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Naturereignisse, Notlagen, Katastrophen und Konflikte können unser gewohntes Leben auf einen Schlag verändern. Um Menschen in diesen herausfordernden Situationen bestmöglich zu Unterstützen gibt es den Bevölkerungsschutz. Doch was wenn Polizei, Feuerwehr und das Gesundheitswesen an Ihre Grenzen kommen?
In einer solchen, nicht alltäglichen Situation unterstützt der Zivilschutz alle seine Partner des Verbundsystem. Um dieses grosse Spektrum an Arbeiten zu bewältigen sind wir auf Ihre Mithilfe und Ihr Verständnis als Arbeitgeber angewiesen.

Aufgebot und Einsatz

Alarm

Wird ein Zivilschutzleistender zu einem Dienst aufgeboten, ist dieser verpflichtet diesem Aufgebot Folge zu leisten. Bei Wiederhandlung droht ein Strafverfaren. Der Dienstleistungsplan wird mehrere Monate im voraus publiziert und Aufgebote werden mindestens 6 Wochen vor dem Dienst von den jeweiligen Zivilschutzstellen verschickt. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet diese Termine dem Arbeitgeber möglichst schnell mitzuteilen. Im Einsatzfall wird der Zivilschützer via E-Alarm aufgeboten. Das bedeutet er wird via Pushnachricht auf sein Mobiltelfon alarmiert. Diese Alarmierung ist verbindlich und ihr muss Folge geleistet werden. 

Dienst- Einsatztage

Die Dienstzeit im Zivilschutz ist vom 20. bis 40. Lebensjahr. Gestartet wird mit 12 Tagen Grundausbildung, in welcher die Bereiche Allgemein- und Fachgrundausbildung ausgebildet werden. Anschliessend werden sie jährlich zu Wiederholungskursen von 2-7 Tagen aufgeboten. Zusätzlich sind Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft oder Noteinsätze möglich.

Spezialisten und Kaderausbildungen, welche auch für Ihr Unternehmen einen Mehrwehrwert generieren, sind natürlich Möglichkeit sich im Zivilschutz weiterzuentwickeln. Die Diensttage variieren hier je nach Ausbildungsstufe und Spezialistenfunktion.

Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft belaufen sich zwischen 0-21 Diensttagen. Diese Einsätze müssen durch den Kanton bewilligt werden. Auch erhält der Zivilschutzleistende das Aufgebot, mindestens 6 Wochen vor dem Dienstanlass.

Diensttage

Erwerbsersatz

Der Arbeitgeber erhält für die Zeit, in welcher sein Mitarbeiter im Dienst ist, eine Entschädigung. Diese beläuft sich auf 80% des Einkommens seines Mitarbeiters. Diese Regelung gilt auch für Dienste welche in der Freizeit zB. Wochenende stattfinden.

Nach jedem Dienstanlass erhält der Zivilschutzleistende die EO (Erwerbsersatz) Anmeldekarte welche er dem Arbeitgeber abzugeben hat. Der Arbeitgeber muss lediglich die Angaben über den Lohn eintragen und die EO Anmeldung an die Sozialversicherungsanstallt senden.

 

Dienstverschiebung

Für eine mögliche Dienstverschiebung ist ein schriftliches Gesuch notwendig, welches mindestens zehn Arbeitstage vor Dienstanlass der jeweiligen Zivilschutzstelle zugestellt wird. Die Zivilschutzstelle wird über das Gesuch entscheiden. Das Gesuch muss vom Zivilschutzleistenden selbst gestellt werden und allfälige Beweismittel wie z.B Prüfungstermine oder ähnliches enthalten. Gesuche welche durch den Arbeitgeber eingehen, werden nicht bearbeitet. 

Noch offene Fragen?

Amt für Militär und Zivilschutz

Zivilschutz Kommando

Burgstrasse 50
9000 St. Gallen


Öffnungszeiten


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Donnerstag
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