Amt für Volksschule
AVS-Schaufenster
Ausgabe 11/2025Wir danken Ihnen für Ihr Interesse an den vielfältigen Informationen.
Das Amt für Volksschule übernimmt keine Haftung für die Inhalte externer Angebote. Für den Inhalt sind ausschliesslich deren Veranstalter verantwortlich.
Allgemeine Informationen
- SAVE the DATE - 17. Jugendtag vom 26. März 2026 im Athletik-Zentrum St.Gallen
- Wimmelbild auf sichergsund.ch – Gesundheitsförderung spielerisch entdecken
- Mitteilungen der PHSG
- Opferhilfestelle für Kinder und Jugendliche
- Nächste Lehrberufe Live vom Lehrstellennetz!
- Das LernFilm Festival 2026 ist lanciert !
- Schulgarten: ein lebendiges Schulareal!
- Erstes Digital Streetwork-Angebot der Schweiz: Extremismusprävention für Jugendliche im Netz
- Kursprogramm 2026 von swsg.ch
- Schulnetz21-Impulstagung 2025: «Zusammenleben gemeinsam gestalten»
- KI KOMPAKT: WAS UND WIE?! Workshop für Lehrpersonen
- Ewige Diskussionen über dasselbe Thema
- Einführung für Lehrpersonen im Vögele Kultur Zentrum - Dienstag, 9. Dezember 2025, 18:00 - 19:30 Uhr
- Einstieg in die Arbeitswelt – wie können Menschen mit Autismus bestmöglich unterstützt werden? - ONLINE-Kurs
Schule und Kultur
SAVE the DATE - 17. Jugendtag vom 26. März 2026 im Athletik-Zentrum St.Gallen
Ein informatives und abwechslungsreiches Programm mit interaktiven Workshops und einem lehrreichen, spielerischen Parcours erwartet die Oberstufenschülerinnen und -schüler und ihre Lehrpersonen am 17. Jugendtag vom Donnerstag, 26. März 2026. Aus sechs Themen können die Lehrpersonen den zu ihrem Unterricht passenden Workshop auswählen. Zu vier anderen Themen absolvieren die Klassen einen Parcours mit Wettbewerb.
Workshops:
- Rauchen und Dampfen
- Jugend und Geld
- Ernährung / Essstörungen
- Im Netz: Das Leben in der digitalen Welt
- Alkohol
- Bewegung
Jede Klasse wird von ihrer Lehrperson begleitet und betreut. Anmeldungen (ab 1. Dezember 2025 möglich) werden nach Eingang berücksichtigt.
Detaillierte Informationen finden Sie unter: Jugendtag St.Gallen | sg.ch neues Fenster
Termin: Donnerstag, 26. März 2026
Zielgruppe: Schulklassen, 1. und 2. Oberstufe
Teilnahme: kostenlos
Durchführungsort: Athletik Zentrum St.Gallen
Anmeldefrist: 1. Dezember 2025 bis 31. Januar 2026
UNBEDINGT MITMACHEN:
Klassen, die am Jugendtag teilnehmen, können im Vorfeld einen kurzen Videobeitrag einreichen. Für den Vormittag und den Nachmittag wird durch eine Fachjury je eine Siegerklasse erkoren und mit einem Beitrag in die Klassenkasse belohnt.
