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Publiziert am 11.09.2019 14:41 im Bereich Verbraucherschutz
Grundwasserbrunnen

Medienberichte zur gesundheitlichen Relevanz des Pestizidwirkstoffs Chlorothalonil und dessen Abbauprodukte sowie zu publizierten Untersuchungsergebnissen lösen vermehrt Anfragen von Wasserversorgungen an das AVSV aus. Wie Wasserversorgungen richtig mit dem Risiko durch Chlorothalonil-Rückstände umgehen, hat das AVSV in einem Brief an alle öffentlichen Wasserversorgungen im Kanton zusammengefasst.

Bezüglich der Hintergründe für die Neubewertung von Chlorothalonil und dessen Abbauprodukte verweisen wir auf die Informationen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV).

Die Wasserversorgungen sorgen im Rahmen der Selbstkontrolle dafür, dass die gesetzlichen Höchstwerte eingehalten werden und müssen dies mit risikobasierten Wasseranalysen belegen. Falls Höchstwerte überschritten werden, hat das BLV einheitliche Vollzugsmassnahmen und Fristen festgelegt. Das Schreiben an die öffentlichen Wasserversorgungen finden sie hier.

Neben den Selbstkontrollanalysen der Wasserversorgungen wurde vom AVSV auch Grundwasser im Rahmen der kantonalen Grundwasserüberwachung, sowie Trinkwasser im Verteilnetz mit amtlichen Stichprobenkontrollen untersucht. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass die Situation im Kanton St.Gallen bezüglich Chlorothalonil-Metaboliten im Trinkwasser aufgrund der vorliegenden Informationen als nicht besorgniserregend einzustufen ist.