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Zum Erhalt der Biodiversität auf GAöL-Flächen müssen Verträge eingehalten werden. Das ANJF kombiniert dafür Kontrolle und Beratung.

Das Stehenlassen von Grasstreifen dient der Biodiversität

Die Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter von Naturschutzflächen leisten insgesamt gute Arbeit. Sporadische Kontrollen der letzten Jahre haben aber gezeigt, dass viele Naturschutzverträge (GAöL) nicht richtig umgesetzt werden und die Biodiversität abnimmt. Um dem entgegenzuwirken, führen wir fortan systematische Kontrolle durch und bieten Beratungsgespräche an.

Angemeldete GAöL-Kontrollen

Speziell ausgebildete Fachpersonen kontrollieren zusammen mit der Bewirtschafterin oder dem Bewirtschafter, ob die Vertragsbedingungen eingehalten sind und besprechen die Resultate. Ziel ist es, die vorgefundene Situation neutral und sachlich zu bewerten. Wenn nötig, leiten wir Sanktionen ein. Wir empfehlen deshalb, vor einer Pflegemassnahme die entsprechenden Bedingungen im GAöL-Vertrag nochmals zu studieren.

Kostenlose und freiwillige Beratung

Im Vordergrund stehen jedoch nicht Sanktionen, sondern die Erhaltung der Biodiversität. Die Fachpersonen können die Landwirtinnen und Landwirte beraten, wie sie die Flächen zugunsten der Biodiversität richtig bewirtschaften. Diese können auch konkrete Fragen stellen und ihre eigenen Ideen einbringen. Die Beratung ist kostenlos und freiwillig.

 

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