Der Kanton St.Gallen vergibt in diesem Jahr 18 Werkbeiträge an Kulturschaffende. Zwei Personen erhalten zudem einen dreimonatigen Aufenthalt in der St.Galler Atelierwohnung in Rom.
Im Rahmen der diesjährigen Ausschreibung sind bei der kantonalen Kulturförderung 106 Gesuche für einen Werkbeitrag eingegangen. 44 dieser Gesuche stammen aus der Bildenden Kunst, 19 aus der Musik, 15 aus der Sparte Angewandte Kunst und Design, 13 aus der Literatur, 9 aus dem Bereich Tanz und Theater sowie 6 aus Geschichte und Gedächtnis. Zwölf Kulturschaffende haben sich um einen dreimonatigen Aufenthalt in Rom beworben.
Die Fachjurys der einzelnen Sparten haben 18 Vorhaben ausgewählt, die nun mit einem Werkbeitrag von je 20'000 Franken unterstützt werden. Zwei Personen erhalten zwischen Dezember 2026 und Mai 2027 je einen dreimonatigen Aufenthalt in Rom und werden für diese Zeit mit einem Beitrag von je 9'000 Franken unterstützt.
Mit den Werkbeiträgen und den Atelieraufenthalten fördert der Kanton Vorhaben von Künstlerinnen und Künstlern aller Sparten. Die finanzielle Unterstützung soll den Kulturschaffenden den nötigen Freiraum geben, um ihre Ideen, Vorhaben und Werke auszuarbeiten, ihre künstlerische Tätigkeit weiterzuentwickeln oder ihre Recherchen zu vertiefen. Die Kriterien für die Auswahl sind nebst ausreichendem Bezug zum Kanton St.Gallen Relevanz, Ausstrahlung, Eigenständigkeit sowie Professionalität.
Folgende Personen erhalten dieses Jahr einen Werkbeitrag oder einen Atelieraufenthalt in Rom:
Tanz und Theater: Sebastian Ryser, Miriam Schöb, Nelly Bütikofer.
Angewandte Kunst und Design: Eva Nimke, Michel Egger.
Bildende Kunst: Lhaga Koondhor, Ilona Ruegg, Jiri Makovec, Asi Föcker, Aramis Navarro, Hanes Sturzenegger.
Literatur: Ugur Gültekin, Sarah Elena Müller.
Geschichte und Gedächtnis: Matthias Peter.
Musik: Damiana Vorburger, Barblina Meierhans, Basil Kehl, Patrick Kessler.
Atelieraufenthalte Rom: Luisa Zürcher, Lika Nüssli.
