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Ausgerichtet auf aktuelle Gefährdungen

Der Zivilschutz ist ausgerichtet auf die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Diese Ausrichtung entspricht den heutigen Gefährdungen, der aktuellen sicherheitspolitischen Lage. Für Angehörige des Zivilschutzes gibt es grundsätzlich drei verschiedene Einsatzarten:
◾Einsätze bei Katastrophen und Notlagen,
◾Einsätze für Instandstellungsarbeiten,
◾Einsätze zugunsten der Gemeinschaft.
Zudem ist der Zivilschutz – personell und materiell verstärkt – auch für den Einsatz im Fall eines bewaffneten Konflikts vorgesehen.

Einsatzgebiete

 

  • Unwetter
  • Hochwasser
  • Grossbrände
  • Explosionen
  • Flüchtlingsprobleme
  • Grossanlässe
  • terroristische Anschläge
  • bewaffnete Konflikte 

 

Einsätze des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft

Der Zivilschutz unterstützt Veranstaltungen

Gemeinschaftseinsätze sind Dienstleistungen des Zivilschutzes für Dritte, namentlich für Behörden, Organisationen, Vereine oder Aussteller. Sie sind in Artikel 27a des Bundesgesetzes über den Bevölkerungsschutz und den Zivilschutz (BZG) festgelegt. Pro Jahr können Schutzdienstpflichtige bis 21 Tage für Gemeinschaftseinsätze auf nationaler, kantonaler, regionaler oder kommunaler Ebene aufgeboten werden. Dienstleistungen zugunsten des eigenen Arbeitgebers sind nicht zulässig.

Voraussetzungen berücksichtigen

Die Verordnung über Einsätze des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft (VEZG) definiert in Artikel 2 die Voraussetzungen für Gemeinschaftseinsätze. Leistungen können erbracht werden, wenn:

  • die Gesuchstellerinnen oder Gesuchsteller ihre Aufgaben mit eigenen Mitteln nicht bewältigen können;
  • der Gemeinschaftseinsatz mit dem Zweck und den Aufgaben des Zivilschutzes übereinstimmt und der Anwendung des erworbenen Wissens und Könnens dient;
  • der Gemeinschaftseinsatz private Unternehmen nicht übermässig konkurrenziert; und
  • das Vorhaben nicht überwiegend der Geldmittelbeschaffung dient.

Fristen beachten

Gesuche für Gemeinschaftseinsätze sind grundsätzlich ein Jahr vor Beginn des Einsatzes einzureichen.

Kantone zuständig für kantonale, regionale oder kommunale Einsätze

Für Gemeinschaftseinsätze auf kantonaler, regionaler oder kommunaler Ebene sind die Kantone zuständig. Sie bewilligen die Einsätze und legen die Aufteilung der Kosten zwischen Kanton, Gemeinden und Gesuchstellerinnen und Gesuchstellern fest. Für weitere Informationen dazu sind deshalb die zuständigen kantonalen Behörde bzw. Website zu konsultieren. Als Entscheidungs- und Orientierungshilfe für die zuständigen Behörden dient der Leitfaden zur Bewilligung von Einsätzen des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft auf kantonaler, regionaler und kommunaler Ebene.

 

Personaleinsatz EZG

Einsatzanfragen (Zusätzliche Dienstage zu den obligatorischen WK in der RZSO)

Für Einsätze des Zivilschutzes zugunsten der Gemeinschaft auf kantonaler, regionaler und kommunaler Ebene suchen wir für AdZS, welche zu den obligatorischen WK zusätzliche Dienstage absolvieren möchten und die Wehrplfichtersatzabgabe so reduzieren können.

Für Einsätze in Ihrer Region, melden Sie sich bitte bei ihrer Zivilschutzstelle oder bei Ihrem zuständigen Kommandanten.

Für Einsätze in einer anderen Region oder anderem Kanton steht Ihnen die Zivilschutzstelle des Kanton SG sehr gerne zur Verfügung.

Kontakt

Kristina Beyer

Einsatzmöglichkeiten:

 

Im Bewilligungsprozess

 

Noch offene Fragen?

Amt für Militär und Zivilschutz

Zivilschutz Kommando

Burgstrasse 50
9000 St. Gallen


Öffnungszeiten


Montag bis Freitag
07.30 - 11.30 und 13.30 - 16.30
Donnerstag bis 18.00 Uhr geöffnet