Die Regierung hat den Aufgaben- und Finanzplan 2027-2029 verabschiedet. Dank der Umsetzung des Entlastungspakets 2026 kann der sehr hohe Eigenkapitalverzehr gebremst und das strukturelle Defizit mittelfristig beseitigt werden. Im Finanzplanjahr 2029 plant die Regierung wieder mit einer «roten Null».
Bis ins Jahr 2022 sind die finanziellen Reserven des Kantons St.Gallen dank guter Steuererträge und hoher Gewinnausschüttungen der Schweizerischen Nationalbank auf rund 1,4 Milliarden Franken angewachsen. Ab dem Rechnungsjahr 2023 verzeichnete der Kanton St.Gallen teils hohe Defizite. Der Eigenkapitalbestand hat in der Folge stark abgenommen.
Um das strukturelle Defizit zu beseitigen und sicherzustellen, dass der Kanton seine Aufgaben langfristig erfüllen kann, wurde das Entlastungspaket 2026 lanciert. Der Kantonsrat hat das Entlastungspaket 2026 in seiner Wintersession zusammen mit dem Budget 2026 verabschiedet. Die beschlossenen Entlastungswirkungen belaufen sich auf 84 Millionen Franken im Budgetjahr 2026 bis 184 Millionen Franken im Planjahr 2029.
Mit der raschen und konsequenten Umsetzung des Entlastungspakets 2026 wird der hohe Eigenkapitalabbau stark gebremst und der Staatshaushalt mittelfristig wieder ins Lot gebracht. Die Defizite reduzieren sich im Planungszeitraum deutlich:
