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Publiziert am 23.04.2026 09:00 im Bereich Allgemein
Birkhahn

Im Kanton St.Gallen kommen alle vier Raufusshuhn-Arten vor. Der Erhalt dieser national wichtigen Vogelarten ist auch den Bemühungen der Jägerschaft und weiteren Projektpartnern zu verdanken. Auch die übrigen Zahlen der kantonalen Jagdstatistik 2025 zeugen von einem erfolgreichen Bestandsmanagement.

Alle vier in der Schweiz vorkommenden Arten der Raufusshühner (Auerhuhn, Birkhuhn, Alpenschneehuhn und Haselhuhn) finden im Kanton St.Gallen geeignete Lebensräume. Damit tragen die St.Galler Bevölkerung und insbesondere die Jägerschaft eine grosse Verantwortung für den Erhalt dieser sensiblen Vogelarten.

Die Zahlen der kantonalen Monitorings zeigen in den letzten Jahrzehnten stabile Bestände bei Birkhuhn und Alpenschneehuhn. Die Wildhut beobachtet jährlich Balzplätze an festgelegten Orten. Zusätzlich überwachen das Kantonsforstamt und die Wildhut die Vorkommen des Auerhuhns mittels genetischen Monitorings. Einzig die Bestände des Haselhuhns, das im Verborgenen lebt, lassen sich nicht durch standardisierte Zählungen erfassen. Der Fortbestand aller vier Arten im Kanton St.Gallen ist einem verantwortungsbewussten Umgang der Jägerschaft, gezielten Aufwertungsmassnahmen, sowie einer kontinuierlichen Überwachung der Bestände zu verdanken.

Auch die übrigen Zahlen der kantonalen Jagdstatistik widerspiegeln das Engagement der Jägerschaft. Beim Rothirsch wurde trotz ungünstiger Witterungsbedingungen der zweithöchste Abschuss seit Beginn der Jagdstatistik verzeichnet. Auch bei Reh, Gämse und Steinwild bewegten sich die Abschüsse auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren. Die Jägerschaft hat deutlich mehr Wildschwein erlegt als im Vorjahr: Aufgrund der starken jährlichen Schwankungen bei dieser Art lässt sich daraus jedoch keine langfristige Zunahme der Bestände oder Abschusszahlen ableiten. Die Jagdstatistik 2025 ist auf der Webseite des Amts für Natur, Jagd und Fischerei verfügbar: Jagdstatistik | sg.ch neues Fenster