr als 400 Unternehmen und Institutionen sowie über 300 Universitäten.
Am 5. Mai 2023 begrüsst das Symposium Bundesrat Guy Parmelin, Regierungsrat Beat Tinner, Regierungsrat Marc Mächler und Desmond Lee (Minister for National Development & Minister-in-charge of Social Services Integration, Singapore).
Grenzüberschreitende Mobilität
Vergangenen Sommer wurde ein Schweizer Zug auf den Namen „Vorarlberg“ getauft. Nun ziert das St. Galler Wappen eine neue VMOBIL/ÖBB S-Bahn. Am 17. April 2023 nehmen Vorarlbergs Mobilitätslandesrat Daniel Zadra, der St. Galler Regierungsrat Beat Tinner und Verkehrsverbund Vorarlberg Geschäftsführer Christian Hillbrand die Zugtaufe am Bahnhof St. Margrethen vor und unterstreichen dabei erneut die hervorragende und enge Zusammenarbeit der benachbarten Regionen für eine grenzüberschreitende, klimafreundliche Mobilität. Der Zug St. Gallen ist im gesamten S-Bahn-Netz Vorarlbergs unterwegs und damit auch auf den Verbindungsstrecken zwischen Vorarlberg und der Schweiz.
Einheitlicher Zoll- und Wirtschaftsraum seit 100 Jahren
Am 29. März 2023 feiern rund 250 Gäste aus Liechtenstein und der Schweiz das Jubiläum "100 Jahre Zollvertrag Fürstentum Liechtenstein und Schweiz".
Der Zollvertrag bildet den Grundstein für eine institutionalisierte und vielfältige Zusammenarbeit, aber auch für die sehr enge und freundschaftliche Verbundenheit. Die Region ist nicht nur wirtschaftlich stark vernetzt, sondern daraus entstanden in der 100-jährigen Geschichte des Zollvertrags viele Kooperationen und Netzwerke, so zum Beispiel im Bildungs- und Innovationsbereich:
- Das Fürstentum Liechtenstein und der Kanton St.Gallen sind gemeinsam Träger der öffentlich-rechtlichen Anstalt «RhySearch» sowie der Ostschweizer Fachhochschule «Ost».
- Zudem war das Fürstentum Liechtenstein auch Gründungsaktionär am Aufbau des «Switzerland Innovation Park Ost» beteiligt.
Aber auch auf politischer Ebene treffen sich die Regierungen regelmässig. Das Fürstentum Liechtenstein ist unter anderem assoziiertes Mitglied der Ostschweizer Regierungskonferenz, ist in der regionalen Fachdirektorenkonferenz Ostschweiz vertreten und der Kanton St.Gallen arbeiten auch partnerschaftlich in grenzüberschreitenden Gremien wie der «Internationalen Bodenseekonferenz», dem «Metropolitanraum St.Gallen-Bodensee-Rheintal» oder dem EU-Förderprogramm «Interreg» zusammen.
Artikel aus Vilan24 "Es gibt keine wahrnehmbaren Grenzen zum Fürstentum"
Konjunkturtalk Ostschweiz
Nicht zu wenig Arbeit, sondern zu wenige Arbeitskräfte prägten das Jahr 2022. Der Krieg in der Ukraine, die steigenden Preise und entsprechend gestiegene Zinsen veränderten das wirtschaftliche Umfeld markant. Deutschland, der wichtigste Handelspartner der Ostschweiz, rutscht voraussichtlich in eine Rezession. Kann sich die Ostschweiz diesem wirtschaftlichen Abschwung entziehen? Wann löst sich der Knoten bei den Lieferengpässen? Kann die Preisentwicklung unter Kontrolle gebracht werden oder drohen uns deutlich höhere Zinsen?
