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Jagd und Waldwirtschaft müssen eine gute Abstimmung von Wald und Wild ermöglichen. Es ist Aufgabe der Wald- und Jagdplanung, diese Koordination mit geeigneten Massnahmen zeitlich und räumlich zu optimieren.

St.Galler Massnahmenplan Wald-Wild-Lebensraum

Die Koexistenz von Wald und Wild ist sowohl naturgegeben als auch in der Wald- und Jagdgesetzgebung verankert. Wald- und Jagdplanung haben diese Koexistenz mit geeigneten Massnahmen zu gewährleisten und zeitlich und räumlich zu fördern und zu optimieren. Die Koexistenz von Wald und Wild ist ein ständiges Spannungsfeld, dessen Eskalation es zu verhindern gilt.

So hat der Vorsteher des Volkswirtschaftsdepartementes des Kantons St.Gallen im Jahr 2012 die «Wald-Wild-Lebensraum-Kommission» (WWLK) eingesetzt und beauftragt, ein nachhaltiges Verfahren für den Umgang mit der Wald-Wild-Thematik auszuarbeiten. In der Kommission wirkten Vertreter der Jagd, des Waldes und – als Novum – auch der Landwirtschaft mit.

Am 25. Juni 2015 konnte der Regierungsrat den «St.Galler Massnahmenplan für einen nachhaltigen Umgang in der Wald-Wild-Lebensraum-Thematik» erlassen. 18 kantonale Organisationen aus der Wald- und Landwirtwirtschaft sowie dem Jagdwesen haben das Dokument unterzeichnet.

Wald-Wild-Lebensraum-Kommission

Ein Schlüsselfaktor für erfolgreiches Handeln im Spannungsfeld Wald-Wild-Lebensraum liegt in einer guten Kommunikation. Diese fördert das Vertrauen zwischen den Akteuren. Um  allseitig akzeptierbaren Lösungen zu finden, sind Kooperation und Partnerschaft gefragt.

Die Wald-Wild-Lebensraum-Kommission steht unter der Leitung des Generalsekretärs des Volkswirtschaftsdepartementes, Gildo Da Ros. Nachdem sie den «St.Galler Massnahmenplan für einen nachhaltigen Umgang in der Wald-Wild-Lebensraum-Thematik» ausgearbeitet hat, hat sie jetzt den Auftrag, die umzusetzenden Massnahmen zu begleiten.

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