Mehr unter Jugendtag St.Gallen | sg.ch neues Fenster
Kontakt: Amt für Sport, Manuela Schatzmann, Telefon +41 58 229 39 26, manuela.schatzmann@sg.ch
Wimmelbild auf sichergsund.ch – Gesundheitsförderung spielerisch entdecken
Auf sichergsund.ch neues Fenster findet sich nicht nur eine breite Auswahl an Links und Fachbeiträgen rund um Gesundheitsförderung und Prävention. Ein besonders liebevoll gestaltetes Wimmelbild des St. Galler Illustrators Joël Roth zeigt auf humorvolle und detailreiche Weise, in welchen Alltagssituationen uns Gesundheitsthemen begegnen. Es lädt zum Hinsehen, Nachdenken und Gespräch ein – über erwünschtes und weniger erwünschtes Verhalten, über Gefühle und über unseren Umgang mit Gesundheit im Alltag. Ideal, um gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen, deren Erziehungsberechtigten oder auch einfach im eigenen Team ins Gespräch zu kommen. Das Bild eignet sich aber ebenso gut als Poster im Teamzimmer, um spielerisch darauf aufmerksam zu machen, die Webseite wieder einmal zu besuchen Das Wimmelbild kann hier neues Fenster kostenlos im Format A3 und A4 bestellt werden. Zusätzlich stehen weitere Werbematerialien wie Post-its, Traubenzuckerboxen oder Postkarten zur Verfügung, für Veranstaltungen oder einfach als Reminder
Mitteilungen der PHSG
Dienstleistung: Lernen in offenen Lernumgebungen
Immer mehr Schulen gestalten Unterrichtsformen, in denen Schülerinnen und Schüler mit grösserer Eigenverantwortung lernen. In Lernateliers, Lernlandschaften, Talent- oder Begabungsnachmittagen übernehmen Lernende zunehmend Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess. Diese offenen Lernumgebungen fördern nicht nur Selbstständigkeit, sondern auch Motivation, Reflexionsfähigkeit und Kooperation. Damit die Einführung und Weiterentwicklung solcher Lernformen gelingen, lohnt sich eine vertiefte Auseinandersetzung mit den pädagogischen und organisatorischen Voraussetzungen. Dabei können folgende Zugänge hilfreich sein:
SchilW – gemeinsame Auseinandersetzung im Kollegium: Ein schulinterner Weiterbildungstag (SchilW) bietet die ideale Gelegenheit, gemeinsam zu diskutieren, wie viel Eigenverantwortung den Schüler:innen übertragen werden soll und welche Kompetenzen für selbstgesteuertes Lernen gefördert werden müssen. Im Austausch entstehen gemeinsame Haltungen und konkrete Umsetzungsideen für den Schulalltag.
Standortbestimmung – Wo stehen wir? Wie gut lernen unsere Schüler:innen im Lernatelier? Wie gut gelingt die individuelle Lernbegleitung? Was für Aufgaben erhalten Schüler:innen aus den verschiedenen Fächern im Lernatelier? Solche Fragen helfen, den Ist-Zustand zu reflektieren. Mit geeigneten Erhebungsinstrumenten können Schulen gezielt Daten erheben, um die Qualität und Wirkung ihrer offenen Lernsettings einzuschätzen und gezielt weiterzuentwickeln.
Zahlen, Fakten und Forschung – Wissen als Grundlage: Die wissenschaftliche Literatur zu offenen Lernumgebungen ist vielfältig. Ein Fachteam kann relevante Publikationen sichten, auswählen und für die jeweilige Schule aufbereiten – sei es in Form eines Inputs, einer schriftlichen Zusammenstellung oder einer Präsentation
Weitere Informationen
Institut Schule und Profession, stephanie.appius@phsg.ch
https://www.phsg.ch/de/institute/institut-schule-und-profession/dienstleistung neues Fenster
CAS Italienischdidaktik nach neuem MAR
Der neue Lehrgang richtet sich an Gymnasiallehrpersonen mit Lehrdiplom in Italienisch, die den Italienischunterricht gemäss Maturitätsanerkennungsreglements (MAR 2023) kompetenzorientiert gestalten möchten. Im Verlauf des CAS setzen sich die Teilnehmenden praxisnah mit den zentralen Herausforderungen des neuen Rahmenlehrplans auseinander.
Im Mittelpunkt stehen Fragen dazu, wie transversale Kompetenzen sinnvoll in den Sprachunterricht integriert werden können, um sowohl sprachliche Fähigkeiten als auch die vertiefte Auseinandersetzung mit italophonen Mikrokulturen zu fördern.
Darüber hinaus thematisiert der CAS den Umgang mit strukturellen Veränderungen wie reduzierten Unterrichtszeiten, um die gezielte Priorisierung von Teilkompetenzen, die Verankerung von Austausch- und Aufenthaltsangeboten. Teilnehmende lernen eigene Praxiserfahrungen in die Gestaltung des Grundlagen- und Schwerpunktfachs einzubringen.