Im Dialog mit Regierungsrat Beat Tinner (Vorsteher Volkswirtschaftsdepartement) und René Walser (Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter des Bereichs Privat- und Geschäftskunden der St.Galler Kantonalbank) vertieft Sabine Bianchi (Moderation) am 1. März im Rahmen des Konjunktur- und Trendforums "Horizonte" der St.Galler Kantonalbank die Erkenntnisse aus Sicht der Wirtschaft und der Politik.
RAV Heerbrugg ist für die Zukunft gerüstet
Arbeitgebende, Behörden und Politik nutzen am Mittwochvormittag, 8. Februar 2023, die Gelegenheit, sich anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier des neuen regionalen Arbeitsvermittlungszentrums (RAV) Heerbrugg ein persönliches Bild des Kompetenzzentrums für Stellensuchende zu machen.
Auch wenn in der Schweiz derzeit praktisch Vollbeschäftigung herrscht und die Stellensuchendenzahlen tief sind, sehen sich die RAV mit hohen Erwartungen konfrontiert. Der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes, Regierungsrat Beat Tinner, erwähnte in seiner Grussbotschaft in diesem Zusammenhang die Integration von Älteren, von Geflüchteten und Personen mit Beeinträchtigungen in den Arbeitsmarkt. Die Ansprüche an die RAV verändern sich laufend, führte der Regierungsrat weiter aus. Vor einigen Jahren hielt die Einführung der Stellenmeldepflicht Personalberaterinnen und –berater auf Trab, heute ist es die Digitalisierung und morgen vielleicht die Folgen einer möglichen wirtschaftlichen Abkühlung. Neue Arbeitsverhältnisse, bei denen die klassischen Grenzen zwischen Arbeitgebenden und Arbeitnehmenden zunehmend verwischen, stellen die Arbeitslosenversicherung laufend vor neue Herausforderungen.
Besuch der schweizerischen Generalkonsulin in München
Die Regierung pflegt regelmässige Austausche mit den Botschafterinnen Botschaftern der Nachbarstaaten sowie mit den Generalkonsulinnen und Generalkonsule von Stuttgart und München. Am 25. Januar 2023 empfangen Regierungsrat Marc Mächler (Vorsteher Finanzdepartement), Regierungsrat Beat Tinner (Vorsteher Volkswirtschaftsdepartement) und Staatssekretär Dr. Benedikt van Spyk die schweizerische Generalkonsulin in München Elisabeth Bösch Malinen.
Personen-, Waren-, Finanz- und Verkehrsströme verlaufen heutzutage aufgrund der Globalisierung, der Digitalisierung und der zunehmenden Mobilität verstärkt über kantonale und staatliche Grenzen hinweg. In einer global vernetzen Welt ist es nicht zielführend, Herausforderungen als Kanton alleine anzugehen. Der Kanton St.Gallen bewältigt viele Aufgaben über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus in funktionalen Räumen. Vor diesem Hintergrund ist für den Kanton St.Gallen die grenzüberschreitende, interkantonale und regionale Zusammenarbeit von zentraler Bedeutung.
Erfreuliche Entwicklung
Regierungsrat Beat Tinner referiert am Machertreff vom 1. Dezember 2022 in Lichtensteig zum Thema "Startup- und Jungunternehmer-Förderung in der Ostschweiz".
Mit 2’732 Neugründungen im Jahr 2021 konnte das Ergebnis aus dem Rekordjahr 2020 im Kanton St.Gallen sogar übertroffen werden. Damit liegt der Kanton im Schweizer Trend – erstmals wurden 2021 landesweit mehr als 50’000 Unternehmen gegründet. Doch während die Gründungen schweizweit um 7,9 Prozent anstiegen, verzeichnete St.Gallen eine Steigerung um 12,9 Prozent. Lediglich die Kantone Schaffhausen, Zug und Uri sahen im letzten Jahr eine noch grössere Steigerungsrate.
