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Publiziert am 24.09.2020 08:30 im Bereich Bauen
Baustelle

Der Kanton will den Fussgängerstreifen bei der Bushaltestelle Migros Markt auf der St.Gallerstrasse in Gossau sicherer machen. Heute ist die Sicht auf den Fussgängerstreifen stark eingeschränkt, wenn ein Bus in der Busbucht hält. Künftig hält der Bus vor dem Fussgängerstreifen auf der Strasse anstatt in der Busbucht. Damit soll verhindert werden, dass Autofahrerinnen und Autofahrer haltende Busse überholen.

Hält ein Bus bei der Haltestelle Migros Markt in Gossau, ist die Sicht auf den Fussgängerstreifen für Autolenkerinnen und Autolenker stark eingeschränkt. Überqueren Fussgängerinnen und Fussgänger bei einem Bushalt den Fussgängerstreifen, kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Um dieses Sicherheitsdefizit zu beheben, setzt der Kanton Sofortmassnahmen um. Der Bus hält künftig auf der Fahrbahn und nicht in der Busbucht. Zudem erstellt der Kanton eine neue Verkehrsinsel. Beide Massnahmen verhindern, dass Autofahrerinnen und Autofahrer den haltenden Bus überholen können. Es ist geplant, die Sofortmassnahmen bis Mitte Oktober umzusetzen. Die Realisierung der Sofortmassnahme ist witterungsabhängig.

Im August 2020 ereigneten sich auf dem Fussgängerstreifen auf Höhe der Bushaltestelle Migros Markt in Gossau zwei Unfälle. Die Unfallursache ist Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Zwar befand sich zum Zeitpunkt der Unfälle kein Bus an der Haltestelle. Dennoch ist die heutige Verkehrssituation unbefriedigend. Das Tiefbauamt und die Kantonspolizei haben deshalb entschieden, das Sicherheitsdefizit möglichst rasch zu beheben. Weitere Unfälle auf dem Fussgängerstreifen gilt es zu verhindern. Die Kosten für die Sofortmassnahmen betragen rund 20'000 Franken und werden durch den Kanton getragen.

Neben den Sofortmassnahmen sind grössere bauliche Anpassungen bereits in Planung. Das Projekt sieht vor, die Bushaltestelle und die Einfahrt zur Migros zu verschieben. Damit verbessert sich die Sicht auf den Fussgängerstreifen. Eine Mittelinsel soll zudem verhindern, dass Autofahrerinnen und Autofahrer den Bus überholen. Das Projekt soll im November 2020 aufgelegt werden.