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Glückliche, gesunde Tiere machen Freude!

Das Optimierungspotential bestehender Anbinde- und Laufställe ist riesig. Bereits einfache und kostengünstige Optimierungen zeigen positive Auswirkungen auf die Tiergesundheit, die Leistung und den wirtschaftlichen Erfolg eines Betriebes.

Mit wirkungsvollen Anpassungen im Stall, in der Betreuung und der Fütterung kann das Leistungspotential der Tiere im Stall ausgeschöpft und Tierarztkosten gespart werden - dies zeigen zahlreiche Beispiele aus der Praxis auf.  

Wir orientieren uns stark am Prinzip der sechs Freiheiten der Weide (siehe Infokasten), wodurch die Bedürfnisse der Kuh optimal im Stall umgesetzt werden können. Schon kleine Massnahmen helfen und es kann aus jedem Stall etwas herausgeholt werden. Dies ist der Schlüssel zum Erfolg von Kuhsignale in der Praxis. 

Anhand von diversen Tagestrainings (z.B. Tagestraining Kuhsignale im Anbindestall, im Laufstall, im Mutterkuhstall und im Jungviehstall), Vorträgen, diversen Kursen und Beratungseinsätzen auf dem Betrieb unterstützen wir Sie in Ihrer persönlichen Umsetzungsstrategie und zeigen betriebsspezifische Möglichkeiten zur Optimierung auf. Beispielsweise legen wir einen Schwerpunkt auf die Klauengesundheit (einschliesslich Bodenbeschaffenheit im Stall) oder bauliche Gegebenheiten (z.B. Umbau Anbinde- oder Laufstall).

Unsere Idee ist es, dass Sie die Tiergesundheit und dadurch die betriebswirtschaftliche Situation mit Hilfe von betriebsspezifischen Massnahmen verbessern können.

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

 

Die 6 Freiheiten der Weide - bei Optimierungen und Neubauten zu berücksichtigen

12 bis 14 Stunden Liegezeit braucht die Kuh über den Tag verteilt. Massgebend für häufige Ruhephasen sind genügend Schwungraum, passende Liegeboxenabtrennungen und die Griffigkeit der Liegeunterlage. Genügend Ausweichmöglichkeiten (keine Sackgassen) und eine gute Übersicht sind weitere Erfolgsfaktoren. Dazu gehören auch rutschfeste Böden, damit sich die Kuh sicher im Stall bewegen kann.

Frischluft ist gratis und sollte der Kuh immer zur Verfügung stehen. Dadurch kann die Kuh sich abkühlen und schlechte Stallluft wird aus dem Stall befördert. Massnahmen für mehr Luftzirkulation sind beispielsweise offene Seitenwände (natürliche Querlüftung) und mechanische Unterstützung durch Grossraumlüfter etc. Viel Tageslicht hat zudem einen positiven Einfluss auf die Gesundheit, den TS-Verzehr und die Leistung der Tiere.

Eine laktierende Kuh trinkt abhängig von ihrer Ration und der Lufttemperatur zwischen 100 und 150 Litern Wasser pro Tag. Deshalb ist es naheliegend, dass ihr genügend frisches Wasser in übersichtlichen Tränken im Stall zur Verfügung stehen sollte. Im Optimalfall hat auch jede Kuh Zugang zu einem Fressplatz mit schmackhaftem Futter.

Christian Manser

Ing. Agr. ETH

Fachstelle Rindvieh

Landwirtschaftliches Zentrum SG
Mattenweg 11
9230 Flawil

Nathalie Roth

Nathalie Roth

BSc in Agronomie / MSc in Life Sciences

Fachstelle Rindvieh

Landwirtschaftliches Zentrum SG
Mattenweg 11
9230 Flawil

Pirmin Zürcher

Pirmin Zürcher

BSc in Agronomie

Fachstelle Rindvieh

Landwirtschaftliches Zentrum SG
Mattenweg 11
9230 Flawil

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