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Die Jagdstatistik 2025 des Kantons St. Gallen gibt einen Überblick über das Jagdjahr. Sie zeigt Abschüsse, Bestandsentwicklungen sowie Einflüsse wie Fallwild, Krankheiten oder Verkehr. Grundlage sind die Meldungen der Jagdgesellschaften in der elektronischen Datenbank.

Erfasst werden jagdbare und geschützte Arten. Die Statistik dient als Grundlage für Planung, Management und nachhaltige Jagd. Ergänzt wird sie durch Angaben zu Wildschäden und deren Kosten.

Ein Fokusthema widmet sich den Raufusshühnern im Kanton St. Gallen.

St.Galler Jagdstatistik 2025

(c) Urs Büchler, ANJF

Die aktuelle Jagdstatistik zeigt eindrücklich, wie engagiert die Jägerschaft im Kanton unterwegs ist. Trotz schwieriger Witterungsbedingungen gegen Ende der Jagdsaison konnte beim Rothirsch der zweithöchste Abschuss seit Beginn der Erhebungen erzielt werden – ein starkes Zeichen für Einsatz und Fachwissen.

Auch bei Reh, Gämse und Steinwild bewegen sich die Abschusszahlen auf einem konstant hohen Niveau und bestätigen die stabile Entwicklung der letzten Jahre.

Beim Wildschwein hingegen fällt die Zunahme gegenüber dem Vorjahr deutlich aus. Gleichzeitig gilt es, diese Zahlen einzuordnen: Die Bestände dieser Art unterliegen starken jährlichen Schwankungen, weshalb aus einem einzelnen Jahr keine langfristigen Trends abgeleitet werden können.

Schwerpunktthema Raufusshühner – Spezialisten der Berge

Die Raufusshühner sind prägende Arten unserer Berg- und Waldlandschaften und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem. Im Kanton St.Gallen stehen sie jedoch zunehmend unter Druck.

Ein nachhaltiger Umgang mit diesen sensiblen Arten ist deshalb zentral. Dazu gehören gezielte Lebensraumschutz- und Aufwertungsmassnahmen ebenso wie eine zurückhaltende Nutzung. Auch das Verhalten von Erholungssuchenden im Lebensraum der Tiere hat einen direkten Einfluss auf ihr Überleben.

Die Jägerschaft übernimmt dabei eine wichtige Verantwortung und leistet einen aktiven Beitrag zum Schutz und zur Erhaltung dieser faszinierenden Wildtiere. Mehr dazu in der aktullen Jagdstatistik 2025.

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