Am Montag, 12. Januar 2026, fand in Bern die Vorprüfung der St.Galler Standesinitiative 25.315 «Die Ostschweiz steht hinter der dritten Röhre Rosenbergtunnel und der zweiten Röhre Fäsenstaubtunnel» statt. Die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Ständerates (KVF-S) wird die Beratung der Standesinitiative nach Vorliegen der Vernehmlassungsvorlage zum nächsten Ausbauschritt fortführen.
Die in der Sommersession 2025 gutgeheissene Standesinitiative neues Fenster lädt die Bundesversammlung ein, das Projekt dritte Röhre Rosenbergtunnel (inklusive Zubringer Güterbahnhof) und die zweite Röhre Fäsenstaubtunnel unverändert in den nächsten Bundesbeschluss über den Ausbauschritt für die Nationalstrassen aufzunehmen.
Der Kantonsrat wurde an der Vorprüfung durch Kantonsrat Sascha Schmid neues Fenster, Buchs (SVP), Boris Tschirky neues Fenster, Gaiserwald (Mitte), und Raphael Frei neues Fenster, Rorschacherberg (FDP), vertreten (im Bild v.r.n.l). Da die Kantone St.Gallen, Schaffhausen, Thurgau und Appenzell Innerrhoden Standesinitiativen mit gleicher Stossrichtung eingereicht haben, traten sie mit einer gemeinsamen Präsentation auf.
Gemäss ihrer Medienmitteilung neues Fenster nimmt die KVF-S zur Kenntnis, dass die projektierten Tunnelbauten die Sanierung der bestehenden Röhren ermöglichen und die bestehenden Kapazitätsengpässe angehen sollen. Sie möchte die Projekte jedoch in einen nationalen Kontext stellen und setzt die Beratung der Standesinitiativen deshalb nach Vorliegen der vom Bundesrat in Aussicht gestellten Vernehmlassungsvorlage zum nächsten Ausbauschritt fort.
