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Publiziert am 21.11.2019 08:30 im Bereich Statistik

Im kantonalen Statistikportal finden sich aktualisierte Inhalte zur stationären Gesundheitsversorgung und zum Gesundheitszustand der Bevölkerung.

Spitalaufenthalte
Die Zahl der stationären Spitalaufenthalte bei den Spitalbetrieben im Kanton St.Gallen ist auch im Jahr 2018 wieder leicht rückläufig (→ Tabelle). Gleiches gilt für die Zahl der Spitalaufenthalte der St.Galler Wohnbevölkerung schweizweit (→ Tabelle).

Mit steigendem Alter nimmt die Wahrscheinlichkeit eines akutsomatischen Spitalaufenthalts bei der Bevölkerung des Kantons St.Gallen erheblich zu (→ Infografik), wobei hier auch geschlechtsspezifische Unterschiede zu beobachten sind (→ Infografik). Die durchschnittliche Verweildauer in akutsomatischen Spitälern sinkt seit 2010 in allen Altersklassen (→ Infografik). Von den ausserkantonalen Spitalaufenthalten werden die meisten in Spitälern des Kantons Appenzell Ausserrhoden und im Kanton Zürich verbracht (→ Tabelle).

Spitalaufenthalte mit welchen Krankheiten?
Die Statistiken im Themenbereich Gesundheitszustand umfassen unter anderem Zahlen zu den Spitalaufenthalten der St.Galler Bevölkerung bei häufigen Erkrankungen wie → Ischämischen Herzkrankheiten, → Hirnschlag, → Atemwegserkrankungen, → unspezifischen Rückenbeschwerden oder → psychischen Erkankungen. Werden die Spitalaufenthalte der St.Galler Wohnbevölkerung nach Hauptdiagnosegruppen unterschieden, zeigt sich, dass die meisten auf Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes zurückzuführen sind, gefolgt von Krankheiten des Kreislaufsystems und Krankheiten des Verdauungssystems (→ Tabelle).

Pflegetage in den St.Galler Spitälern
Bei den stationären Spitalbetrieben im Kanton St.Gallen fallen 2018 wegen der langen durchschnittlichen Aufenthaltsdauern die meisten Pflegetage in psychiatrischen und psychotherapeutischen Abteilungen an. Als nächstes folgen die akutsomatischen Spitalbereiche Chirurgie und Innere Medizin und dann die physikalische Medizin und Rehabilitation (→ Tabelle).

Spitäler als Arbeitgeber
Die Spitäler im Kanton St.Gallen (→ Tabelle) boten im Jahr 2018 rund 10'100 vollzeitäquivalente Stellen an, gut 12'400 Personen waren Ende des Jahres unter Vertrag. Der Personalbestand ist damit gegenüber dem Vorjahr etwas gestiegen (→ Tabelle). Im Durchschnitt arbeiteten die Beschäftigten Ende 2018 mit einem Beschäftigungsgrad von 71 Prozent. Fast 12 Prozent der Mitarbeitenden befanden sich in Ausbildung, wobei die Ausbildungsquote innerhalb der Personalfunktionen stark variiert und beim Pflegepersonal am höchsten ist (→ Tabelle).

Von den Krankenkassen übernommene Kosten
Analog zur gesamten Schweiz steigen die Bruttokosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung je versicherte Person mit Wohnsitz im Kanton St.Gallen seit vielen Jahren an. Im Jahr 2018 ist gegenüber dem Vorjahr jedoch erstmals seit 1997 ein Kostenrückgang zu beobachten. Verantwortlich dafür ist insbesondere der Leistungsbereich Spital stationär (→ Infografik).

Alle Informationen zum Thema Gesundheit im kantonalen Statistikportal

- Gesundheitsversorgung
- Gesundheitszustand
- Gesundheitsprävention

 

Die von der Fachstelle für Statistik produzierten Statistiken unterstehen dem Statistikgesetz des Kantons St.Gallen (sGS 146.1) und dessen Qualitätskriterien.

Kontakt:
Dr. Hedwig Prey, wissenschaftliche Mitarbeiterin Fachstelle für Statistik
058 229 26 13, hedwig.prey@sg.ch