Die St.Galler Fach- und Hochschulen sowie die hieransässigen Forschungsinstitutionen und die IT-Bildungsoffensive des Kantons St.Gallen haben dazu beigetragen, dass sich in St.Gallen in den letzten Jahren eine erfolgreiche und dynamische Start-up-Szene entwickeln konnte. Der Kanton unterstützt bereits heute verschiedene Initiativen, die das lokale Start-up- und Spin-off-Umfeld attraktiver machen sollen.
Spatenstich für den Doppelspurausbau im St. Galler Rheintal
Im Auftrag des Bundes baut die SBB die Bahninfrastruktur im St. Galler Rheintal aus. Damit sie ab Dezember 2024 zwischen St. Gallen und Sargans einen integralen Halbstundentakt im Fernverkehr anbieten kann, braucht es zusätzliche Doppelspurabschnitte sowie weitere Bauarbeiten an der Bahninfrastruktur. Seit August 2022 laufen erste Vorarbeiten wie das Einrichten von Installationsplätzen. Am 19. Oktober 2022 haben Vertreter:innen des Bundesamts für Verkehr, des Kantons St. Gallen, der Gemeinden im Rheintal, der SBB und der beteiligten Bauunternehmungen in Oberriet SG den Spatenstich für den Doppelspurausbau gefeiert.
In seiner Ansprache sagte Regierungsrat Beat Tinner: «Mit der grossen Investition in die Bahninfrastruktur fördern wir den Lebens- und Wirtschaftsstandort Rheintal als attraktive Grenzregion mit einer hohen Wertschöpfung.»
Die nun begonnenen Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Frühling 2025. Neben den zusätzlichen Doppelspurabschnitten zwischen Sevelen und Buchs SG, in Buchs SG Nord sowie zwischen Oberriet SG und Oberriet SG Nord gehören der Rückbau der ehemaligen Haltepunkte Weite-Wartau und Räfis-Burgerau, Anpassungen am Bahnhof Oberriet SG und der Perronanlagen in Sevelen, der Ausbau des Bahnhofs Rüthi SG zum Kreuzungsbahnhof sowie die Erneuerung der bestehenden Gleise entlang der Doppelspurausbauten zum Projekt.
Grundlage für engere Kooperation unterzeichnet
Landesrat Daniel Zadra, Regierungsrätin Graziella Marok-Wachter und Regierungsrat Beat Tinner haben am 4. Oktober 2022 im Namen ihrer Regierungen die Absichtserklärung der Regierungen des Landes Vorarlberg, des Kantons St. Gallen und des Fürstentums Liechtenstein betreffend die Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden öffentlichen Verkehrs unterzeichnet. Die trilaterale Absichtserklärung hat auch die Gründung der "trilateralen Kommission öffentlicher Verkehr Vorarlberg-St.Gallen-Liechtenstein" zum Inhalt.
Für die meisten grenzüberschreitenden Fahrten im Pendler- und Freizeitverkehr wird das Auto genutzt, weil das Angebot des öffentlichen Verkehrs noch zu wenig kundenorientiert ist. Es benötigt einheitliche Tarifstrukturen, umsteigefreie Direktverbindungen oder abgestimmte Anschlüsse an den Grenzen.
Die gegenständliche Absichtserklärung dient in den kommenden Jahren als Grundlage für die engere Kooperation zwischen dem Fürstentum Liechtenstein, dem Kanton St. Gallen und dem Land Vorarlberg bei der Planung und Umsetzung von Massnahmen zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs.
Vereinfachter Zugang zum öffentlichen Verkehr im Bodenseeraum
Der Bodenseeraum als wichtiges Wohn-, Wirtschafts- und Tourismusgebiet hat ein bedeutendes Marktpotential, auch für den öffentlichen Verkehr. Die IGöV Ostschweiz möchte den ÖV-Anteil über gezielte Massnahmen in den Bereichen Bahn- und Busangebot, Ticketing und Marketing steigern.
