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Publiziert am 03.10.2019 16:07 im Bereich Allgemein

Die Staatskanzlei hat am vergangenen Donnerstag über den Versand einzelner unvollständiger Stimmzettel-Sets informiert. Bisher wurden der Staatskanzlei 38 Fälle von unvollständigen Stimmzettel-Sets gemeldet. Da aufgrund der Herbstferien nicht ausgeschlossen werden kann, dass der erste Aufruf nur einen Teil der Stimmberechtigten erreicht hat, bittet die Staatskanzlei nach wie vor alle Stimmberechtigten, die Vollständigkeit des Stimmmaterials zu überprüfen und sich bei ihren jeweiligen Gemeinden zu melden, falls Listen fehlen sollten. Ein vollständiges Stimmzettel-Set enthält die 25 eingereichten Wahllisten sowie den leeren Stimmzettel.

Die Staatskanzlei hat am Donnerstag, 26. September 2019, über den Versand einzelner unvollständiger Stimmzettel-Sets informiert. Aktuell sind der Staatskanzlei 38 Fälle in folgenden vier Gemeinden bekannt:

Gemeinde Betroffene Listen Anzahl
Oberbüren Listen 1a-d, 8, 9, 10, 11 fehlen; Listen 2a-d, 6a-c, 7 doppelt 6
Oberbüren Listen 3a/b, 4a-d, 5a/b fehlen; Listen 2a-d, 6a-c, 7 doppelt 3
Niederhelfenschwil Listen 1a-d, 8, 9, 10, 11 fehlen; Listen 2a-d, 6a-c, 7 doppelt 5
Niederhelfenschwil Listen unbekannt
Eggersriet Listen 3a/b, 4a-d, 5a/b fehlen; Listen 2a-d, 6a-c, 7 doppelt (in allen Fällen, in denen die Gemeinde über die entsprechende Information verfügt) 21 
Wil Listen unbekannt
Total    38

Zu den Ursachen für die fehlerhaften Stimmzettel-Sets gibt es keine neuen Erkenntnisse. Wie bereits vergangene Woche kommuniziert, sind die fehlerhaften Stimmzettel-Sets auf ein technisches Problem beim sogenannten Sammelhefter zurückzuführen. Nachdem es aus technischen Gründen zu kurzen Unterbrüchen beim Ausrüstvorgang gekommen ist, wurden die Druckbögen, die sich noch in der Maschine befanden, nicht ordnungsgemäss aussortiert. Die Druckerei geht aufgrund ihrer Untersuchungen davon aus, dass nur eine sehr geringe Anzahl an unvollständigen Stimmzettel-Sets hergestellt wurde. 

Die Staatskanzlei bittet nach wie vor alle Stimmberechtigten, die ihnen zugestellten Stimmzettel-Sets so bald als möglich auf deren Vollständigkeit hin zu prüfen und sich bei der jeweiligen Wohnsitzgemeinde zu melden, falls einzelne Listen fehlen sollten. Ein vollständiges Stimmzettel-Set enthält die 25 eingereichten Wahllisten sowie den leeren Stimmzettel. Alle Gemeinden sind informiert und angewiesen, fehlerhaftes Stimmmaterial umgehend zu ersetzen.