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Publiziert am 01.04.2022 16:07 im Bereich Standortförderung

Rorschach SG - Terra Quantum hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde auf insgesamt 75 Millionen Dollar erweitert. Überzeugen konnte das Unternehmen aus Rorschach mit Meilensteinen in der Entwicklung von Quantencomputern und Nanotechnologien.

Terra Quantum hat seine Serie-A-Finanzierungsrunde vom Januar um 15 Millionen Dollar erweitert. Insgesamt konnte das Unternehmen damit 75 Millionen Dollar einnehmen. Bereits im Januar galt die Finanzierungsrunde mit damals 60 Millionen Dollar als eine der weltweit grössten unter Firmen im Bereich Quantentechnologie. Zu bestehenden Geldgebern wie der Zürcher Lakestar sind laut einer Medienmitteilung auch „neue, im Finanzdienstleistungssektor etablierte Investoren“ hinzugekommen.

Terra Quantum gilt eigenen Angaben zufolge als das erste Unternehmen, das den zugrundeliegenden Mechanismus der negativen Kapazität auf ferroelektrischer Basis entschlüsselt hat. Ausserdem ermöglicht es erstmals, Super-Low-Power-Transistoren in der Grösse der menschlichen DNA zu entwickeln. Insgesamt tragen die Forschungsergebnisse von Terra Quantum zu neuen Möglichkeiten bei Quantencomputern und Nanotechnologien bei.

Interessant sind die Erkenntnisse des Unternehmens auch in der Terahertz-Elektronik (Thz). Die sogenannte Terahertz-Spektroskopie bietet unter anderem im Gesundheitswesen neue Möglichkeiten. Terra Quantum hebt hier insbesondere neue Methoden in der Diagnostik hervor, etwa bei nicht invasiven Verfahren zur Krebsfrüherkennung.

Mit dem frischen Kapital will Terra Quantum nun sein Angebot in den Bereichen Algorithmik, Datenkryptographie und Cybersicherheit ausbauen sowie die Entwicklung von Hardware für Quantencomputer vorantreiben.

„Die Erweiterung unserer Series-A und unser bedeutender Forschungsdurchbruch auf dem Gebiet der negativen Kapazität unterstreichen unseren Anspruch, die weltweite Quantenrevolution anzuführen“, lässt sich Markus Pflitsch, Gründer und CEO von Terra Quantum, zitieren. „Die Anwendungsmöglichkeiten unserer Forschungsergebnisse sind nahezu unbegrenzt“, betont er. (Quelle: Café Europe, ssp)