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Asylkoordination

Alle Bewohnenden einer kantonalen Unterkunft werden ungeachtet ihrer ethnischen Herkunft, Religion, Nationalität, politischen Anschauung oder Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe gleich betreut. Die Betreuung erfolgt politisch und konfessionell neutral. Sie ist insbesondere ausgerichtet auf die Erhaltung und Förderung einer selbstverantwortlichen Lebensgestaltung. Wesentlich dabei ist die Auseinandersetzung mit dem Thema "Integration in der Schweiz" (Zentren mit Integrationscharakter) oder "Ausreise" (Ausreise- und Nothilfezentren).

Die Unterbringung in den Zentren mit Integrationscharakter erfolgt in einem Zweiphasensystem. Die erste Betreuungsphase bis zum Erlangen einer "Integrationsfitness" und einem Aufenthaltsstatus (B od. VA) dauert rund sechs Monate. Im Anschluss werden die Personen mit Aufenthaltsstatus B oder einer vorläufigen Aufnahme (VA) auf eine Gemeinde verteilt. Das Migrationsamt vertritt die Interessen des Kantons St.Gallen betreffend Betreuung von Asylsuchenden gegenüber dem Bund und anderen Kantonen. In Zusammenarbeit mit weiteren Beteiligten (Kantonspolizei, Amt für Wirtschaft, Kantonsarzt) bearbeitet es aktuelle Themen und schlägt Lösungen vor.

Der Bund finanziert den Kantonen die Aufwendungen für die Sozialhilfe im Asylbereich mit einem pauschalen Abgeltungssystem. Die Regelung des Finanzflusses zwischen Bund, Kanton und Gemeinden obliegt ebenfalls der Asylkoordination.

Die Zuteilung der Personen mit Aufenthaltsstatus B oder VA auf die Gemeinden wird von der Vereinigung St.Galler Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten (VSGP) organisiert.

 

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Migrationsamt

Asylabteilung

Oberer Graben 38
9001 St. Gallen

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