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Publiziert am 31.10.2019 11:18 im Bereich Allgemein

Wie medial angekündigt haben Forst- und Jagdverantwortliche zusammen mit der Kantonspolizei an neuralgischen Stellen im Wald Kontrollen durchgeführt, allerdings vorerst ohne Bussen zu verteilen, sondern um Bikerinnen und Biker auf ein allfälliges Fehlverhalten hinzuweisen.

Abseits von öffentlichen Strassen und Wegen ist das Radfahren oder eben das Biken verboten. So will es das kantonale Waldgesetz. Die Zunahme von illegalen Biketrails quer durch den Wald haben Jagdorgane und Forstdienst dazu veranlasst, verstärkt für das Thema zu sensibilisieren, aber auch den Vollzug zu forcieren. Letzten Samstag postierten sich Mitarbeitende der Polizei-, Forst- und Jagdorgane bei illegalen Biketrails im Wald. Vorgängig wurden Bikeclubs und Veloorganisationen angeschrieben sowie in den Medien und Gemeindemitteilungsblättern entsprechende Informationen publiziert.

Die Gespräche mit den Bikerinnen und Biker waren konstruktiv. Die angehaltenen Personen zeigten Verständnis für die Anliegen des Lebensraumschutzes, wiesen aber auch darauf hin, dass geeignete Angebote fehlen würden, vor allem für ambitionierte Bikesportlerinnen und -sportler.

In nächster Zeit werden diverse Gespräche mit privaten und öffentlichen Institutionen stattfinden, wo das Thema Biken im Wald vertieft erörtert. Parallel dazu wird die Aufklärungsarbeit weitergeführt. Die Kontrollaktionen im Wald werden im Frühjahr wiederholt. Dann müssen fehlbare Personen mit einer Busse oder Anzeige rechnen.