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Publiziert am 04.06.2019 14:01 im Bereich Umwelt
OSTLUFT-Jahresbericht 2018

Im Hitzejahr 2018 entwickelte sich die Belastung der Luft durch die verschiedenen Schadstoffe unterschiedlich. Leichten Verbesserungen standen zum Teil grosse Anstiege gegenüber.

Die Stickstoffdioxid-Belastung (NO2) nahm weiter leicht ab. Der im Jahr 2018 neu eingeführte Jahresmittel-Grenzwert für Feinstaub PM2.5 verfehlte das Ziel an allen Messorten um 10 bis 30 Prozent. Der Stundenmittel-Grenzwert für Ozon wurde gegenüber dem Vorjahr wesentlich häufiger überschritten. Deutlich angestiegen ist die Ammoniakbelastung - der Jahresmittelwert lag im Durchschnitt um 30 Prozent höher als im Vorjahr.

Zum Schutz der Gesundheit und der Umwelt sind sowohl beim Verkehr, bei den Holzfeuerungen, in bestimmten Betrieben und in der Landwirtschaft weitere Anstrengungen zur Minderung der Emissionen notwendig. Die Einführung der neuen Abgasnorm Euro 6d-TEMP wird bei der Verbesserung der Luftqualität einen Beitrag leisten. 

OSTLUFT-Jahresbericht 2018 

Medienmitteilung zum Jahresbericht 2018

Fahrzeuge, die der neuen Abgasnorm Euro 6d-TEMP entsprechen