An der Sommerveranstaltung der IGöV Ostschweiz vom 31. August 2022 wurde die aktuelle Situation im Grenzgebiet zwischen Österreich und der Schweiz mittels eines Referats von Regierungsrat Beat Tinner und Landesrat Mag. Daniel Zadra und einer anschliessenden Podiumsdiskussion beleuchtet.
Besuch laufende Kirschenernte
Die laufende Kirschenernte wurde am 24. Juni 2022 von den Vertretern des Landwirtschaftsamtes genutzt, Regierungsrat Beat Tinner die laufenden Aktivitäten des St.Galler Obstverbandes näher zu bringen. Leider wurden zwei Tage vor dem Besuch bei Petra und Cornel Angehrn in Muolen deren Hochstammbäume von einem Hagelzug im Mitleidenschaft gezogen.
Umso mehr Freude bereiten die feinen Kirschen, die, gut geschützt vor Hagel und vor der Kirschessigfliege, derzeit in der Vollernte stehen. Durch die warme Witterung ist die Ernte um rund 14 Tage vorverschoben.
Premiere der Ostschweizer Immobiliengespräche
Erstmals fand auf dem Gelände der Olma Messen St.Gallen das Ostschweizer Immobiliengespräch statt – als gemeinsame Veranstaltung des Fachmagazins "Immobilien Business" und den Olma Messen St.Gallen. Rund 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren am 28. April 2022 anwesend, als in der Halle 9.2 die Redner auf die Bühne traten und über Trends, Chancen und Herausforderungen sprachen. Regierungsrat Beat Tinner referierte zum Thema "Attraktive Wirtschaft - attraktive Ostschweizer Immobilienmärkte".
Gute Verkehrsverbindungen auf Schiene und Strasse
Für das Forum Erreichbarkeit des Metropolitanraums Bodensee vom 8. April 2022 hat der Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung eingeladen.
International steht der Metropolitanraum Bodensee (MRB) im Wettbewerb um Ansiedlungen, Investitionen und qualifizierte Arbeitskräfte. Sichtbarkeit und ein klares Profil sind daher im Konzept der grossen, europäischen Wirtschaftsräume – Metropolitanräume – von besonderer Bedeutung.
Forstbetrieb Staatswald am Puls der Zeit
Regierungsrat Beat Tinner und rund 50 Teilnehmende folgen der Einladung des Jungunternehmerzentrums zum Impuls-Apéro vom 4. April 2022. Beim Forstwerkhof Oberuzwil stellen fachkundige Referenten den Forstbetrieb Staatswald vor. Der Wald erfüllt zahlreiche Funktionen, unter anderem produziert er den nachhaltigen und nachwachsenden Rohstoff Holz.
Die Holzernte kostendeckend zu gestalten, ist eine Herausforderung. Der Forstbetrieb Staatswald ist ein modern eingerichteter Betrieb, der als Dienstleister auftritt, aber auch seinen eigenen Wald nachhaltig bewirtschaftet – ökonomisch und ökologisch.
Fahrt 100 Tage nach der Eröffnung der S7
Die für den vergangenen Dezember geplante Eröffnungsfeier der ersten 3-Länder S-Bahn am Bodensee musste pandemiebedingt verschoben werden. So wurde die neue S-Bahn-Linie S7 am 26. März 2022 durch Persönlichkeiten aus Politik, Tourismus und Verkehr offiziell eingeweiht. Fahrgäste fahren seit Dezember 2021 an den Wochenenden mit der neuen Linie, ohne umzusteigen, von Romanshorn über Bregenz nach Lindau-Reutin. Die Reisenden profitieren von einer Direktverbindung und markanten Fahrzeitverkürzungen zwischen der Ostschweiz, des Vorarlbergs und des Allgäus.