Start
September 2026
Infoabende
Mittwoch, 11. Februar 2026, 17.00 (online)
Freitag, 20. März 2026, 17.00 (online)
Weitere Informationen und Anmeldung
Institut Sprachliche und Literarische Bildung, mathias.picenoni@phsg.ch
https://www.phsg.ch/de/cas-italienischdidaktik-nach-neuem-mar neues Fenster
Opferhilfestelle für Kinder und Jugendliche
Erleben Kinder und Jugendliche körperliche, sexuelle, psychische Gewalt oder Vernachlässigung sind sie auf Unterstützung angewiesen. Leider trauen sich viele Betroffene nicht, sich an ihre Eltern oder Bezugspersonen zu wenden. Schulen sind für die Früherkennung wichtige Schlüsselstellen. Das Kinderschutzzentrum steht allen Personen zur Verfügung (Kantone SG, AR, AI), die bei einem Kind oder Jugendlichen Gewalt vermuten oder Kenntnis davon haben - freiwillig, vertraulich und kostenlos.
Infobroschüre neues Fenster, Tel. 071 243 78 02, Kontaktformular: Anfrage Beratung neues Fenster
Nächste Lehrberufe Live vom Lehrstellennetz!
Am Dienstag, 2. Dezember 2025 heisst es von 10:30 bis 11:15 Uhr wieder: Lehrberufe Live! neues Fenster. Eintauchen in die Berufswelt von rund 30 Lernenden.
Einfach auf die Startseite www.lehrberufe-live.ch neues Fenster gehen, in rund 30 Lehrberufe reinschauen und live mit Lernenden chatten. Schülerinnen und Schüler benutzen idealerweise Kopfhörer und Notebook, Tablet oder Handy. Lehrpersonen steht hier neues Fenster eine wachsende Anzahl an Arbeitsblättern zur Verfügung, inkl. methodischen Anregungen zur Vor- und Nachbereitung. Beigefügt u.a. ein Infoschreiben an die Eltern.
Dies ist eine tolle Möglichkeit, die Berufswelt einfach, authentisch auf niederschwellige Weise wahrzunehmen. Auch empfehlenswert für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse (Lehrplan 21, Natur, Mensch, Gesellschaft NMG, 6.0 ff), um „unterschiedliche Arbeitsformen und Arbeitsplätze zu erkunden“. Ohne Druck einfach mal zuschauen, wie Jugendliche in unterschiedlichsten Berufen arbeiten und den Lernenden im Live-Chat Fragen stellen. Im Sinne einer ersten positiven Annäherung an die Arbeitswelt.
Information zum Live-Chat
Da der Live-Chat bei der letzten Sendung, aufgrund der zahlreichen Fragen, zeitweise überlastet war, haben wir ihn für die kommende Sendung opmiert. Durch die Anpassungen können Fragen nun schneller beantwortet werden, wodurch sich die Wartezeiten verkürzen sollten.
Bitte notieren Sie sich bereits die kommenden Sendungen: 10. März 2026, 6. Mai 2026 und 10. September 2026 immer von 10:30 bis 11:15 Uhr. Viel Spass wünschen wir Ihren Schülerinnen und Schülern beim Eintauchen in die verschiedensten Berufswelten!
Informationen
Das LernFilm Festival 2026 ist lanciert !
Das LernFilm Festival 2026 ist gestartet! Die Eingabefrist ist gesetzt und LernFilme können bis am 25. März 2026 eingegeben werden. Unser erster Newsletter neues Fenster an Lehrpersonen ist raus und auch auf unserer Website stehen alle Infos zur neuen Durchführung - inklusive aktualisierten Unterlagen für Lehrpersonen neues Fenster. Auch das Thema des Sonderpreises steht fest. In diesem Jahr können zusätzlich Filme zum Thema «Augen auf, sicher ankommen - Rücksicht nehmen im Strassenverkehr» eingereicht werden. Wir freuen uns schon jetzt auf viele lustige, kreative und lehrreiche LernFilme!
Schulgarten: ein lebendiges Schulareal!
Entdecken Sie das Schulareal als Lebensraum – einen Ort zum Wachsen, Lernen und gemeinsamen Sein. Das Themendossier zum Schulareal lädt dazu ein, den Schulraum neu zu denken – über den asphaltierten Pausenplatz, die kleine Grünfläche oder den Schulgarten hinaus. Anhand konkreter Beispiele und Unterrichtsanregungen zeigt das aktualisierte Dossier, wie sich das Schulareal in ein Freiluftklassenzimmer, ein interdisziplinäres Labor und einen Ort zum Entdecken und Mitgestalten verwandeln lässt.
