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Publiziert am 23.04.2019 14:15 im Bereich Kantonspolizei
Kapo-Ratgeber: Sichtbarkeit bringt Sicherheit

Gerade in der kalten Jahreszeit, wo die Sonne oft vergeblich auf sich warten lässt und es länger dunkel ist, sind Fussgänger und Velofahrer auf den Strassen besonders gefährdet. Vermeiden Sie Unfälle und machen Sie sich mit auffälliger Kleidung oder Reflektoren sichtbar.

In der Dunkelheit werden schwächere Verkehrsteilnehmende, die dunkel gekleidet sind, oft übersehen. Gerade bei Finsternis ist das Unfallrisiko für Fussgänger und Velofahrer deshalb dreimal höher als am Tag. Kommen Witterungsverhältnisse wie Regen oder Schnee dazu, erhöht sich das Risiko sogar bis auf das Zehnfache. Tragen Sie deshalb Materialien, die schon von Weitem gut sichtbar sind. Entscheiden Sie sich für möglichst helle und auffällige Farben und benutzen Sie Lichter oder Reflektoren. Achten Sie gut darauf, vor allem Kinder in möglichst auffälligen oder grellen Farben zu kleiden. Seien Sie sich stets bewusst, dass andere Verkehrsteilnehmende Sie in der Dunkelheit später als sonst sehen. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht dies besonders eindrucksvoll:

Sichtbarkeit

Velos müssen mit Vorder- und Rücklicht ausgestattet sein. Reflektoren und blinkende Lichter ergänzen diese optimal. Darüber hinaus empfehlen sich zusätzliche Reflektoren, beispielsweise an den Speichen der Räder oder an den Pedalen. Batterielichter müssen regelmässig kontrolliert und schwache Batterien ausgewechselt werden. Diese Tipps sind übrigens auch für Tierfreunde empfehlenswert: Indem Sie Ihrem Hund ein reflektierendes oder blinkendes Halsband anziehen, schützen Sie Ihren Liebling und wissen zudem in der Dunkelheit immer, wo sich das Tier gerade befindet. Natürlich können sich diese Tipps auch Reiterinnen und Reiter zunutze machen.

Autofahrer können zur Sicherheit der Fussgänger oder Velofahrer beitragen, indem sie ihre Geschwindigkeit den Witterungsverhältnissen anpassen und keine Sichtbeeinträchtigungen wie vereiste Scheiben in Kauf nehmen.

Weitere Informationen und Tipps zu diesem Thema erhalten Sie bei der bfu, der Beratungsstelle für Unfallverhütung, auf www.bfu.ch.  

Wir hoffen, Ihnen mit diesen Informationen geholfen zu haben und beraten Sie im nächsten Kapo-Ratgeber gerne zu einem neuen Thema.