Boom in Start-up-Szene
Der Kanton St.Gallen erlebt seit Jahren einen Boom bei den Firmengründungen, was für das attraktive Umfeld für Start-ups spricht. Anlässlich der Gründer-Konferenz «START Summit» haben sich Regierungspräsident Marc Mächler und Regierungsrat Beat Tinner am 23. März 2022 in St.Gallen mit Gründerinnen und Gründern aus aller Welt zu Fragen der Start-up-Förderung ausgetauscht. Dabei wurde unter anderem diskutiert, wie eine noch bessere Vernetzung von Forschung und Start-ups gelingen kann, um innovative Lösungen markttauglich zu machen. Mit 2'732 Neugründungen stand der Kanton St.Gallen im Kantonsvergleich im letzten Jahr an siebter Stelle. Dies entspricht einer Zunahme der Neugründungen von 12,9 Prozent.
Die Regierung des Kantons St.Gallen hat sich im Rahmen ihrer Schwerpunktplanung für die Jahre 2021 bis 2031 zum Ziel gesetzt, attraktive Rahmenbedingungen für Start-ups zu schaffen.
Zur Schwerpunktplanung
St.Galler Tag des Waldes 2022
«Wie ist das Verhältnis der Bevölkerung zum Wald?» Die repräsentative Umfrage «WaMos3» der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft unter 1'000 St.Gallerinnen und St.Gallern gibt Antworten. Die St.Gallerinnen und St.Galler fühlen sich nach einem Besuch im Wald richtig wohl und die St.Galler Waldpolitik entspricht den Bedürfnissen der Bevölkerung.
Heute Aufschwung – Morgen Wachstum
Die Schweiz und auch die Ostschweiz erlebten 2021 das stärkste Wirtschaftswachstum seit der Finanzkrise. Der Aufholeffekt nach der Corona-Pandemie war so stark, dass es zu Lieferengpässen kam und das Wirtschaftswachstum trotz voller Auftragsbücher gegen Ende Jahr abflachte. Im Dialog zwischen Regierungsrat Beat Tinner und René Walser (Mitglied der Geschäftsleitung St.Galler Kantonalbank) wurden am Konjunktur- und Trendforum «Horizonte» der St.Galler Kantonalbank vom 14. März 2022 die Erkenntnisse aus der Sicht der Wirtschaft und Politik vertieft diskutiert.
Erstfahrt SOB neue Linie "Aare Linth"
Am 12. Dezember 2021 erweitert die Südostbahn ihr Fernverkehrsnetz mit der neuen Linie «Aare Linth». Mit dem Fahrplanwechsel ist ein toller Ausbau des öV erfolgt. Schneller in München oder neu mit der S7 von Romanshorn nach Lindau-Reutin. Der Aare-Linth der SOB bietet einen ausgezeichneten Fahrkomfort zwischen Bern und Chur. Die Linie verbindet auf einer Länge von 236 Kilometer und einer Fahrzeit von etwas mehr als drei Stunden Bern, Zürich und Chur.
Finance Forum St.Gallen 2021 "Mut zur Zukunft: Anlegen & Investieren 2025" vom 9. November 2021
Leistungen der Standortförderung im Macherzentrum Toggenburg erläutert
Regierungsrat Beat Tinner erwähnt in seinem Referat am 4. November 2021 im Macherzentrum Toggenburg einige laufende Projekte (ImmoWeb / Promotionstool East-Site / Digitaler Marktplatz / Destination.Data) der kantonalen Standortförderung, von denen auch das Toggenburg in besonderem Mass profitieren kann. Der Veranstaltungsort liefert einen Anknüpfungspunkt. Das Macherzentrum Toggenburg entwickelt sich zu einem Knotenpunkt für Jungunternehmer und Selbständige in der Region. Ein Ort, an dem der Austausch zwischen innovativen, engagierten Persönlichkeiten im Mittelpunkt steht und der Nährboden gelegt wird, um Neues zu schaffen.
