In der Nacht von Freitag auf Samstag (25.04.2026) ist die Kantonspolizei St.Gallen an eine häusliche Gewalt in einem Mehrfamilienhaus in St. Margrethen gerufen worden, im Zuge derer es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen drei erwachsenen Personen gekommen war. Drei Personen wurden festgenommen. Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen zum Hergang und den Hintergründen aufgenommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen erhielt kurz nach Mitternacht zunächst die Meldung von einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in einem Mehrfamilienhaus in St. Margrethen. Die ausgerückten Patrouillen trafen dort eine 46-jährige Schweizerin sowie einen 20-jährigen Schweizer an. Sie wiesen beide Verletzungen auf. Gemäss ihren Angaben war es zuvor zu einer Auseinandersetzung gekommen, wobei eine dritte beteiligte Person geflüchtet war. Kurz darauf ging die Meldung über eine verletzte Person in Widnau ein. Ein 51-jähriger Italiener war dort mit schweren Verletzungen aufgefunden worden. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Wie sich herausstellte, war auch er an der Auseinandersetzung in St. Margrethen beteiligt gewesen. Die Kantonspolizei St.Gallen geht derzeit davon aus, dass der 51-Jährige und die 46-jährige in einer Paarbeziehung zueinanderstehen. Der 20-Jährige steht in einem Verwandtschaftsverhältnis zur Frau.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen die Ermittlungen zum Hergang und den Hintergründen der Auseinandersetzung aufgenommen. Die 46-Jährige und der 20-Jährige wurden festgenommen. Der 51-Jährige wurde nach seiner Entlassung aus dem Spital ebenfalls festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass bei der Auseinandersetzung Waffen zum Einsatz kamen.
Im Einsatz standen mehrere Patrouillen und Fachspezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, der Rettungsdienst, das Institut für Rechtsmedizin und die Staatsanwaltschaft.