Die Schülerinnen und Schüler pflanzen Samen und Setzlinge in sorgfältig vorbereiteten Beeten. Unter einer grossen Eiche beobachtet eine kleine Gruppe das Wachstum der Gemüsepflanzen, notiert Veränderungen und überlegt, wie man sie je nach Licht- und Wasserbedarf anordnen kann. Man kann sehen, wie hier mathematisches Lernen Wurzeln schlägt. Etwas weiter, am Rand eines kleinen Teichs, beobachten andere Schülerinnen und Schüler das geschäftige Herumhüpfen kleiner grüner Frösche. Mit der Lupe in der Hand und dem Notizbuch auf den Knien haben sie den Lebenszyklus dieser Amphibien in den letzten Wochen verfolgt – vom gallertartigen Ei über die neugierige Kaulquappe bis hin zum Frosch, der zwischen den Binsen hervorspringt. Diese Szenerie zeigt uns den idealtypischen «Schulgarten»: Jeder Winkel des Geländes wird zu einer Gelegenheit, die lebendige Umwelt zu erforschen, zu experimentieren und zu verstehen.
Ein pädagogisches Ökosystem
Beim Schulareal als lebendiges pädagogisches Ökosystem, in dem Schülerinnen und Schüler die Verbindungen zwischen Mensch, Pflanze und Tier direkt erfahren, geht es nicht nur ums «Gärtnern». Es geht darum, einen sich ständig verändernden Raum zu begleiten, Verantwortung zu übernehmen und persönliche, soziale und methodische Kompetenzen zu entwickeln. Beobachten, pflanzen, dokumentieren, planen – all diese Tätigkeiten eröffnen interdisziplinäre Zugänge zu BNE und ermöglichen es, komplexe Themen aus ökologischer, wirtschaftlicher und soziokultureller Perspektive zu beleuchten.
Ein gemeinsamer Lernraum, in dem man sich wohlfühlt
In solchen Räumen können naturnahe Zonen entstehen, die dem Wohlbefinden und der Begegnung dienen. Der Schatten grosser Bäume oder von Vordächern, wasserdurchlässige Böden und kleine Wasserstellen helfen, Hitzeinseln zu reduzieren und schaffen kühle Plätze zum Ausruhen, Austauschen oder einfach zum Beobachten. Mit natürlichen Elementen gestaltete Bereiche werden zu Orten gemeinsamer Erlebnisse – der Kontakt mit der Natur fördert freies Spiel, Kreativität und soziale Interaktion. Im Garten werden Mathematik beim Berechnen der optimalen Beetanordnung, Biologie beim Verstehen von Lebenszyklen, digitale Medien beim Dokumentieren saisonaler Veränderungen und Sprache beim Beschreiben von Erlebnissen ganz natürlich miteinander verbunden. So entsteht gelebte Interdisziplinarität – und zugleich werden überfachliche Kompetenzen wie kritisches Denken, Kooperationsfähigkeit und vorausschauendes Handeln gestärkt.
Eine Einladung, gemeinsames Wissen zu kultivieren
Sich um einen lebendigen Ort zu kümmern bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und die Früchte des eigenen Handelns sichtbar, spürbar und genussvoll zu erleben. Hier findet die Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) eine konkrete Ausdrucksform: Sie stärkt das Verständnis für die Zusammenhänge zwischen Natur, Ernährung, menschlicher Arbeit und kollektivem Wohlbefinden. Die Gestaltung des Schulareals im Sinne eines Whole School Approach – also eines gesamtschulischen Ansatzes – ermöglicht es, Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler, Eltern, Behörden und die lokale Gemeinschaft gemeinsam in Planung und Pflege einzubeziehen. So wird das jährliche Schulfest mehr als nur ein geselliger Anlass: Es wird zur Gelegenheit, Ergebnisse zu teilen, gemeinsames Engagement sichtbar zu machen und die Verbindung zwischen Schule und Gemeinde zu festigen. Aus diesem partizipativen Prozess entsteht ein vertieftes Gefühl der Zugehörigkeit – und ein lebendiger, inklusiver und sich stetig weiterentwickelnder Lern- und Lebensraum.
So verstanden wird das Schulareal zu einer Einladung, Wissen und Zukunft zu kultivieren – mitten im Herzen der Schule.
Erstes Digital Streetwork-Angebot der Schweiz: Extremismusprävention für Jugendliche im Netz
Mit digitalstreetwork.ch lanciert die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi (SKP) ein schweiz weit einzigartiges Pionierprojekt. Es bringt die aufsuchende Jugendarbeit in den digitalen Raum – dorthin, wo Jugendliche täglich unterwegs sind. Das Ziel: Jugendliche frühzeitig begleiten, Extremismus vorbeugen und einen sicheren Ort im Netz für Dialog und Orientierung schaffen.
