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Publiziert am 30.11.2020 16:00 im Bereich Statistik
Wahlurne

Am 29. November kamen zwei eidgenössische Volksinitiativen und zwei kantonale Vorlagen zur Abstimmung. Die beiden Volksinitiativen wurden abgelehnt, die beiden kantonalen Gesetzesvorlagen angenommen. Die Details dazu auf Wahlkreis- und Gemeindeebene hat die Fachstelle für Statistik für Sie aufbereitet.

Die Konzernverantwortungsinitiative («Für verantwortungsvolle Unternehmen – zum Schutz von Mensch und Umwelt») erhielt nur in der Stadt St.Gallen und in Rorschach befürwortende Mehrheiten, die Kriegsgeschäfte-Initiative («Für ein Verbot der Finanzierung von Kriegsmaterialproduzenten») nur in der Kantonshauptstadt. Auch alle übrigen Ostschweizer Kantone lehnten die beiden eigenössischen Vorlagen ab.

Die beiden kantonalen Gesetzesvorlagen wurden angenommen. Weitgehend unbestritten waren die Kredite und Solidarbürgschaften in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Ihnen stimmten alle Gemeinden zu.  Die Beiträge für familien- und schulergänzende Kinderbetreuung erhielten zwar kantonsweit eine deutliche Mehrheit von 61 Prozent Ja-Stimmen. Trotzdem lehnten zwölf Gemeinden, verteilt über den ganzen Kanton, die Vorlage ab. Einzig in den Wahlkreisen Rorschach und Werdenberg gab es keine Gemeinde mit einer Nein-Mehrheit.

Die auf Karten und Grafiken abgebildeten Detailergebnisse finden Sie hier:


Die von der Fachstelle für Statistik produzierten Wahl- und Abstimmungsstatistiken unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.

Kontakt:

Thomas Oegerli wissenschaftlicher Mitarbeiter Fachstelle für Statistik
058 229 22 59, thomas.oegerli@sg.ch

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