Eröffnung der neuen Besucherlenkung
Die Gegend ums Hudelmoos gehört zu den schönsten Landschaften der Schweiz. Seit Samstag, 30. Oktober 2021 lässt sie sich auf 40 Kilometern neu ausgeschilderten Wegen bei einem Spaziergang noch besser erleben. 30 neue Tafeln am Wegrand machen auf die Besonderheiten der Landschaft aufmerksam – und auf die Menschen, die sie gestalten. Gemeinsam haben die Gemeinden Amriswil, Muolen und Zihlschlacht-Sitterdorf, die Kantone St.Gallen und Thurgau, sowie viele engagierte Personen, in den letzten Monaten eine neue Besucherlenkung und –information ausgearbeitet.
Unterzeichnung Gründungsakte
Am 2. September 2021 wird die Gründungsakte der Switzerland Innovation Park Ost AG unterzeichnet. Vertreterinnen und Vertreter der 21 Gründungsaktionäre haben in St.Gallen die Switzerland Innovation Park Ost AG aus der Taufe gehoben. Für das Generationenprojekt Innovationspark Ost bedeutet dies einen weiteren Meilenstein.
Spatenstich Ausbau Doppelspur
Mit dem Spatenstich am 30. August 2021 beginnen die rund dreijährigen Bauarbeiten zum Doppelspurausbau zwischen Uznach und Schmerikon. Nach Abschluss der Arbeiten profitieren die öV-Kunden in der Region Obersee von kürzeren Reisezeiten, häufigeren Fahrten und mehr Sitzplätzen.
Taufe Gotthardzug
Am 29. August 2021 wird der Gotthardzug Giruno auf den Namen "St.Gallen" getauft. Der Giruno wird zum Kantonszug und mit dem Wappen der Gotthardlokomotive Ae 6/6 geschmückt. Der Kanton St. Gallen trägt seine Vielfalt und die Innovationskraft mit dem neuen Giruno der SBB aus den Stadler Werkshallen in die Welt hinaus.
Jubiläum Engagement Schutzwald
Am 27. August 2021 findet das 20. Aufforstungsprojekt des Schutzwald-Engagements der Helvetia Versicherungen statt. Das Jubiläumsprojekt "Rheintal" findet im Beisein namhafter Persönlichkeiten statt: Paul Steffen (Vizedirektor BAFU), Josef Hess (Präsident KWL und Regierungsrat Obwalden), Christof Schwarber (Helvetia Generalagent Rheintal), Dario Cologna (Schutzwaldbotschafter), Lizan Kuster (Schutzwaldbotschafterin), Martin Jara (CEO Helvetia Schweiz), Beat Tinner (Regierungsrat St.Gallen), Philipp Näf (Regionalförster Waldregion 2 Werdenberg-Rheintal) und August Ammann (Kantonsoberförster St.Gallen).
Die Helvetia Versicherungen setzen damit ein starkes Zeichen. Die so praktizierte Zusammenarbeit von Wirtschaft, Waldeigentum und Forstdienst ist ein nachahmenswertes Beispiel einer erfolgreichen Public Private Partnership. Der Schutzwald ist ein zentrales Element für die wirtschaftliche Prosperität und die Sicherheit der Bevölkerung in den Alpentälern. Der Wald schützt die Dörfer und Täler vor den Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag, Erosion, Rutschungen, Murgängen und Hochwasser.
Waldratstag
Das Gemeinschaftsprojekt Sarelli der Kantone Graubünden und St.Gallen - Rheinaufweitung bei Bad Ragaz und Maienfeld - dient der Verbesserung der Hochwassersituation und der Lebensräume am Rhein. Die Rheinaufweitung bestimmt das Programm des Waldratstages vom 20. August 2021.
Grundsteinlegung
Am 10. August 2021 erfolgt die Grundsteinlegung des Produktions- und Verwaltungsbaus. Die Kellenberger & Co AG baut für 300 Mitarbeitende in Goldach neue Räumlichkeiten. Für die Ostschweiz und für St. Gallen ein bedeutendes Bekenntnis zum Werkplatz Ostschweiz.