In sozialen Medien wie TikTok oder Instagram sind Jugendliche heute fast rund um die Uhr aktiv. Laut der aktuellen JAMES-Studie (2024) nutzen 89 Prozent der 12- bis 19-Jährigen in der Schweiz soziale Netzwerke täglich mehrere Stunden und mehrmals pro Woche. Gleichzeitig häufen sich Fälle, in denen junge Menschen online mit diskriminierenden oder extremistischen Inhalten konfrontiert werden. Genau hier setzt digitalstreetwork.ch neues Fenster an.
Niederschwellige Begleitung im digitalen Raum
Die Fachpersonen von digitalstreetwork.ch suchen aktiv den Kontakt zu Jugendlichen in digitalen Räumen. Sie hören zu, klären auf, sprechen mit den Jugendlichen – und verweisen bei Bedarf auf weiterführende Angebote. Damit entsteht erstmals in der Schweiz ein System für digital aufsuchende Jugendarbeit im Bereich Extremismusprävention, das über Kantonsgrenzen hinweg wirkt. Mitfinanziert wird das Modellprojekt durch das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV).
«Präventive Jugendarbeit muss dort stattfinden, wo junge Menschen sich aufhalten. Heute ist das auch online», erklärt Laura Speier, Digital Streetworkerin bei digitalstreetwork.ch. «Wir wollen da sein, bevor sich problematische Inhalte verfestigen – und Jugendlichen zei- gen, dass sie auch im Netz nicht allein sind.»
Extremismusprävention beginnt früh
Projektleiterin Nam-mi Kölbener betont, wie wichtig frühzeitige Unterstützung ist: «Mit digitalstreetwork.ch schaffen wir einen Safe Space, in dem Jugendliche anonym und vertraulich Unterstützung finden können.» Digitale Streetworker*innen fördern den kritischen Umgang mit Medien, stärken Selbstreflexion und helfen Jugendlichen, extreme oder manipulative In- halte einzuordnen. Sie begleiten junge Menschen, die bereits mit problematischen Narrativen in Kontakt gekommen sind, und eröffnen alternative Perspektiven, bevor sich extremistische Ansichten verfestigt.
Auch Martin Bachofner, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi, sieht im Projekt einen konsequenten Schritt in der Arbeit der Stiftung: «Dieses Projekt ist Pio- nierarbeit. Wir investieren damit in eine friedliche, demokratiefähige Gesellschaft, in der junge Menschen Orientierung und Schutz finden – nun auch im digitalen Raum, der längst Teil unserer Lebensrealität ist.»
Fachtagung 2026 und Interviewangebot
Am 10. Februar 2026 findet im Kinderdorf Pestalozzi eine Fachtagung zur digitalen Jugendarbeit und Extremismusprävention statt. Medienvertreter*innen sind herzlich eingeladen. Interviews oder Beiträge mit der Projektleitung sowie den Digital Streetworker*innen können ab sofort vereinbart werden.
Kursprogramm 2026 von swsg.ch
Das neue Kursprogramm von Schule und Weiterbildung Sektion St. Gallen swsg.ch ist erschienen und Anmeldungen können über die Internetseite swsg.ch - Home neues Fenster bis einen Monat vor Kurstermin getätigt werden.
Die Kurse von swsg.ch stehen allen Lehrpersonen zur Verfügung.
Die Kurse eignen sich auch vorzüglich für Teamanlässe!
Der Verein swsg.ch ist eine Sektion der Dachorganisation swch.ch. Wir bieten halbtägige Kursveranstaltungen an Mittwochnachmittagen an: Museumsbesuche, Betriebsbesichtigungen, Naturexkursionen und Atelierbesuche bei Künstlern. Dabei können Lehrpersonen ihr eigenes Wissen vertiefen und Impulse für Exkursionen mit der Klasse gewinnen.
