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Publiziert am 04.10.2019 08:30 im Bereich Statistik
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Die Studierenden, die im Jahre 2012 ihr Studium an einer Schweizer Hochschule (inkl. Fachhochschulen) abgeschlossen hatten, wurden 2017 vom Bundesamt für Statistik befragt, wo sie aktuell wohnen. Aus dem Vergleich mit dem Wohnkanton, in dem sich diese Personen aufhielten, als sie ihre Hochschulzugangsberechtigung (Matura oder Vergleichbares) erlangt hatten, lässt sich das Ausmass des Braindrains ermitteln.

Von den rund 1600 Studierenden mit Studienabschluss 2012, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Kanton St.Gallen erhalten hatten, wohnten 2017 noch etwa 750 im Kanton St.Gallen. Auf der anderen Seite wohnten 400 Personen des Abschlussjahrgangs 2012, die ihre Matura in anderen Kanton oder im Ausland erlangt hatten, im Jahr 2017 im Kanton St.Gallen. Dies ergibt eine Nettowanderungsbilanz studierter Köpfe von -27 Prozent. Damit befindet sich der Kanton St.Gallen im interkantonalen Vergleich im Mittelfeld.  

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