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Publiziert am 12.08.2019 13:32 im Bereich Kantonspolizei

Am Sonntag (11.08.2019), kurz nach 17:20 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1 zwischen Uzwil und Gossau ein Verkehrsunfall ereignet, welcher zwei Todesopfer und vier teils schwer verletzte Personen forderte. Der genaue Unfallhergang ist nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Gemäss bisherigen Erkenntnissen hatte ein 52-jähriger Mann mit seinem ehemaligen Militärfahrzeug, welches jetzt zivil eingelöst ist, Motorenprobleme und dürfte sich auf dem Pannenstreifen befunden haben.

Gleichzeitig fuhr ein 22-jähriger Autofahrer mit seinem Auto auf der Autobahn A1 Richtung St.Gallen. Aus bislang unbekannten Gründen geriet das Auto kontinuierlich auf den Pannenstreifen und prallte gegen das Pannenfahrzeug. Durch die Wucht der Kollision wurde das Pannenfahrzeug aufs Dach geschleudert. Der 52-Jährige verletzte sich dabei unbestimmt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Er wird das Spital voraussichtlich schon bald verlassen können.

Das in Frankreich immatrikulierte Auto war mit fünf Personen besetzt. Der 22-jährige Autofahrer wurde schwer verletzt. Eine 21-jährige Mitfahrerin wurde ebenfalls schwer verletzt und musste notoperiert werden. Ihr Zustand ist nach wie vor kritisch. Ein 61-jähriger Mann erlitt diverse Knochenverletzungen und wird im Verlaufe des heutigen Tages operiert. Für zwei Frauen im Alter von 58 und 88 Jahren kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarben noch auf der Unfallstelle. Alle Insassen im Auto sind französische Staatsangehörige.

 

Der Unfall hatte ein Grossaufgebot von Rettungskräften zur Folge. Im Einsatz standen nebst mehreren Patrouillen und Spezialisten der Kantonspolizei St.Gallen, zwei Notärzte, drei Rettungsteams, zwei Rettungshelikopter der Rega und der AP3 Luftrettung, 25 Feuerwehrangehörige der örtlichen Feuerwehren, die Staatsanwaltschaft, der Nationalstrassenunterhalt und Abschleppunternehmer sowie der Amtsarzt.

 

Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen, die das Fahrverhalten des schwarzen Renaults mit französischen Kontrollschildern beurteilen können. Es stellt sich die Frage, ob Auffälligkeiten im Fahrverhalten ausgemacht werden konnten. Personen, die Angaben dazu machen können, werden gebeten, sich beim Polizeistützpunkt Oberbüren, 058 229 81 00, zu melden.