Kontakt: Andi Honegger, Präsident, andi.honegger@swsg.ch, Telefon: +41 71 994 29 69
Schulnetz21-Impulstagung 2025: «Zusammenleben gemeinsam gestalten»
«Wie können Schulen – gemeinsam mit möglichst vielen Beteiligten – das Zusammenleben in und um die Schule so gestalten, dass Lebensqualität und Lernchancen für alle steigen?» Dieser Frage widmet sich die Impulstagung 2025 von Schulnetz21. Die Teilnehmenden erwartet an der Impulstagung ein vielseitiges Programm mit:
Keynotes
- Spannende Impulse zum Thema «Schmetterlingspädagogik», die selbstorganisiertes Lernen mit Lernen durch Erleben verknüpft.
- Einblick in die Methode «Service Learning», die gesellschaftliches Engagement mit fachlichem, methodischem und sozialem Lernen verbindet.
- Beispiel der Schule St. Karli in Luzern, die mit dem Quartier und der Stadt eng vernetzt kooperiert und im Zusammenleben in der Schule neue Wege geht.
- Workshops zu Themen wie Design Thinking in der Schule, Rassismusprävention, Schulhausareale als Lernorte oder Partizipation im Schulalltag.
Die Teilnehmenden gewinnen Einblick in praxisnahe pädagogische Ansätze, entdecken neue Materialen,gewinnen eine frische Perspektive und haben Gelegenheit, sich mit anderen engagierten Fachpersonen auszutauschen.
29. November 2025, 09:15 bis ca. 17:00 Uhr, Pädagogische Hochschule Bern
KI KOMPAKT: WAS UND WIE?! Workshop für Lehrpersonen
Die künstliche Intelligenz verändert die Gesellschaft in hohem Tempo und ist für viele Schüler:innen längst Teil ihrer Lebenswelt. Lehrpersonen benötigen Orientierung zu Grundlagen, Forschung und Auswirkung der Technologie sowie klare Guidelines, um Chancen zu nutzen und Risiken einzuordnen. So können sich Schüler:innen auf die veränderten Anforderungen im Umgang mit KI vorbereiten und begleiten.
Flyer
Ewige Diskussionen über dasselbe Thema
Gemeinsam Konflikte lösen
Konflikte gehören zum Leben – ob in der Familie, im Freundeskreis oder im Arbeitsumfeld. Besonders schwierig wird es, wenn es um Themen wie Politik, Gesellschaft oder Weltanschauungen geht, denn hier prallen unterschiedliche Werte und Sichtweisen aufeinander. Solche Gespräche enden oft in endlosen Diskussionen oder im Streit und können das Miteinander stark belasten. Doch Konflikte müssen nicht ungelöst bleiben.
Warum Konflikte lösen?
Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie entscheidend stabile Beziehungen für unser Wohlbefinden sind – und wie belastend es sein kann, wenn Meinungen aufeinandertreffen. Konflikte können Beziehungen strapazieren und die Lebensqualität beeinträchtigen.
Unser Ziel ist es, solche Spannungen zu analysieren, wissenschaftlich fundierte Lösungsansätze zu entwickeln und sie für alle zugänglich zu machen.
Unser Angebot
Im Projekt haben wir gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen eine praxisnahe Methode entwickelt, um Konflikte gezielt anzugehen. Geschulte Konfliktberater*innen begleiten Sie dabei – kostenlos, vertraulich und wissenschaftlich begleitet.
- Beratung vor Ort oder online möglich
- Dankeschön: 15 CHF pro Person (30 CHF total)
Warum mitmachen?
Sie erhalten nicht nur Unterstützung in einer aktuellen Konfliktsituation, sondern leisten zugleich einen Beitrag zu einer harmonischeren Gesellschaft. Die entwickelten Methoden sollen langfristig helfen, Konflikte im Alltag konstruktiv zu bewältigen.
Jetzt teilnehmen!
Interessiert? Melden Sie sich direkt über unsere Webseite an: Konfliktberatung | Psychologisches Institut | UZH neues Fenster
Bei Fragen erreichen Sie uns auch per Mail: miteinanderreden@psychologie.uzh.ch
Einführung für Lehrpersonen im Vögele Kultur Zentrum - Dienstag, 9. Dezember 2025, 18:00 - 19:30 Uhr
In der neuen Ausstellung «Die LANGEWEILE – ganz schön vielfältig» wird das Phänomen der Langeweile aus vielseitigen Blickwinkeln entdeckt: als gesellschaftliches Tabu, als Antreiber destruktiver als auch kreativer Energie oder als Zustand zwischen Reizüberflutung und innerer Ruhe.
