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Der Nussbaum wird im «Nussdorf» Frümsen sowohl im Schutzwald wie auch im Feld gefördert. Die Pflege im Wald wurde mit dem «Sonderpreis der Jury» geehrt. Zum 13. Mal vergab die ARGE Alpenländischer Forstvereine den Alpinen Schutzwaldpreis Helvetia. Eingereicht wurden insgesamt 14 innovative Projekte und Ideen aus Österreich, der Schweiz, Bayern und Südtirol.

Schutzwaldpreis für das Nussdorf Frümsen

Die St.Galler Delegation erhielt den Schutzwaldpreis. (v.l.n.r.: Hans Oppliger, Präsident Nussdorf Frümsen; Bruno Damann, Regierungsrat; Hans Tinner, Revierförster Sennwald; Thomas Tinner; Bruno Cozzio, Präsident St.Galler Forstverein; Esther Tinner; August Ammann, Kantonsoberförster und Lorenz Huber. Foto: Raphael Lüchinger).

Frümsen liegt im Werdenberg am Fusse der steilen Bergwaldungen des Alpsteins. Der Nussbaum hat in Frümsen Tradition und wird im historischen Landschaftsbild neben der Buche als zweitwichtigste Baumart erwähnt. Bewirtschaftungsbedingt ist der Nussbaum in der Vergangenheit selten geworden. Der Verein Nussdorf Frümsen und die Forstgemeinschaft Sennwald möchten dies ändern. Sie haben sich daher zum Ziel gesetzt, den Nussbaum wieder vermehrt einzubringen. Er wird seit Jahren im Wald und im Feld gepflanzt und die Nüsse innovativ verwertet. Baumnüsse sind gesund und gehören zu einer ausgewogenen Ernährung.

Schutzwaldpreis Helvetia 2018 – die Gewinner auf einen Blick

 

- Kategorie Schulprojekte:
  Waldspielgruppe Zwergenland in Andeer, Graubünden. 

- Kategorie Öffentlichkeitsarbeit, Innovation und Schutzwaldpartnerschaften:
  Schutzwaldmärchen, Tirol.

- Kategorie Erfolgsprojekte:
  Sanierung Objektschutzwald Blons, Vorarlberg.

- Sonderpreis der Jury:
  Nussdorf Frümsen, St. Gallen. 

- Schutzwaldpate:
  Ruedi Walli, Graubünden.

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