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Publiziert am 04.11.2021 09:00 im Bereich

Vor fünf Jahren wurde die Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor lanciert. Seither haben viele Kantone, Gemeinden und staatsnahe Betriebe ihr Engagement für die Lohngleichheit intensiviert. Eine neue Publikation zeigt nun gute Praktiken aus dem öffentlichen Sektor der ganzen Schweiz auf.

Die öffentliche Hand hat in der Förderung der Lohngleichheit eine Vorbildfunktion. Der Kanton St.Gallen hat im Jahr 2017 die Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» unterzeichnet. Das gemeinsame Engagement von Kantonen, Gemeinden und staatsnahen Unternehmen soll ein Signal an öffentliche und private Arbeitgebende aussenden. Die neue Publikation dient als Anregung, um den Grundsatz «gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit» einzulösen.

Arbeitgebende sind in der Schweiz zur Lohngleichheit verpflichtet. Seit 40 Jahren haben Frau und Mann gemäss Bundesverfassung Anspruch auf gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit. Dennoch beträgt der unerklärte Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern in der Gesamtwirtschaft laut der jüngsten Lohnstrukturerhebung (LSE 2018) des Bundesamtes für Statistik durchschnittlich 8,1 Prozent (LSE 2016: 7,7 Prozent). Das macht für Frauen je Monat ein Minus von Fr. 686.– aus.

Mehr Informationen zur Lohngleichheit finden Sie hier.