In einem Rundgang präsentiert das Vermittlungsteam des Vögele Kultur Zentrums die wichtigsten Themenbereiche und zeigt verschiedene Möglichkeiten für den interaktiven Besuch mit Ihren Schulklassen. Beim anschliessenden Apéro können Sie sich mit anderen Lehrpersonen auszutauschen und offene Fragen klären.
Voranmeldung bis Freitag, 5. Dezember 2025, unter Angabe von Fach, Stufe und Schulhaus unter www.voegelekultur.ch/einfuerung-lehrpersonen neues Fenster. Dort finden Sie auch weitere Infos zu den Lehrplan21-Kompetenzen.
(Die Einführung kann als Weiterbildung anerkannt werden. Dies muss individuell mit der jeweiligen Schulgemeinde abgeklärt werden).
Einstieg in die Arbeitswelt – wie können Menschen mit Autismus bestmöglich unterstützt werden? - ONLINE-Kurs
Der Übergang von der Schule ins Berufsleben stellt Schüler*innen immer wieder vor eine grosse Herausforderung. Viele Anforderungen wie Berufswahl, Kompetenzfindung und -erweiterung müssen gleichzeitig gemeistert werden. Für Menschen im Autismus-Spektrum kann dies zu einer grossen Hürde werden, in der sie Unterstützung benötigen. Dem Familien-, Schul- und Ausbildungssystem fehlt oft das Verständnis für die herausfordernde Phase von Veränderungen und welche Rolle sie darin spielen können.
Im Rahmen von drei Stunden geben wir Auskunft über das möglichst ideale und zielführende Zusammenwirken der verschiedenen Systeme und zeigen erste Schritte und Handlungsmöglichkeiten im Prozess auf.
Im 1. Teil (von 14 – 15:15 Uhr) wird der Fokus auf den Übergang von der Schule in die Ausbildung gelegt,
Im 2. Teil (von 15:45 – 17 Uhr) von der Ausbildung in die Arbeitswelt.
Der Kurs wird angereichert durch Erfahrungsberichte von Berufstätigen mit Autismus, welche unterschiedliche Ausbildungswege gewählt haben.
Wichtig: Dies ist ein Online-Kurs und es findet keine Einführung in das Autismus-Spektrum statt!
Details zum Aufbau des Kurses entnehmen Sie bitte dem Flyer.
Schule und Kultur
«Literatur aus erster Hand 2026»: Jetzt anmelden!
«Literatur aus erster Hand» geht in die 64. Runde! Vom 4. Mai bis 5. Juni 2026 sind 48 Autorinnen und Autoren wieder in der Ostschweiz unterwegs, um in Schulklassen von ihrer Arbeit zu erzählen, aus ihren Büchern zu lesen und bei den Zuhörenden Spass am eigenen Lesen zu wecken. kklick lädt Schulen aller Stufen herzlich zur Teilnahme ein! Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2025.
Freiwillig unmündig? Sprachkompetenz in Zeiten von KI
Die KI flutet unseren Alltag. Selbst vor Klassen- und Kinderzimmern macht sie nicht halt. Ist das gut? Oder macht sie uns dümmer? Und was passiert mit unserer Sprachkompetenz, wenn wir KI für Textproduktion und -verständnis nutzen? kklick macht sich im Blog dazu einige Gedanken.
kklick-Fokus: «jungspund - Theaterfestival für junges Publikum St.Gallen»
Vom 26. Februar bis 7. März 2026 findet in St.Gallen die fünfte Ausgabe von «jungspund» statt. Elf ausgewählte Produktionen aus der freien Schweizer Theaterszene zeigen die Vielfalt zeitgenössischer Formen für ein junges Publikum. Begleitend zu den Vorstellungen bietet das Festival theaterpädagogisches Material sowie auf Wunsch Einführungen, Nachgespräche und Workshops an
Aus der kklick-Agenda: «Endprobenbesuch «Der Besuch der alten Dame» - für Lehrpersonen
Ist der Mensch käuflich? Hat Moral einen Preis? Was ist Gerechtigkeit? Dürrenmatts Schauspielklassiker aus dem Jahr 1956 um eine reiche alte Dame und deren Rückkehr in ihr heruntergekommenes Heimatdorf befasst sich mit universellen und ungemindert aktuellen Fragen. Veranstaltung für Lehrpersonen im Theater St.Gallen, Grosses Haus am Donnerstag, 15.01.2026 von 18.40 bis 21.30 Uhr.