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Der Kanton St.Gallen überarbeitet sein Energiesetz. Mit dem aktuellen Nachtrag entspricht es ganz dem Stand der Technik: Auch der Energiebedarf für Heizen, Warmwasser, Lüftung und Klima soll so gering wie möglich gehalten werden.
Die Regierung hat die Botschaft zum VI. Nachtrag zum Energiegesetz nun verabschiedet und dem Kantonsrat überwiesen. Im November 2019 ist die erste Lesung im Parlament geplant. Angestrebter Vollzugsbeginn ist Sommer 2020.

Die Botschaft ist verfügbar unter: Botschaft und Entwurf der Regierung vom 13. August 2019 

 
Heizen mit erneuerbarer Energie ist über alles betrachtet günstiger als mit einer Ölheizung.
Heizen mit erneuerbarer Energie ist über alles betrachtet günstiger als mit einer Ölheizung.

Wieso ein neues Energiegesetz?

Noch immer werden zwei Drittel aller Schweizer Gebäude mit Heizöl und Gas beheizt. Erdöl und Erdgas kommen nur in wenigen Regionen der Welt vor. Diese Länder können geopolitisch grossen Einfluss ausüben – und wir in der Schweiz sind abhängig von ihnen. So geben St.Galler Haushalte allein 300 Millionen Franken pro Jahr für Öl und Gas aus dem Ausland aus. Geld, das keinen Beitrag zur Wertschöpfung in der Schweiz leistet.

Ein idealer Zeitpunkt, das Energiegesetz zu aktualisieren, um nicht nur dem Umweltschutz, sondern auch der regionalen Wirtschaft Rechnung zu tragen. Werden z.B. bestehende Bauten energetisch modernisiert, profitieren nicht nur Hauseigentümerinnen und -eigentümer, sondern auch das regionale Gewerbe. Denn es plant, installiert und unterhält die neuen Gebäude und Anlagen.

So bleiben rund 80% des Geldes in der Schweiz, schaffen hier wieder Arbeitsplätze und machen uns unabhängiger von Öl- und Gasproduzenten im Ausland.
 

Die drei wichtigsten Punkte


 

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Energie

Amt für Wasser und Energie
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9001 St.Gallen